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Ausmisten und EntrümpelnDiese alten Schätze aus dem Keller sind heute ein Vermögen wert

Korallenfarbene Muschelstühle und grüne Tische

Copyright: IMAGO / Cavan Images

Wer seine Wohnung in den Fünfzigern, Sechzigern oder Siebzigern ausgestattet hat, darf sich jetzt freuen

Runter in den Keller! Dort warten alte Kostbarkeiten, die richtig was einbringen können.

„Was für den einen Müll ist, ist für den anderen ein Schatz“ – diese alte Weisheit trifft aktuell auf zahlreiche Menschen zu, die gerade den Keller oder den Dachboden entrümpeln. Zuschauer der Sendung „Bares für Rares“ kennen das schon lange: Es kommt vor, dass beinahe in Vergessenheit geratene Stücke aus dem Nachlass der Familie einen unerwartet hohen Wert haben. Obwohl der riesige Glücksgriff eine Ausnahme bleibt, kann man mit manchen ausrangierten Dingen dennoch ordentlich Kasse machen.

Wer seine Wohnung in den Fünfzigern, Sechzigern oder Siebzigern ausgestattet hat, darf sich jetzt freuen. Einrichtungsgegenstände im Stil der Jahrhundertmitte liegen absolut im Kommen. Ganz oben auf der Wunschliste stehen Anrichten und Regale aus Teakholz sowie Sitzmöbel und Leuchten in leuchtenden Farbtönen. Eine Auswertung von kleinanzeigen.de belegt, dass Suchbegriffe wie „Mid Century“, „70er“ und auch „Space Age“ im Möbelbereich extrem häufig gesucht werden. Das berichtet „t-online“.

Für Design-Ikonen gibt's richtig viel Geld

Einen besonders hohen Wert haben die modularen Systeme des Herstellers USM Haller. Auf kleinanzeigen.de erzielen die farbenfrohen Anrichten mit verchromtem Rahmen Preise von mehr als 1.000 Euro. Selbst im gebrauchten Zustand bringen dänische Lampen von Louis Poulsen, vor allem die PH-Modelle, noch einige Hundert Euro ein. Andere Evergreens sind Leuchten im Tiffany-Stil und die zeitlosen String-Regale, die in der Mitte des 20. Jahrhunderts konzipiert wurden.

Laut Catawiki gibt es auch eine konstante Nachfrage nach Stücken von Design-Größen wie Charles und Ray Eames, Marcel Breuer oder Le Corbusier, ganz losgelöst von momentanen Moden. Man sollte außerdem einen genauen Blick auf historische Lampen aus der Epoche des Jugendstils und des frühen Art déco werfen. Wenn diese eine Signatur von Produzenten wie G.V. Croismare, Morin & Bost oder Degué tragen, ist ein Erlös von mehreren Tausend Euro möglich.

Ost-Nostalgie pur: DDR-Schätze und Emailleschilder im Hype

Auf dem Markt für Second-Hand-Waren sorgt die „Ostalgie“ für Aufsehen. Insbesondere die jüngere Generation findet Gefallen an den einfachen Gestaltungen aus der ehemaligen DDR. Nicht nur Möbel, sondern auch Velos, Leuchten und selbst Kinderwagen aus jener Ära feiern eine richtige Wiederkehr. Falls Sie solche Gegenstände im Keller haben, sollten Sie diese keineswegs weggeben oder gar wegwerfen.

Alte Werbeschilder aus Emaille sind ebenfalls ein begehrtes Sammelgut. In der Sendung „Bares für Rares“ brachten alte Schilder eines Fleischereibetriebs im Dezember 2025 eine Summe von 450 Euro ein. Emailleschilder vom Getränkeproduzenten Sandeman aus den Fünfzigern und Achtzigern wechselten auf der Webseite Catawiki sogar für Tausende von Euro den Besitzer. Wie viel sie wert sind, ist stark abhängig von der Erhaltung, der Rarität und dem Aussehen.

Der Überraschungs-Faktor: Comics und Silber

Es klingt unglaublich, stimmt aber: Historische Comic-Hefte können einen riesigen Wert haben. Ein sehr altes Exemplar der Serie „Tintin“ – hierzulande als „Tim und Struppi“ bekannt – von 1962 wechselte vor Kurzem auf Catawiki für die unglaubliche Summe von 71.000 Euro den Besitzer. Silber erlebt ebenfalls einen Aufschwung: Aufgrund des erhöhten Silberkurses sind Ziergegenstände wie Essbesteck oder Service von Marken wie Baccarat, Moser & Söhne oder Christofle sehr begehrt. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

Ein Kunde packt am 31.05.2016 an der Kasse eines Rewe-Marktes in Düsseldorf (Nordrhein-Westfalen) seine Einkäufe in eine Tragetasche aus Plastik. Die Rewe Group möchte eine Reduzierung von Plastikmüll erreichen und verzichtet in Zukunft in ihren Märkten auf Plastiktüten. Foto: Rolf Vennenbernd/dpa ++ +++ dpa-Bildfunk +++

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Diese neue Rewe-Kasse ist absichtlich langsam