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„Stromberg nicht getroffen“ ZDF-Star über Lehrer-Rolle und „Ex-Mann“ Christoph Maria Herbst

Der Lehrer mit Quereinstieg Richard Glossat muss sich auch neben seiner Noch-Ehefrau Anke als Kollege beweisen.

Christoph Maria Herbst kann nicht nur „Stromberg“. Das erfuhr auch Schauspielerin Brigitte Zeh beim Dreh zu „Lehrer kann jeder!“.

Christoph Maria Herbst kann nicht nur „Stromberg“. Das erfuhr auch Schauspielerin Brigitte Zeh beim Dreh zu „Lehrer kann jeder!“. Am Donnerstag (8. September) ist das Ergebnis im ZDF zu sehen.

Brigitte Zeh (47) war bereits in „Keinohrhasen“ zu sehen. Sie ist ein bekannter Fernsehstar und erfolgreiche Theaterschauspielerin. In der Hauptrolle des ZDF-Films „Lehrer kann jeder!“ (8. September, 20.15 Uhr) bekommt es die zweifache Mutter nun mit „Stromberg“ Christoph Maria Herbst (56) zu tun.

Von dem hat sich die Lehrerin gerade getrennt, doch der will als Quereinsteiger im Fach Mathematik ihr Herz zurückerobern – und gleichzeitig seinem Leben als Lehrer einen neuen Sinn geben. Über Christoph Maria Herbst sagt Zeh im EXPRESS.de-Interview. „Ich bin diesem ‚Stromberg‘ am Set nicht begegnet. Im Ernst, er ist einfach ein großartiger Schauspieler. Er kann tatsächlich beides, ist hochprofessionell und es macht großen Spaß mit ihm.“

Brigitte Zeh spielte Lehrerin in der Pandemie

In der Pandemie musste sie dann plötzlich selbst Lehrerin spielen, ihre beiden zehn und 16-jährigen Kinder zu Hause unterrichten. Seitdem hat sie größten Respekt vor dem Beruf.

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Zeh: „In Pandemiezeiten musste ich es notgedrungen, wie so viele andere. Damals hatte ich eine kleine Gruppe von Kindern in allen Zimmern verteilt, die ich über ein 'Schulklingeln' auf dem Handy an die Aufgaben gesetzt oder wenn es möglich war, in unserer Küche unterrichtet habe. So haben die Kids nicht den Kontakt zu anderen verloren, das war mir wichtig. Aber ich habe seitdem einen Heidenrespekt vor den Lehrern. Wir können gar nicht genug tolle Lehrer haben, denn ihnen vertrauen wir das Wichtigste an, das wir haben: Unsere Kinder.“

Brigitte Zeh sieht Lücken im Bildungssystem

Die Pandemie war für sie eine besondere Herausforderung. Vor zehn Jahren verstarb der Vater ihrer Kinder ganz plötzlich.

Sie erzählt: „Auch das schafft man mit Hilfe meiner wundervollen Familie, den Großeltern und der Leih-Oma, die sie hier in Berlin haben. Ich bin auch wieder glücklich liiert und habe ebenfalls an der Stelle tolle Unterstützung.“

Im deutschen Bildungssystem sieht die Schauspielerin Lücken: „Dadurch, dass die Großeltern der Kinder väterlicherseits in Schweden leben, habe ich immer den Vergleich und muss sagen: Die Bildung hat hier in Deutschland nicht wirklich Priorität. Und deshalb kann man vor den Lehrern stets nur den Hut ziehen, wie sie bei den Bedingungen zurechtkommen.“

In vielen Bundesländern herrscht Lehrermangel. Dazu sagt Brigitte Zeh: „Lehrer sein ist ein spezieller Beruf mit viel Verantwortung - und man sollte sich schon sicher sein, dass man dafür die richtige Motivation mitbringt.“

Für den Film „Wir bleiben Freunde“ stand Brigitte Zeh gemeinsam mit ihren Kindern Alva (16) und Zacharias (10) zusammen vor der Kamera. In „Lehrer kann jeder!“ sind die beiden aber nicht dabei. Zeh erzählt: „Bei den Dreharbeiten zu 'Wir bleiben Freunde' waren die Corona-Vorschriften noch besonders streng und so bot sich das an mit den eigenen Kindern zu drehen, da wir ja sowieso ein Haushalt waren. Sie haben das super gemacht, aber sie sollen ihren eigenen Weg gehen.“

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