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Zwölfjährige spricht in der ARD „Tagesthemen“-Kommentar zur UN-Kinderrechtskonvention

„Tagesthemen“: Die zwölfjährige Ella sprach im April 2022 in der ARD vor Millionen Menschen.

„Tagesthemen“: Diese Zwölfjährige sprach im April 2022 in der ARD vor Millionen Menschen.

Das zweite Mal in der Geschichte der „Tagesthemen“ spricht ein Kind: Die zwölfjährige Ella aus Hamburg sagt ihre Meinung zum 30. Jubiläum der UN-Kinderrechtskonvention in Deutschland.

Der oder die ein oder andere hat sich gewundert, als er oder sie in die Tagesthemen gezappt hat. Dort sprach ein kleines Mädchen. Aber nein, Sie haben sich nicht verguckt!

Denn Deutschland feiert 30 Jahre UN-Kinderrechtskonvention und das gibt den Anlass für eine besondere Ausgabe der ARD-Hauptnachrichtensendung der Tagesthemen. Am 5. April sprach die zwölfjährige Ella, die in die 6. Klasse geht, den Meinungsbeitrag. Das ist erst das zweite Mal in der Geschichte, dass ein so junger Mensch an der Sendung beteiligt ist.

„Tagesthemen“: Der Schutz der Kinder ist essenziell

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In dem Kommentar von Ella ging es um die gefährdeten Rechte der Kinder weltweit gehen. Vor allem Flüchtlingskinder standen im Vordergrund, da sich ihre Lage in den letzten Jahren durch immer mehr Flüchtlingsströme verschlechtert hat.

Ella engagiert sich schon seit vier Jahren selbst für Kinder. Sie sammelte bereits in eigener Initiative Spenden für Flüchtlingskinder, nachdem sie im Mai 2018 bei der ZDF-Spendengala „Ein Herz für Kinder“ einem Flüchtlingskind die deutsche Stimme gegeben hatte. Zwei Jahre später belegte ihr Projekt den zweiten Platz beim sogenannten Kika Award des Kinderkanals. 2021 wurde sie Jurymitglied des Kika-Engagement-Preises, der auch in diesem Jahr ab Ende April wieder nach spannenden Projekten von Kindern sucht. Bei der Aufzeichnung des Kommentars war sie wohl sehr nervös, wie sie der Deutschen Presseagentur mitteilte, am Ende aber trotzdem zufrieden mit ihrer Darbietung.

„Tagesthemen“: 30 Jahre UN-Kinderrechtskonvention

Das Übereinkommen über die Rechte des Kindes, kurz UN-Kinderrechtskonvention, wurde am 20. November 1989 von der UN-Generalversammlung angenommen und trat am 2. September 1990 in Kraft. In Deutschland galt die Konvention ab dem Jahr 1992. Sie hält die Rechte der Kinder schriftlich fest und verpflichtet die Länder diese durchzusetzen und zu wahren. So soll sie unter anderem das Recht auf Bildung, das Recht auf Schutz vor Gewalt und das Recht auf Freizeit garantieren.

Doch besonders während der Pandemie sind die Zahlen der Gewalttaten und Armutsfälle in Deutschland gestiegen - jedes 5. Kind gilt hier mittlerweile als armutsgefährdet. Hinzu kommt eine enorme Bildungskrise, die die Entwicklung der Schülerinnen und Schüler hemmt. Auch die Folgen des Krieges in der Ukraine spüren die Jüngsten der Bevölkerung unmittelbar in ihrem Leben. Hohe Energiepreise etwa verschärfen die prekäre Situation vieler Kinder und Jugendlichen, die bereits in Armut leben. Viele Kinderrechtsorganisationen kritisieren die Entwicklung der Lage in Deutschland und fordern von der Regierung einen stärkeren Fokus auf Kinder- und Jugendpolitik.

Ella ist das zweite Kind, welches den Kommentar in den Tagesthemen spricht. Im Jahr 2007 hatte die KiKA Kinderreporterin Carla Zeller aus Berlin ihre Meinung zum Klimawandel vorgetragen. (dpa/rei)

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