Beatrice Egli versprüht auf der Bühne immer gute Laune. Die Schlagersängerin hat sich seit ihrem DSDS-Sieg zu einer der gefragtesten Künstlerinnen entwickelt. EXPRESS.de sprach mit der Schweizerin.
Schlagerstar mit klarem AppellDie Menschen benötigen mehr Lebensfreude

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Schweizerin mit Herz und Seele. Beatrice Egli durfte auch schon die Nationalhymne vor Länderspielen für ihr Land singen.

Sie ist die Gute-Laune-Schlagerkönigin. Beatrice Egli (37) hat dem Genre einen modernen, frischen Anstrich verpasst. Die Lebensfreude der Schweizerin ist bei jedem Auftritt spürbar.
2013 gewann sie die zehnte Staffel der RTL-Show „Deutschland sucht den Superstar“. Seitdem ist sie von den Bühnen nicht mehr wegzudenken. Die Schlagersängerin garantiert bestes Entertainment.
Beatrice Egli kommt am 18. Oktober mit ihrer Tour nach Düsseldorf
Unter dem Motto „Tanzen – Lachen – Leben“ steht ihre Tournee, die eine „Feier des Lebens“ werden soll. Egli befindet sich aktuell in den Bandproben und verspricht ihren Fans, eine „enorme Energie“ und ein „musikalisches Spektakel“.
Am 18. Oktober 2026 gastiert Egli in der Mitsubishi Electric Hall in Düsseldorf. Im Vorfeld sprach sie mit EXPRESS.de über das Tourmotto und die Gründe, warum sie ihre TV-Show nach acht Ausgaben wieder einstellt.
Sind Sie die, die eher in der Ecke wippt, oder die, die mitten auf der Tanzfläche steht?
Beatrice Egli: Ich bin immer die, die den Dancefloor eröffnet und abschließt. Ich tanze wahnsinnig gerne und gar nicht nur zu einer Art von Musik. Früher bin ich viel Disco-Fox tanzen gegangen und hab Hip-Hop gemacht. Ich finde Tanzen etwas Wunderschönes. Das muss auch gar nicht perfekt aussehen. Hauptsache, du fühlst dich gut. Wenn gute Musik kommt, tanze ich auch die ganze Nacht durch.
Dann wären Sie für „Let’s Dance“ prädestiniert.
Beatrice Egli: Ich habe höchsten Respekt vor allen, die das machen. Das ist eine körperliche Höchstleistung, auch eine mentale. Ich habe selbst vor 13 Jahren eine Castingshow mitgemacht, die damals noch über neun Wochen ging. Für mich hat das Singen immer noch erste Priorität.

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Immer gute Laune und immer volle Power auf der Bühne: Sängerin Beatrice Egli möchte ihr Publikum mit ihrer positiven Art mitreißen.
Mit Anna-Carina Woitschack hat eine Kollegin in diesem Jahr gewonnen.
Beatrice Egli: Großes Kompliment und große Hochachtung, weil es einfach wirklich eine Riesenherausforderung ist. Tanzen ist gut für die Gesundheit und die Stimmung. Aber diese Show, das ist schon Hochleistungssport. Da merkst du samstags nach der Show ganz sicher jeden Muskel im Körper.
Gibt es Menschen, die Sie immer wieder zum Lachen bringen?
Beatrice Egli: Eigentlich bringt mich meistens das Leben und unerwartete Begegnungen zum Lachen. Ich kann auch sehr gut über mich selbst lachen, das ist auch wahnsinnig wichtig. Lachen ist gar nicht nur auf Witze bezogen, sondern so ein tiefes innerliches, zufriedenes Lächeln. Ich bin jemand, der gerne auf Menschen zugeht. Wenn man Menschen mit einem Lächeln begegnet, sind das einfach Türöffner.
Diese Lebenseinstellung hilft sicher auch in der schwierigen Weltlage…
Beatrice Egli: Wir helfen der Welt auch nicht, wenn wir einander traurig begegnen. Mal hat man einen schwierigen Tag, mal kann man besser damit umgehen. Es ist umso schöner, wenn man dem anderen was davon schenken kann. Deswegen habe ich mich auch ganz bewusst entschieden, bei meinem Album, jetzt aber auch bei der Tour, Songs zu machen, die positiv sind, die motivieren, die einem ein Lächeln, Motivation, Mut und Leichtigkeit schenken.

