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Schock für Alexa-NutzerNeue KI-Version kostet für Nicht-Prime-Kunden 22,99 Euro

Amazon Neuheitenevent

Copyright: Andrej Sokolow/dpa

Amazons Sprachassistentin Alexa+ kann sich nach einem Ki-Umbau mit Nutzern unterhalten.

Neue KI-Alexa startet – das kostet der Spaß ohne Prime

Endlich ist es so weit: Amazon führt seine runderneuerte Sprachhilfe Alexa+ auch in Deutschland ein. Diese Software, die mit generativer KI arbeitet, soll viel menschlicher mit Nutzern reden und schwierige Aufträge allein bewältigen können, so das Versprechen des US-Unternehmens aus Berlin. Parallel dazu hat der Fahrzeughersteller BMW verkündet, die Technik als Fundament für seinen künftigen Sprachassistenten im Auto zu verwenden.

Jeder, der bereits smarte Lautsprecher verwendet, weiß um die strikten Limitierungen dieser Technik. Um beispielsweise im Smart Home die Geräte per Stimme zu bedienen, ist oft eine sehr genaue Befehlsstruktur nötig. Ansonsten kapiert die Technik den Auftrag einfach nicht. Amazon sichert mit Alexa+ zu, dass nun Unterhaltungen wie mit einem echten Menschen klappen sollen.

Alexa wird zur echten Alltagshelferin

Anders als gewöhnliche Chatbots soll die KI von Amazon nicht bloß eine sprechende Suchmaschine sein, sondern als wirkliche Hilfe im echten Leben funktionieren. Alexa+ kann dadurch beispielsweise eigenständig einen Tisch im Restaurant mittels Plattformen wie OpenTable für euch buchen.

Damit das funktioniert, muss die Amazon-Software Informationen erfassen und auswerten. Eine zentrale Funktion haben dabei die Sicherheitskameras, die zur Amazon-Marke Ring gehören. Ein praktisches Beispiel ist die Fütterung des Hundes: Die Erinnerung klappt, weil eine Kamera von Ring den Fressnapf im Blick hat und sieht, dass dieser noch nicht gefüllt wurde.

Nach dem gleichen Prinzip könnten in Amazons Zukunftsvision auch Außenkameras der Marke Ring feststellen, ob die blaue Papiertonne schon für die Abholung draußen an der Straße steht.

Das kostet der Spaß ohne Prime-Abo

In einer „Early Access“-Phase, die umgehend beginnt, ist die Verwendung von Alexa+ hierzulande gratis. Wer mitmachen möchte, muss sich entweder ein neues Gerät zulegen (zum Beispiel den Echo Show 11 oder den Echo Dot Max) oder mit einem bestehenden, passenden Echo-Gerät für eine Teilnahme bewerben.

Ist diese Probezeit vorbei, wird der Dienst in das Prime-Abonnement ohne weitere Gebühren eingebunden. Wer jedoch kein Prime-Mitglied ist, muss dafür tief in die Tasche greifen: Amazon fordert von diesen Nutzern zukünftig einen ziemlich saftigen monatlichen Betrag von 22,99 Euro.

BMW holt sich die neue Sprach-KI ins Auto

Die frische Technologie von Amazon ist nicht nur auf die hauseigenen Echo-Lautsprecher begrenzt. In Berlin gab BMW eine umfassende Kooperation bekannt. Der Automobilhersteller aus Bayern bringt die deutsche Fassung seines neuen „Intelligent Personal Assistant“ auf den Markt, dessen technische Basis Amazons „Alexa Custom Assistant“ bildet. Spezifische Fähigkeiten der neuartigen KI-Technik Alexa+ werden dabei fest in die Software der Fahrzeuge eingebaut.

Am Steuer könnt ihr dann in ganz normalen Gesprächen viele Funktionen des Autos bedienen oder Strecken mit diversen Stopps entwerfen. Die Technik liefert dazu sogar passende Hintergrundinfos. Wer mag, kann außerdem sein persönliches Amazon-Konto verbinden, um direkt auf Musik-Streaming zugreifen zu können.

Der offizielle Start des Systems erfolgte laut BMW schon Mitte April 2026 im neuen iX3 von BMW hierzulande. Von der zweiten Hälfte des Jahres 2026 an wird die sprechende KI nach und nach in mehr BMW-Modellen eingeführt. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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