Die Jubiläumswoche von „Das perfekte Dinner“ (VOX) endet mit einem kulinarischen Höhepunkt. Denn Katrin hat nicht nur Fachwissen, sondern kann auch richtig gut kochen. Der nahende Abschied stimmt die Partytruppe jedoch auch wehmütig ...
Trotz klarem Sieger„Das perfekte Dinner“-Kandidaten teilen Gewinn untereinander auf

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Stößchen auf die letzte Hauptspeise in dieser illustren Runde. (Bild: RTL)

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Ali Güngörmüş darf Katrin gerne zuarbeiten, seine Tipps merkt sie sich jedoch lieber fürs nächste Mal. (Bild: RTL)
Da Katrin (62) schon zweimal „Das perfekte Dinner“ gewonnen hat - einmal sogar mit 39 Punkten gegen einen Profi - liegen die Erwartungen hoch. An ihrer Küche in Speyer hat sich seit den letzten beiden Teilnahmen 2012 und 2013 nichts geändert: „Das ist das Reich der Aromen.“ Ihr Wissen beeindruckte die anderen schon die letzten Tage. 2016 veröffentlichte Katrin sogar ein eigenes Kochbuch.
Strukturiert geht die Diplom-Papieringenieurin mit Exceltabellen an die Vorbereitungen. Und falls trotzdem was schiefgeht, „dann kommt Plan B oder ich muss lachen“. Ein Profi unterstützt sie ebenfalls: Ali Güngörmüş. „Ich bin der Spüler“, stellt sich der Sternekoch vor. „Geil!“, freut sich Katrin. „Da kommen mir gleich die Tränchen.“ Noch viel mehr, weil Güngörmüş sie schon aus dem Fernsehen kennt: „Ich bin ein leidenschaftlicher 'Das perfekte Dinner'-Zuschauer.“ Die Tipps des Profis hört sich Katrin gerne an, trotzdem darf Güngörmüş nur schnibbeln: „Ich habe ja alles minutiös geplant.“ Unter dem Motto „Aller guten Dinge sind 3 - Meer / Weide / Garten“ soll es folgende Gerichte geben:
- Vorspeise: Meer - Lachs around the world - Lateinamerika / Levante / Ostasien - roh / confiert / frittiert
- Hauptspeise: Weide - Wagyutopia - Alte Muh vom Wagyu / Wirsing / Pilz
- Nachspeise: Garten - Süßer Schlussakkord - Zwetschge / Pistazie / weiße Schokolade

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Mit einem Knall löst sich der Korken aus der Flasche und mit ihm eine Fontäne Prickelbrause. (Bild: RTL)
Nach dem perfekten Dinner bei Moritz (45) weiß Katrin: Es wird schwer, das zu toppen. Also setzt sie sich gar nicht erst unter Druck. Den Gewinn von 10.000 Euro für den guten Zweck würde sie ohnehin mit den anderen teilen.
Katrin „haut einen raus“

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Die letzte Vorspeise der Jubiläumswoche steht auf dem Tisch. Von links: Gunni, Eik, Katrin, Moritz und Ees. (Bild: RTL)
„Ich hab die gegoogelt“, zittert Moritz inzwischen vor Katrins Kochkünsten. „Die ist Hobby-Köchin des Jahres, 'Küchenschlacht', 'Wer schlägt den Profi' - alles weggerockt.“ Spätestens beim Lesen des Hauptgangs wird auch Ees (42) bewusst: „Die haut einen raus.“ Trotzdem wünscht sich Eik (54): „Ich hoffe, dass sie heute emotional so schön dabei ist und nicht nur die ganze Zeit in der Küche steht.“

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Gunni hat ein Gedicht über die vergangenen Tage geschrieben, das sie nach der Vorspeise vorträgt. (Bild: RTL)
Mit einem Knall löst Katrin den Champagnerkorken aus der Flasche und verspritzt dabei das edle Getränk auf dem Fußboden. Ees springt aus Reflex in Deckung: „Nachher habe ich gesehen, wie so ein Schuss teurer Sekt auf mich geschossen wurde.“ Dann wird auf den letzten gemeinsamen Abend angestoßen.
Gewinn wird aufgeteilt

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Moritz gewinnt mit seinem kreativen Pilz-Menü. (Bild: RTL)
Katrin verabschiedet sich in die Küche, um Lachs aus dreierlei Kontinenten als Ceviche, confiert und als Fischbällchen zuzubereiten. „Das dauert ein bisschen. Das sind 230 Handgriffe“, warnt sie die Gäste vor. Nichts anderes haben die Gäste von Katrin erwartet, da wartet man doch gerne etwas länger. „Ein sehr stimmiges Entrée, was Lust auf mehr gemacht hat“, findet Gunni (62). Anschließend trägt sie ein selbstverfasstes Gedicht über die vergangene Woche vor. Moritz rastet aus: „Ey, Gunnis Gedicht, wo kam das denn bitte her? Da habe ich fast geweint.“
Da Ali Güngörmüş unbedingt wissen wollte, wie es läuft, machen alle zusammen einen Video-Call. Gunni mag seine Fürsorge: „Da ist mir das Herz aufgegangen.“ In dieser harmonischen Runde beschließen alle: Der Gewinn wird untereinander aufgeteilt, egal wer am Ende die meisten Punkte hat.
Permanent kommen die Tränen
Das Zweierlei vom Wagyu als Short-Rib und Flat-Iron mit Wirsing-Pilz-Roulade und Fregola Sarda genießen die Gäste einfach. „Das ist schon sehr lecker“, schwärmt Moritz vom Fleisch. Als Pilzsachverständiger lobt er außerdem: „Die Pilze hat sie super verarbeitet.“
Kurz vor dem Dessert aus Zwetschgenpraline, marinierten Zwetschgen und Zwetschgenschaum mit Pistazien-Eis wird Eik emotional: „Ich habe das noch nie so gehabt, dass ich denke, boah, mir kommt hier permanent ein Tränchen.“ Der Nachtisch rundet für Ees die lustige Woche gebührend ab: „Was für eine schöne letzte Nachspeise.“
Neben Katrins Professionalität gefällt Moritz auch ihre Herzlichkeit. Ein bisschen Ehrgeiz bleibt bei Katrin: „Wenn es weniger als neun Punkte gäbe, wäre ich tieftraurig.“ Doch keine Sorge: Mit 39 Punkten verpasst sie den Sieg auf allerhöchstem Niveau. Der geht mit Höchstwertung an Moritz und sein Pilz-Menü. (tsch)

