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Tierschutz-Welpe verliert Interessenten - plötzlich ruft Rütter-Mitarbeiter„Dann nehm ich ihn!“

Dass sich Produzent Markus in den Tierschutz-Welpen Jabba verliebt hat, überrascht Martin Rütter (links) nicht. (Bild: RTL)

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Dass sich Produzent Markus in den Tierschutz-Welpen Jabba verliebt hat, überrascht Martin Rütter (links) nicht. (Bild: RTL)

Welpe Jabba hat „eigentlich perfekte“ Interessenten. Bis diese absagen. Dann jedoch tritt bei „Die Welpen kommen - Mit Martin Rütter“ ein Produktionsmitarbeiter vor die Kamera - zur Belustigung des Hundeprofis: „Jetzt geht das wieder los ...“

„Wenn man will, kriegt man immer alles irgendwie geregelt“, weiß Tina Schütz. Wie sie bei „Die Welpen kommen - Mit Martin Rütter“ erzählt, bietet sie seit 13 Jahren rumänischen Tierschutz-Hunden ein vorübergehendes Zuhause als Pflegestelle. So nun auch dem kleinen Jabba, dessen Start ins Leben denkbar traurig verlief: Der Mischling und seine Geschwister wurden nur wenige Tage nach ihrer Geburt in einem Sack an einem Fluss ausgesetzt. Spaziergänger fanden die Welpen und brachten sie ins Tierheim, von wo aus Jabba kürzlich seine Reise nach Deutschland antreten durfte.

Er sei ein „völlig entspannter Hausgeist“, lacht Tina Schütz nach einigen Wochen mit dem Rüden. Interessenten habe Jabba auch schon gehabt - diese seien „eigentlich perfekt“ gewesen, wie die ehrenamtliche Tierschützerin erklärt: „Haus, Grundstück dabei, viel Platz, viel Zeit, Hundeerfahrung.“ Das Problem: „Die haben aus irgendeinem Grund dann doch kalte Füße bekommen.“ Und dennoch, erklärt Schütz in die Kamera, sei sie überzeugt: „Wir finden für den kleinen Kerl schon was.“

„Wenn nicht, dann nehm ich ihn!“, hört man plötzlich einen Mann sagen. Wie Martin Rütter verrät, handelt es sich dabei um Markus, einen Mitarbeiter der Produktionsfirma. „Oh nein“, stöhnt der Hundeprofi lachend, „jetzt geht das wieder los!“ Immer wieder habe er in den letzten Jahren erlebt, „dass jemand unserem Team sich in einen Hund verliebt“.

Martin Rütter: „Bei Tinder ist es den Leuten völlig egal, was die Menschen da für Vorgeschichten haben“

Für Rütter sei es „natürlich auch schön, wenn ich merke, dass die Menschen, die bei uns arbeiten, das nicht so als Beruf sehen“. Dennoch müsse er sein Team „manchmal vor sich selber schützen“ - schließlich sollte der Hund auch ins Leben des jeweiligen Interessenten passen. Ein Glück: „Bei Markus passt es ja“, gibt Rütter sein Okay - und auch Markus' Familie hat nichts gegen Jabbas Einzug einzuwenden.

Ohnehin sei es Martin Rütter zufolge meist eine gute Entscheidung, einen Hund aus dem Tierschutz zu adoptieren. „Ich finde es total in Ordnung, wenn jemand sagt, ich geh zum Züchter. Aber ich finde es so wichtig, diesen Gedanken zuzulassen: Da gibt es einen Hund, Second Hand, der auch eine Chance verdient hat.“

Es sei nicht so, dass „alle Hunde, die aus dem Tierschutz kommen, sofort ein riesiges Problempaket mit sich bringen“, betont der Experte. „Stimmt, die müssen sich ein bisschen einleben“, räumt er ein. Allein: „Bei Tinder ist es den Leuten völlig egal, was die Menschen da für Vorgeschichten haben. Im Tierschutz heißt es hingegen oft: 'Ich weiß ja nicht, die Vorgeschichte.' Quatsch ist das!“ An die TV-Zuschauer richtet Rütter deshalb deutliche Worte: „Es gibt Welpen im Tierschutz. Es gibt unkomplizierte Hunde im Tierschutz. Augen aufmachen!“ (tsch)

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