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Grauen im HellenZDF zeigt den gefeierten Schocker „Midsommar“ in der Nacht

TV Ausblick - ZDF - „Midsommar“

Copyright: Csaba Aknay/ZDF/dpa

«Midsommar» mit Florence Pugh und Jack Reynor: Das ZDF zeigt das Mystery-Meisterwerk in der Nacht vom 13. auf den 14. Juni.

Ein Sommerfest in Schweden wird zum brutalen Kult-Horror.

Ein Fest zur Sonnenwende in Schweden, die Stimmung ist ausgelassen. Aber der Schein trügt, denn ein brutaler Kult treibt sein Unwesen. Dieser Streifen ist ein Albtraum für Zartbesaitete und kommt zur perfekten Geisterstunde im Fernsehen.

Schluss mit Finsternis und Schauerwetter: Manchmal entfaltet sich das pure Grauen mitten am helllichten Tag. Den Beweis dafür liefert das geheimnisvolle Kunstwerk „Midsommar“ vom Filmemacher Ari Aster, das Ihnen sicher schlaflose Nächte bereiten wird. Mutige können in der Nacht vom 13. auf den 14. Juni (2.30 Uhr bis 4.45 Uhr) das ZDF-Programm wählen.

Wer lieber ungestört schlummern möchte, hat eine Alternative: Im Anschluss an die Sendung steht der Streifen bis zum 14. Juli in der Mediathek des ZDF bereit. Abonnenten von Magenta-TV haben es noch einfacher und können den Horrorfilm direkt im Rahmen ihres Pakets abrufen.

Grausamer Kult statt Bullerbü-Romantik

Die Handlung fesselt von Beginn an: Die junge US-Amerikanerin Dani (Florence Pugh) ist nach einer entsetzlichen Tragödie, die ihre komplette Familie auslöscht, völlig am Ende. Halt gibt ihr nur noch ihr Partner Christian (Jack Reynor), der aber insgeheim über das Ende der Beziehung nachdenkt.

In seinem Freundeskreis gilt Dani bloß als nervige Klette. Dennoch schleppt Christian sie widerstrebend auf eine Reise nach Skandinavien mit. Kommilitone Pelle lud die Gruppe in sein entlegenes schwedisches Dorf ein. Dort soll das Midsommar-Fest zur Sonnenwende zelebriert werden – eine Feierlichkeit, die so nur alle 90 Jahre abgehalten wird.

Rausch, Begierde und kaputte Verhältnisse

Anfangs zeigen sich die US-Studenten begeistert von der warmherzigen Kommune und den großzügig gereichten Rauschmitteln. Die Harmonie zerbricht jedoch rasch. Sie begreifen, dass sie selbst zu einem Bestandteil einer brutalen Zeremonie gemacht werden sollen und sich hinter der freundlichsten Miene die schlimmsten Abgräulichkeiten verbergen können.

Das Werk von Ari Aster („Hereditary – Das Vermächtnis“) gleicht einer Reise in die seelischen Tiefen des Menschen. Thematisiert werden Rausch, Begierde, zerstörerische Partnerschaften und das krampfhafte Verlangen nach Geborgenheit. Insbesondere eine Sequenz, der sogenannte Senizid am Ättestupa, wird wohl etliche im Publikum erschüttern. Was sich dahinter verbirgt, wird an dieser Stelle nicht enthüllt – sehen Sie sich den Streifen selbst an.

Überraschende Wendung: Der Streifen ist eine Neuauflage

Ein Detail, das für Verblüffung sorgt und den „Wie bitte?!“-Effekt auslöst: „Midsommar“ stellt im Kern eine Neuverfilmung des britischen Klassikers „The Wicker Man“ von 1973 dar, in dem Christopher Lee mitwirkte. Während der Streifen im Vereinigten Königreich zum popkulturellen Kanon zählt, kennen ihn in Deutschland meist nur eingefleischte Cineasten.

Die moderne Adaption durch Regisseur Ari Aster wurde meisterhaft realisiert und ist ein Werk, das lange im Gedächtnis bleibt. Die Erzählgeschwindigkeit nimmt nur gemächlich zu, bevor sich zum Schluss die volle Dimension des Schreckens für sämtliche Anwesenden offenbart. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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