Die Moderatorin Andrea Kiewel spricht offen über den Tiefpunkt ihrer Karriere.
ZDF-„Fernsehgarten“Andrea Kiewel über Karriere-Tiefpunkt: „Weinte vor Scham“

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Johann Lafer kocht, Andrea Kiewel moderiert.
Für viele Fans ist Andrea Kiewel (60) der „ZDF-Fernsehgarten“. „Kiwi“ führt seit 26 Jahren durch die Sendung, die am Sonntag (10. Mai) ihr 40. Jubiläum feiert.
Ein Ende ist für die Moderatorin nicht in Sicht. Im Magazin „stern“ verrät sie voller Begeisterung: „26 Jahre sind wir nun schon ‚zusammen‘ – und ich bin verliebt wie am ersten Tag“.
Rückkehr unter Tränen: „Ich weinte vor Freude und Scham“
Aber es existierten auch rabenschwarze Augenblicke. Ein Skandal um Schleichwerbung kam Ende 2007 ans Licht, was sie 2008 die Moderation kostete. In einer Talk-Sendung hatte Andrea Kiewel intensiv für „Weight Watchers“ die Werbetrommel gerührt und eine geschäftliche Beziehung zur Firma bestritten, obwohl es eine Zusammenarbeit gab, wie „rtl.de“ berichtet.
Ihre Rückkehr gestaltete sich umso gefühlsgeladener. Sie konnte ihre Emotionen nicht zurückhalten, als sie erfuhr, erneut die „Fernsehgärtnerin“ sein zu dürfen. Kiewel gibt zu: „Als der damalige Programmdirektor Thomas Bellut mir sagte, dass ich wieder die Fernsehgärtnerin sein werde, weinte ich.“ Ursache für diesen Gefühlsausbruch: „Vor Freude und natürlich auch vor Scham.“
Heute nennt sie diesen Augenblick die „schwärzeste Stunde in meinem Berufsleben“. Sie redet nichts schön: „Mittlerweile denke ich nicht mehr so oft daran, aber es tat sehr, sehr lange sehr weh.“ Aus dieser harten Phase zog sie eine entscheidende Lehre, die zu ihrer Maxime geworden ist: „Integrität und Ehrlichkeit.“
Ein anderer schmerzlicher Augenblick ereignete sich erst im vergangenen Jahr. Sie versäumte ihr persönliches 25-jähriges Show-Jubiläum, da eine Reise von ihrer Wahlheimat Tel Aviv nach Mainz unmöglich war. Aufgrund des Krieges zwischen dem Iran und Israel war der Luftraum blockiert.
Die Gedanken daran tun immer noch weh. Sie schildert den Tag mit den Worten: „Statt strahlend im ‚Fernsehgarten‘ zu moderieren, saß ich weinend und vor Angst zitternd im Schutzbunker in Tel Aviv.“ Vor allem für ihre Kolleginnen und Kollegen habe es ihr leid getan, „die eine Show nur für mich geplant hatten.“
Dass nun das 40. Jubiläum der Show ansteht, ist ihr beinahe lieber. „Ich finde das ehrlicherweise angenehmer, als wenn der ganze Fokus nur auf mich gerichtet ist“, meint sie und unterstreicht: „Der Fernsehgarten ist 1000 Prozent Teamwork!“
Ein Rückzug kommt für sie nicht infrage, ganz im Gegenteil: Auf die dauerhafte Kooperation mit dem ZDF sei sie „unglaublich stolz“. Am 10. Mai 2026 beginnt die kommende Staffel. (red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

