Er war der Gewinner des Abends: Mit 32.000 Euro räumte Maximilian Sonntag im Vergleich zu den anderen Kandidaten die höchste Summe ab. Doch könnte sich eine alte Familiengeschichte noch gegen ihn wenden ...
„Wer wird Millionär?“-Gewinn gefährdet Familien-Frieden„Durch fünf teilen werde ich das nicht“

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Maximilian Sonntag will seine 32.000 Euro nicht brüderlich teilen. Wird das in der Familie für Ärger sorgen? (Bild: RTL / Stefan Gregorowius)

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In der Kindheit hatte Maximilian Sonntags Schwester bei einem Gewinnspiel 500 D-Mark gewonnen und mit der Familie geteilt. (Bild: RTL / Stefan Gregorowius)
Maximilian Sonntag aus Neu-Ulm trat als Überhangkandidat an. Seine erste Frage an diesem Abend war 2.000 Euro wert. Die Reise des PR-Referenten war noch lange nicht zu Ende, wie sich herausstellte. Den ersten Joker benötigte Maximilian Sonntag bei der 8.000-Euro-Marke: „Wobei ist im Vergleich zur Basisvariante der Bezugszeitraum in der Regel doppelt so lang?“ KrankengeldPlus, ElterngeldPlus, BürgergeldPlus, TaschengeldPlus? Ohne den Publikumsjoher wäre das schief gegangen, denn er hätte C genommen, während 82 Prozent der Zuschauer im Studio für B votierten.
Auch bei der nächsten Frage rettete ihn ein Joker. 16.000 Euro wert: „'First Blood' und 'Last Blood' bezeichnen in den Originaltiteln den ersten und bislang letzten Teil welcher Filmreihe?“ „Twilight“, „Terminator“, „Rambo“, „Saw“? - „Ich glaube, es ist B“, dachte Maximilian Sonntag laut, dann schob er nach: „Oder C.“ Der 50:50-Joker reduzierte auf die Antwortmöglichkeiten C und D und er wählte konsequenterweise „Rambo“.

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Melanie Offermanns Sohn hielt Günther Jauch für seinen Opa als er ihn erstmals im TV sah. Sie erspielte 16.000 Euro. (Bild: RTL / Stefan Gregorowius)
„Intelligenter oder zufälliger kann man die Joker nicht nehmen“, machte Günther Jauch dem Kandidaten ein zweifelhaftes Kompliment über das dieser selbst lachen musste. „Sie haben die Kurve zwei Mal hintereinander noch gekratzt“, betonte Jauch.
Günther Jauch will wissen: „Wie viel kriegt Ihre Schwester?“

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Feuerwehrmann Can Calik berichtete über einen Einsatz, bei dem ein Penisring entfernt werden musste. Er ging mit 16.000 Euro. (Bild: RTL / Stefan Gregorowius)
Maximilian Sonntag berichtete, er habe schon als Kind mit seiner Mama gern „Wer wird Millionär?“ geguckt und von einem eigenen Auftritt als Kandidat geträumt. Die 32.000-Euro-Frage: „Die Rheinländerin Kim Petras zählt seit 2022 zu den wenigen Deutschen, denen was gelang?“ Platz 1 in US-Single-Charts, Abitur mit Note 0,7, Besteigung aller Achttausender, Marathon in unter 2 Stunden? Wieder musste ein Joker den Kandidaten retten. Der weibliche Zusatzjoker wusste: Gesucht war Antwort A.

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Staatsanwältin Vanessa Schork erspielte 16.000 Euro. Sie gab zu früh auf, denn ihr Bauchgefühl wäre richtig gewesen. (Bild: RTL / Stefan Gregorowius)
Jauch schwenkte erneut zum Smalltalk über. „Was passiert bei uns in der Familie, wenn man was gewinnt?“ Diese Frage stellte sich in Maximilian Sonntags Familie schon einmal. Auch heute schwebte sie wie ein Damoklesschwert über ihm. Alles begann mit einer Kindheitserinnerung: Seine Schwester hatte damals bei einem Gewinnspiel 500 D-Mark gewonnen und diese fair zwischen den Familienmitgliedern aufgeteilt. „Seitdem gilt die ungeschriebene Regel, dass Gewinne geteilt werden müssten“, sagte er. Das Publikum lachte, weil der Konjunktiv am Ende des Satzes hellhörig machte. „Jetzt gucken wir mal, was nach heute passiert“, sinnierte er. „So ehrlich kann ich sein: Durch fünf teilen werde ich das nicht.“
Bei der 64.000er-Hürde stieg Sonntag aus. Günther Jauch stellte eine unbequeme Frage: „Was machen Sie mit den 32.000 Euro, und wie viel kriegt Ihre Schwester?“ Maximilian Sonntag wich aus: „Muss ich mir noch überlegen.“ Es schien so, als wäre familiärer Ärger vorprogrammiert.
So schlugen sich die anderen Kandidaten

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Nadine Christmann aus Bocholt darf kommenden Montag um 2.000 Euro weiterspielen. (Bild: RTL / Stefan Gregorowius)
Melanie Offermann aus Hamburg erspielte 16.000 Euro. Zuvor sorgte sie für Heiterkeit mit der Anekdote, ihr Sohn hätte beim ersten Blick auf Günther Jauch im TV gedacht, es sei sein eigener Opa.
Mit dem Berufsfeuerwehrmann Can Calik aus Ronnenberg bei Hannover plauderte Günther Jauch auch über skurrile Erlebnisse bei seinen Einsätzen. Calik erspielte ebenfalls 16.000 Euro.
Die Münchner Staatsanwältin Vanessa Schork ging ebenso mit 16.000 Euro, während Nadine Christmann aus Bocholt kommenden Montag um 2.000 Euro weiterspielen darf. (tsch)

