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Wirbel bei „Wer stiehlt mir die Show?“Publikum sorgt für annullierte Spielrunde

Anfänglich wollte Joko Winterscheidt ein großes Herz zeigen, als seine Showreihe ein Herz für Rückkehrer zeigte: Ein Wildcard-Kandidat durfte noch einmal antreten. Nach und nach wurde dem ProSieben-Entertainer aber klar, was für ein Risiko er da eingegangen war. (Bild: Joyn/Florida TV / Julian Mathieu)

Copyright: Joyn/Florida TV / Julian Mathieu

Anfänglich wollte Joko Winterscheidt ein großes Herz zeigen, als seine Showreihe ein Herz für Rückkehrer zeigte: Ein Wildcard-Kandidat durfte noch einmal antreten. Nach und nach wurde dem ProSieben-Entertainer aber klar, was für ein Risiko er da eingegangen war. (Bild: Joyn/Florida TV / Julian Mathieu)

Das gab's noch nie beim von Überraschungen geprägten ProSieben-Quiz: Erstmalig trat ein Wildcard-Kandidat, der schon mal sein Glück versuchen durfte, noch mal bei „Wer stiehlt mir die Show?“ an. Das bereute Joko Winterscheidt allerdings schnell ...

Es war ein Abend, an dem sich die kunterbunte, immer schön verrückte und stets von unerwarteten Wendungen geprägte „Wer stiehlt mir die Show?“-Welt noch einmal ganz anders präsentierte. Überraschung eins: Nachdem in der Vorwoche, in der Auftaktshow zur mittlerweile elften Staffel, Tennisstar Andrea Petkovic mit Schlagfertigkeit, Charme und Siegeswillen überzeugte und sich bis ins Endspiel vorgekämpft hatte, endete ihr zweiter Auftritt diesmal in einem Schock-Moment. Die 38-Jährige musste schon nach der ersten Gewinnstufe das Studio verlassen.

Überraschung zwei: Nico Santos - in der Auftaktsendung nur bis zur zweiten Stufe dabei - schaffte es diesmal bis ans Ende des Halbfinales. Vor allem, weil er sich auf sein gutes Gehör und sein breites Musikwissen verlassen konnte. Außerdem zockte der Mann mit der „Stimme, die Wasser in mallorquinischen Wein verwandelt“, wie Joko ihn liebevoll vorstellte, diesmal etwas beherzter.

Ein neues Halbfinal-Spiel - und ein folgenreicher Zwischenfall

Felix aus Pößneck war schon im vergangenen November Wildcard-Kandidat der Sendung - und bekam nun eine zweite Chance. Er kämpfte sich bis ins Finale vor. (Bild: Screenshot/Joyn)

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Felix aus Pößneck war schon im vergangenen November Wildcard-Kandidat der Sendung - und bekam nun eine zweite Chance. Er kämpfte sich bis ins Finale vor. (Bild: Screenshot/Joyn)

Überraschung drei - und das war dann wirklich die handfesteste: Ausgerechnet ein Nicht-Prominenter verlieh dem wie immer höchst amüsanten Treiben diesmal erstaunlichen Glanz. Eigentlich sind die sogenannten „Wildcard“-Mitspieler ja in der undankbaren No-Name-Funktion in der Sendung zu Gast, auch wenn sie wie die Medizinstudentin Lotti in der Vorwoche meist mit besonders viel Frische und Authentizität überzeugen. Diesmal war Felix, ein 31-jähriger Thüringer, im engeren Sinn gar kein komplett Unbekannter.

Er war schon in der zurückliegenden Staffel in einer Sendung Ende November zu Gast. Damals allerdings musste er nur wegen eines verlorenen Schere-Stein-Papier-Spiels das Quiz verlassen, was nicht nur viele Fans der Reihe, sondern offensichtlich auch Joko Winterscheidt und die „Wer stiehlt mir die Show?“-Redaktion für ein wenig unfair hielten. Also wurde Felix - eine Premiere in der Geschichte des Formats - einfach noch einmal als „Wildcard“ eingeladen. Eine Entscheidung mit weitreichenden Folgen, wie sich rasch zeigen sollte.

Tatsächlich überzeugte der Mann aus Pößneck, der eine eigene Kaffeerösterei betreibt, durch lässige Abgebrühtheit: Felix führte schon nach der ersten Gewinnstufe haushoch, ebenso wie nach Stufe zwei, als dann ZDF-Comedian Till Reiner, „der Mann mit dem breitesten Grinsen seit Thomas Müller“ (O-Ton Joko), die Show verlassen musste. Also lief es auf ein Halbfinale zwischen Nico Santos und Felix zu. Das absolvierten beide - auf Hochstühlen, wie man sie von den Tennis-Schiedsrichtern kennt - bei einem neuartigen Bilder-Rätsel-Spiel.

Nico Santos kann sich zum Glück auf sein gutes Gehör sowie auf sein breites Musikwissen verlassen - und auf seinen geballten Charme. Vor dem Finale musste er dennoch die Segel streichen. (Bild: Joyn/Florida TV / Julian Mathieu)

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Nico Santos kann sich zum Glück auf sein gutes Gehör sowie auf sein breites Musikwissen verlassen - und auf seinen geballten Charme. Vor dem Finale musste er dennoch die Segel streichen. (Bild: Joyn/Florida TV / Julian Mathieu)

Allerdings gab es bei „Kuck zuck“ ein wenig Aufregung, weil dem Publikumsliebling Felix zu offensichtlich aus dem Studio etwas vorgesagt wurde. Die Fragerunde wurde kurzfristig annulliert. Das half dem Musiker in der nächsten, die dann schon die letzte war, jedoch nicht: Nico Santos wirkte nervös, verhaspelte - und musste gehen.

Joko kennt im Finale keine Freunde

Erst dann dämmerte dem (Noch-)Moderator Joko Winterscheidt, was er mit der ursprünglichen Großherzigkeit in Sachen Wildcard Felix ausgelöst hatte. Dann nämlich, als er dem souverän Erfolgreichen plötzlich im Finale gegenüberstand. „Was für eine Reise“, sagte er anerkennend zu Felix. Mehr noch: Auch das Publikum feuerte leidenschaftlich den Thüringer an. Wenn Joko punktete, fiel der Zuspruch deutlich geringer aus, was den routinierten Entertainer dann doch aus dem Konzept brachte. „Sie sind ein bisschen parteiisch“, klagte Joko. „Hey Leute, das wollt ihr auch nicht.“

Allerdings meinte er auch in Richtung Publikum: „Das stachelt mich nur noch mehr an.“ Und in der Tat wirkte Joko richtig kämpferisch. Und er achtete strikt darauf, kein Wort zu viel zu verlieren, um sich von Felix nicht in die Karten schauen zu lassen. „Danach können wir Freunde werden“, sagte Joko zu seinem Gegner. „Im Finale kenne ich keine.“

Vielleicht lag es an der wilden Entschlossenheit des ProSieben-Stars, dass er die Sensation dann doch verhindern konnte: Ausgerechnet bei der Frage, bei der Felix sofort eine Antwort notierte (allerdings eine falsche), zockte Joko seinen Gegner final ab. Der lange Mann mit dem Pokerface wusste, dass es die Ex-Tennisspielerin Anna Kurnikowa war, die mit Enrique Iglesias gemeinsame Kinder hat. Felix lag daneben, verspielte seine letzte Münze - und verlor.

Nun geht es also nächste Woche noch mal darum, Joko endlich die Show abzunehmen. Es bleibt höchst spannend! (tsch)

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