Mit einer Sondersendung will der öffentlich-rechtliche Sender ein Zeichen der Erinnerung setzen.
SondersendungZDF ändert überraschend Programm und berichtet live

Copyright: picture alliance/dpa
25 Jahre nach dem schwarzen Tag: ZDF setzt mit Sondersendung und Doku ein Zeichen der Erinnerung.
Aktualisiert:
Anlässlich des 25. Jahrestags der Terroranschläge vom 11. September 2001 ändert das ZDF am Freitagabend (11. September) überraschend sein Programm. Ab 19:25 Uhr sendet der Sender das „ZDF-Spezial“ mit dem Titel „11. September – Der Tag, der die Welt veränderte“. Die Live-Übertragung kommt direkt aus New York.
Die Sondersendung wird von Shakuntala Banerjee moderiert. Sie ist Leiterin der ZDF-Hauptredaktion Politik und Zeitgeschehen sowie Moderatorin des „auslandsjournal“. Vom Set oberhalb von Ground Zero aus spricht sie mit Augenzeugen und Experten. Gemeinsam blicken sie auf den Tag zurück, an dem islamistische Terroristen mehrere koordinierte Selbstmordattentate verübten, bei denen fast 3.000 Menschen starben.
ZDF sendet Sondersendung zum 25. Jahrestag der Terroranschläge live aus New York
Im Mittelpunkt stehen die langfristigen Auswirkungen der Anschläge. Die Sendung geht der Frage nach, welche Auswirkungen die Ereignisse bis heute haben, wie erfolgreich der anschließende „Krieg gegen den Terror“ war und wie in diesem Jahr an die Opfer erinnert wird – auch vor dem Hintergrund der aktuellen US-Politik.

Copyright: Marty Lederhandler/AP/dpa
Die Zwillingstürme des World Trade Centers brennen hinter dem Empire State Building. (Archivfoto)
Ein besonderes Augenmerk gilt den Angehörigen der Opfer. Bereits seit dem 6. September strahlt das ZDF verschiedene Formate zu diesem Thema aus. Auch die ARD setzt einen Themenschwerpunkt: Um 20:15 Uhr zeigt Das Erste die Dokumentation September. Der Film rekonstruiert die Ereignisse und die politische Zeitenwende, die daraus folgte.
9/11: Ein Tag, der die Welt für immer veränderte
Heute jährt sich der 11. September 2001 zum 25. Mal – ein Tag, der die Welt für immer veränderte. Als entführte Passagierflugzeuge in das World Trade Center und das Pentagon rasten, hielt der Atem der Menschheit an. Die Bilder aus New York gingen um den Globus, während Familien verzweifelt auf Nachrichten von ihren Angehörigen warteten.
Fast ein Vierteljahrhundert später sind die Wunden noch spürbar. Hinter jeder Zahl stehen Menschen, Geschichten und Schicksale, die nicht vergessen werden dürfen. Der 11. September bleibt eine Mahnung an die Zerbrechlichkeit des Lebens – und an die Verantwortung, den Opfern mit Würde, Mitgefühl und Erinnerung zu begegnen. (red)

