Regina Zindler ist laut einem Medienbericht im Alter von 78 Jahren gestorben. Die Sächsin war Ende der 90er bekannt geworden, als Stefan Raab ihren Rechtsstreit um einen „Maschendrahtzaun“ durch den Kakao zog.
Stefan Raab machte sie berühmtTV-Liebling Regina Zindler ist tot

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Regina Zindler ist laut einem Medienbericht im Alter von 78 Jahren gestorben.
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Es war nur ein alltäglicher Nachbarschaftsstreit, aber zur Jahrtausendwende konnte so etwas leicht zum TV-Kult werden. 1999 zog die Sächsin Regina Zindler in der SAT.1-Show „Richterin Barbara Salesch“ wegen eines an ihren „Maschendrahtzaun“ ragenden „Knallerbsenstrauch“ vor Gericht. Stefan Raab machte aus den im sächsischen Dialekt gesprochenen Begrifflichkeiten einen Hit. Jetzt ist Regina Zindler im Alter von 78 Jahren gestorben.
Wie „Bild“ berichtet erlag die Sächsin bereits am 5. Mai in ihrem Wohnort Zwickau einem Krebsleiden. Am Freitag vergangener Woche habe die Urnenbeisetzung in einem anonymen Gemeinschaftsgrab auf dem Zwickauer Hauptfriedhof stattgefunden.
„Auf den Herrn Raab bin ich nicht mehr böse“
Der Ruhm, den Stefan Raabs Show „TV total“ und der mit der Country-Band Truck Stop eingespielte Song „Maschen-Draht-Zaun“ mit sich brachten, war für Regina Zindler mehr Fluch als Segen.
Nachdem immer mehr Fans ihr Grundstück belagerten und Zaunstücke stahlen, zog Zindler mit ihrem Mann in einen Plattenbau nach Berlin-Lichtenberg. Der psychische Druck war ihr zu viel geworden. Erst Jahre später kehrte sie nach Sachsen zurück.
Dem Urheber ihrer unverhofften Popularität hatte sie aber zuletzt verziehen. Gegenüber „Bild“ ließ Regina Zindler im Jahr 2014 verlauten: „Auf den Herrn Raab bin ich nicht mehr böse. Der hat ja nur sein Lied gemacht. Ich hab damals mein Einverständnis gegeben.“ (tsch)

