Eine Frau wird aus dem Leben gerissen, ihre vier Kinder sind plötzlich ohne sie.
Tragödie um junge MutterNach ihrem Tod müssen zwei Väter für vier Kinder eine Familie werden

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Der Film beruht auf dem gleichnamigen Roman von Christian Schnalke.
Ein schreckliches Drama: Eine Frau kommt ums Leben und hinterlässt vier Kinder sowie deren Väter. Alle sind schockiert, sprachlos und voller Trauer. Was wird jetzt aus ihnen? Schaffen es die zwei Männer, ihre Feindseligkeit beiseitezulegen und für die Kinder eine Patchwork-Gemeinschaft zu bilden?
Genau dieses heikle Thema behandelt der Film „Louma - Familie ist kein Kinderspiel“. Die Tragikomödie ist voller Gefühl, aber auch mit einer Prise Witz erzählt. Das Werk ist schon jetzt in der ARD-Mediathek verfügbar und läuft linear am Mittwoch (25. März) um 20.15 Uhr im Ersten.
Kompliziertes Familienleben nach der Tragödie
Die Künstlerin Louma wird von Model und Darstellerin Marie Nasemann („For the Drama“) verkörpert. Von zwei unterschiedlichen Partnern hat sie insgesamt vier Kinder. Einer davon ist ihr Gatte Mo (Timur Isik), ein Musiker, mit dem sie Tochter Fritte (10) und den kleinen Sohn Nano (8) hat.
Dann gibt es noch ihren früheren Partner Tristan (Trystan Pütter), der ein Café betreibt. Dessen 16-jährige Tochter Toni sowie der 14-jährige Sohn Fabi wohnen auch bei Louma, weil sich ihr Papa kaum um sie kümmert. Loumas unerwarteter Tod wirbelt jedoch das Dasein aller komplett durcheinander, wie die dpa meldet. Jetzt möchte Tristan die Verantwortung für seine beiden Teenager übernehmen.
Die Kinder haben den rettenden Einfall
Letztlich wird aber klar: Die Jüngsten sind den Großen oft einen Schritt voraus. Die kleine Fritte hat eine Idee, die die Situation komplett wendet: Warum zieht Tristan nicht einfach zu ihnen ins Haus? Ein Gedanke, der so einfach und doch so kompliziert ist, weil Mo und er sich absolut nicht leiden können.
Diese Rivalität führt nicht nur zu Konflikten, sondern ebenso zu absurden und witzigen Momenten. Zum Beispiel, als Tristan versucht, die farbenfrohe Unordnung in der Villa zu beseitigen, Mo aber aus Kummer alles so belassen will. Albern wird die Handlung trotzdem nicht, da Regisseur Mark Monheim die Emotionen jeder Figur respektiert.
Die Verfilmung basiert auf dem Roman von Christian Schnalke mit demselben Titel und berührt zutiefst. Sie macht deutlich, dass es in Ordnung ist, am Boden zerstört zu sein und kurz darauf wieder zu schmunzeln. Zudem macht der Film Mut, dass auch nach einem derart schlimmen Schicksalsschlag das Dasein irgendwie wieder schön werden kann. (red)
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