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Nach KrebsdramaNana Mouskouri rührt mit Auftritt zu Tränen

Nana Mouskouri freut sich über ihren Ehrenpreis.

Copyright: IMAGO/Starface

Nana Mouskouri freut sich über ihren Ehrenpreis für ihr Lebenswerk. 

Sie ist mittlerweile 91 Jahre alt und tritt nur noch selten auf. Hinter der Mouskouri liegen schwere Jahre.

Was für ein Gänsehaut-Moment in Paris! Als die 91-jährige Nana Mouskouri am Freitagabend (13. Februar 2026) die Bühne der Seine Musicale betrat, hielt es im Saal niemanden mehr auf den Sitzen. Bei der 41. Verleihung der renommierten „Les Victoires de la Musique“, den französischen Grammys, wurde der Weltstar laut französischen Medienberichten für ihr Lebenswerk geehrt – ein emotionaler Höhepunkt nach Jahren voller Sorgen und privater Kämpfe.

„Man sagt, die Zeit vergeht, aber die Lieder bleiben. Ich bin glücklich, dass meine Lieder in Ihren Herzen weiterleben dürfen“, sagte Mouskouri auf der Bühne. „Die Musik war mein ganzes Leben, mein Kompass und meine Rettung.“ Es sei für sie eine große Ehre, diesen Preis zu erhalten, den sie mit großer Freude entgegennehme.

Nana Mouskouri über ihren Krebskrampf: „Ich wollte nie darüber sprechen“

Hinter der Sängerin mit der markanten schwarzen Hornbrille liegen schwere Zeiten, die sie lange vor der Öffentlichkeit verbarg. Erst vor knapp zwei Jahren brach sie ihr Schweigen: 2015 war bei ihr Bauchspeicheldrüsenkrebs diagnostiziert worden. Eine Nachricht, die für viele einem Todesurteil gleichkommt.

„Ich wollte nie darüber sprechen“, gestand Mouskouri später tapfer in einem Interview der französischen „Gala“. Doch der Weltstar („Weiße Rosen aus Athen“, „Only Love“) bewies unglaublichen Kampfgeist. Acht Monate lang unterzog sie sich einer harten Chemotherapie. Immer an ihrer Seite: Ehemann André Chapelle, ihre größte Stütze.

Das neue Leben des Weltstars: „Trällern für mich selbst“

Heute gilt der Krebs als besiegt, doch die Spuren der Krankheit und eine spätere schwere Corona-Infektion ließen sie kürzertreten. „Ich bin optimistisch, ich weiß, dass man nie aufgeben darf, wenn man krank ist. Man muss wirklich kämpfen“, sagte Mouskouri zu „Gala“.

Am Rande der Gala in Paris gab die Musik-Ikone seltene Einblicke in ihren heutigen Alltag in der Schweiz. Das große Rampenlicht meidet sie inzwischen meist. „Jetzt trällere ich für mich selbst, zu Hause, ich mache Übungen“, verriet sie in einem Telefoninterview kurz vor der Show.

Zwar träumt sie immer noch von einem allerletzten Konzert für ihre Fans, doch der Ehrenpreis am Freitag fühlte sich für sie bereits wie die „Krönung ihrer Karriere“ an. Ein würdiger Abschluss für eine Frau, die gezeigt hat, dass man mit Optimismus selbst die dunkelsten Stunden überstehen kann.

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