Die Schlagersängerin gewährt persönliche Einblicke in ihr Seelenleben und erklärt, wie sie bewusst mit mentalen Hürden umgeht.
Beatrice Egli„Es gibt Momente, in denen ich weine“

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Beatrice Egli, hier neben Florian Silbereisen, gehört zu den erfolgreichsten Schlagerstars um deutschsprachigen Raum. Nun hat sie über ihr Seelenleben gesprochen. (Archivbild)
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Die für ihre fröhliche Ausstrahlung bekannte Schlagersängerin Beatrice Egli hat sich öffentlich zu den Schattenseiten des Tour- und Medienalltags geäußert. Wie die 38-jährige Schweizerin laut einem Bericht von t-online erklärte, habe sie über Jahre hinweg gezielt an ihrer mentalen Stärke gearbeitet.
Trotz ihres Bemühens, den Fokus auf das Positive zu richten, gäbe es Momente, in denen sie hadere oder weine. Das gehöre genauso zum Leben dazu, betonte Egli.
Besonders wichtig sei es der Künstlerin, negative Gefühle nicht zu unterdrücken, sondern zuzulassen. „Wenn ich gerade wütend oder überfordert bin, dann darf das auch sein. Ich bin schließlich auch einfach eine ganz normale Frau“, stellte die Sängerin klar.
Ein ehrliches Lächeln setze für sie auch ein ehrliches Weinen voraus. Bereits im Juni 2026 hatte Egli gegenüber der „Apotheken Umschau“ betont, dass das ausschließliche Zeigen positiver Emotionen ungesund sei.
Beatrice Egli: „Gleichzeitig gibt es Momente, in denen ich hadere oder weine. Das gehört genauso zum Leben.“
Diese persönliche Haltung verarbeitet Egli auch in ihrer Musik. Die Erfahrung schwieriger Phasen helfe ihr dabei, optimistische Lieder wie den Titeltrack ihres 2025 erschienenen Albums „Hör nie auf damit“ zu schreiben.

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Schlager-Star Beatrice Egli schöpft die Kraft für ihren vollen Terminkalender vor allem aus ihrem privaten Umfeld und ihren Wurzeln. (Archivbild)
Kraft für die beruflichen Herausforderungen und den vollen Terminkalender schöpfe sie vor allem aus ihrem privaten Umfeld und ihrer Herkunft. „Meine Wurzeln und meine Herkunft geben mir unglaublich viel Kraft“, berichtete Egli gegenüber t-online. Die Liebe ihrer Familie und Freunde schenke ihr die nötige Sicherheit für ihren Alltag.
Im ARD-Format „Schlagerwelt“ sprach die 38-Jährige zuletzt auch über ihre Zukunftsvorstellungen. „Mein Traum ist es, irgendwann lange auf Weltreise zu gehen. Und, ja, die Welt zu bereisen – mich auch komplett mal wieder rauszunehmen aus all meinen wunderschönen Tätigkeiten, um einfach die eigene Perspektive auch wieder zu wechseln“, erklärte die Sängerin.
Dabei gehe es ihr nicht um einen gewöhnlichen Erholungsurlaub, sondern um die direkte Auseinandersetzung mit fremden Lebensrealitäten: „Ich liebe es, Kulturen, Länder und Menschen kennenzulernen. Und das ist ein ganz großer Traum von mir. Und irgendwann wird die Zeit auch dafür kommen.“ Einen konkreten Zeitpunkt oder Pläne für einen baldigen Rückzug nannte die Sängerin allerdings nicht. (jag)