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So fing alles an: Beatrice Egli gewann 2013 die Castingshow „Deutschland sucht den Superstar“.
Gibt es wirklich keine Person, die Sie zum Lachen bringt?
Beatrice Egli: Doch, Carolin Kebekus beispielsweise. Ich mag ihren Humor und ihre spitze Art und Weise, Dinge auf den Punkt zu bringen. Loriot war früher auch immer großartig. Die Filme habe ich in meiner Kindheit rauf und runter geschaut. Das ist die höchste Kunst von lustiger und unterhaltsamer Perfektion.
Wo halten Sie sich am liebsten auf?
Beatrice Egli: Bei mir bleibt es natürlich die Schweiz, da geht es den Kölnern sicher nicht anders: Zu Hause ist es doch immer am schönsten (lacht). Auch da ist ganz viel Heimatliebe und die empfinde ich natürlich auch. Ich schätze es, wie viel Heimatverbundenheit gelebt wird und mit wie viel Stolz die Sprache und die Kultur gefeiert und zelebriert werden. Ich finde es ganz besonders, wenn man die Wurzeln nie vergisst, sondern die auch pflegt.
Sie sind auch häufig in Köln. Was gefällt Ihnen daran so?
Beatrice Egli: An die Stadt habe ich natürlich schöne Erinnerungen wegen DSDS, das war das Sprungbrett meiner Karriere. Die Stadt und die Menschen, das ist etwas ganz Besonderes. Und das spürt man auch, dass sie sich das alle bewahren. Das macht es einem so leicht, sich in dieser Stadt als Gast wohlzufühlen. Auch den Karneval finde ich immer toll. Da erkennt mich zwar keiner, aber das ist der Vorteil.
„Ich liebe das Leben“ war nicht nur Ihr erster Song bei DSDS, er ist auch Ihr Lebensmotto.
Beatrice Egli: Der Song hat mich durch die Show und die nächsten 13 Jahre getragen. Das Leben ist einfach ein Geschenk und mir wird immer bewusster, wie schön es ist, gesund auf diesem Planeten zu sein. Vor 13 Jahren waren meine Großeltern jeden Samstag vor dem Fernseher, haben sich im Dorf getroffen und sind bei so vielen Shows gewesen. 2022 sind sie verstorben. Das Leben hat seine Zeit, und umso wichtiger ist es, die Aufmerksamkeit auf das Gute zu lenken und Musik zu machen.

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„Die Beatrice Egli Show“ findet künftig nicht mehr statt. Die Sängerin hat sich gegen weitere Ausgaben entschieden.
Warum haben Sie Ihre ARD-Show eingestellt?
Beatrice Egli: Ich habe immer das gemacht, was ich aus voller Überzeugung und Liebe gemacht habe. Und die letzte Sendung, die war ganz besonders schön. Ich habe schon während der Proben gesagt: Das ist die Letzte, denn wenn es am schönsten ist, sollte man doch bekanntlich gehen. Egal was ich mache, ich mache es immer zu 100 Prozent und mit voller Hingabe und mit voller Liebe. Wenn ich merke, ich schaffe es zeitlich nicht mehr, alles unter einen Hut zu bringen, verliere ich die Freude. Ich hätte die Show während der Tournee nicht geschafft. Alles hat seine Zeit. Wir alle haben nur 24 Stunden pro Tag. Mir ist es wichtig, sich die Zeit bewusst einzuteilen.
Was ist das Ziel für die anstehende Tour?
Beatrice Egli: Ich möchte den Menschen Mut, Leichtigkeit und genau dieses Bewusstsein für ihr Leben schenken. Ich wünsche mir, dass das Publikum eine ganz neue Energie in sich spürt und genau diese mit nach Hause nehmen kann. Ich möchte in jedem auslösen, dass er mit einem Lächeln durch das Leben gehen und sein Leben in die Hand nehmen kann. Solch ein Konzert kann für manche Menschen lebensverändernd sein, wirklich.
