Basilikum einfrieren Drei Tricks für perfektes Aroma

Basilikum kann auf verschiedene Arten haltbar gemacht werden. Mit der richtigen Vorbereitung lässt er sich auch einfrieren.

Basilikum kann auf verschiedene Arten haltbar gemacht werden. Mit der richtigen Vorbereitung lässt er sich auch einfrieren.

Wie kann man Basilikum haltbar machen, ohne dass das Aroma verloren geht? Wir verraten, wie sich Basilikum einfrieren lässt.

Köln. Frisches, aromatisches Basilikum verfeinert jedes Gericht. Doch leider ist das sonnenliebende Kraut nicht immer vorhanden, wenn wir es gerade brauchen. Die Lösung: Wenn das Basilikum gerade in voller Pracht ist, können wir es ernten und haltbar machen, um es das ganze Jahr über griffbereit zu haben.

Wir verraten drei Methoden zum Basilikum einfrieren, die den Geschmack des Krauts erhalten.

Kann man Basilikum trocknen oder einfrieren?

Um klassisches Basilikum oder auch Thai-Basilikum haltbar zu machen, kann das Kraut getrocknet oder eingefroren werden. Entgegen des Gerüchts ist es möglich, Basilikum einzufrieren, ohne dass das Aroma dabei verloren geht. Wichtig ist nur die richtige Vorgehensweise.

Wie kann man Basilikum einfrieren?

Damit das Aroma des Basilikums beim Einfrieren konserviert werden kann, ist es wichtig, die Blätter richtig vorzubereiten. Dafür zunächst die Triebe waschen, die Blätter abzupfen und vorsichtig trocken tupfen. 

1. Basilikum gehackt einfrieren

Wenn Sie Basilikum schnell und ohne blanchieren einfrieren möchten, können Sie es unbehandelt oder gegebenenfalls auch gehackt in einem Behälter in die Tiefkühltruhe geben. Am besten eignen sich dafür Eiswürfelformen, da das Basilikum portionsweise in etwas Wasser eingefroren werden und bei Bedarf aufgetaut werden kann. 

Falls Sie frisches Basilikum gehackt einfrieren, wird es in der Regel dunkel werden. Das typische Basilikum-Aroma bleibt allerdings trotzdem erhalten.

2. Basilikum blanchieren und einfrieren

Das Problem, wenn Basilikum einfach nur schnell und ohne Vorbereitung eingefroren wird: Die Blätter werden beim Auftauen matschig und verlieren dadurch auch etwas ihren typischen Geschmack.

Damit das nicht passiert, sollten Sie die Blätter des frischen Basilikums vor dem Einfrieren blanchieren. Das sorgt nicht nur für eine bessere Konservierung des Aromas, sondern tötet auch Mikroorganismen ab. Zum Blanchieren brauchen Sie:

  • eine Schüssel mit Eiswasser (leicht gesalzenes Wasser mit Eiswürfeln)
  • einen Topf mit Wasser
  • Sieb oder Schaumlöffel
  • Küchenpapier oder Handtuch

Im Topf etwas Wasser zum Kochen bringen. Die Basilikumblätter für fünf bis maximal zehn Sekunden im heißen Wasser blanchieren, dann mit dem Sieb oder Schaumlöffel herausschöpfen und sofort ins Eiswasser geben.

Nachdem die Basilikumblätter abgekühlt sind, können sie zum Trocknen einzeln auf etwas Küchenpapier oder ein Handtuch gelegt werden. Um den Vorgang zu beschleunigen, können die Blätter vorsichtig trocken getupft werden. 

Anschließend werden die Blätter auf einen Teller gelegt, sie sollten sich dabei nicht berühren. Dann kommen sie zum Schockfrosten ins Gefrierfach. Sobald das Basilikum komplett gefroren ist, kann es in einen Gefrierbeutel oder einen Behälter umgefüllt werden und zurück in die Tiefkühltruhe.

3. Basilikum als Pesto einfrieren

Besonders gut lässt sich das Kraut als Basilikumpesto einfrieren, da so das Aroma optimal konserviert wird. Neben klassischem Basilikumpesto mit Pinienkernen, Knoblauch oder Käse reicht es bereits aus, das Kraut zusammen mit etwas Olivenöl zu pürieren. Die Mischung anschließend einfach in Eiswürfelformen füllen und in den Gefrierschrank stellen.

Aus der Basilikum-Öl-Mischung lässt sich dann später ganz einfach Pesto herstellen, indem je nach gewünschter Menge die Masse aus den Eiswürfelbehältern aufgetaut wird. So leicht lässt sich frisches Basilikum haltbar machen.

Wie kann man Basilikum trocknen?

Statt das Königskraut einzufrieren, können Sie Basilikum auch trocknen, um es haltbar zu machen. Dafür werden die abgeschnittenen und gewaschenen Triebe zu kleinen Sträußen zusammengebunden und kopfüber an einem warmen, trockenen Ort aufgehangen. 

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