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Nach 15 Jahren„Raab Entertainment“ will Kult-Comedyshow zurückholen

Stefan Raab lacht

Copyright: IMAGO/Sven Simon

Stefan Raab plant mit seiner Produktionsfirma das Comeback einer Kult-Comedyshow.

Aktualisiert

TV-Comeback nach 15 Jahren? Kommt die beliebte Impro-Sendung zurück? Die Gerüchteküche brodelt.

Sie war ein absoluter Quoten-Garant und hat eine riesige Impro-Welle losgetreten: die „Schillerstraße“!

Nach dem Start 2004 auf Sat.1 sammelte die Sendung Preise wie den Deutschen Comedypreis, den Deutschen Fernsehpreis, eine Romy und sogar die Rose d’Or ein. 2011 kam das Aus, aber jetzt, nach einer gefühlten Ewigkeit von 15 Jahren, steht eine Rückkehr im Raum. Und wer dahintersteckt, sorgt für extra Aufregung: Raab Entertainment.

„Raab Entertainment“ plant Comeback von Kult-Comedyshow

Daniel Rosemann, der Chef von Raab Entertainment, deutete bereits letzten November an, dass man über die Projekte mit Stefan Raab für RTL hinausdenkt. Man sei keine „Showbude von Stefan Raab“ oder ein Ableger von RTL, sondern „offen für alle“.

Die Wiederbelebung der „Schillerstraße“ soll nun ein Projekt ohne Stefan Raab als Moderator sein – und auch nicht für RTL produziert werden. Spannend: Auch Sat.1 scheint nicht der neue TV-Hafen zu sein. Eine offizielle Stellungnahme von Raab Entertainment gibt es dazu laut „DWDL.de“ noch nicht.

Die Vorbereitungen für das Comeback sind aber alles andere als geheim. Ganz im Gegenteil: Raab Entertainment hat sich kürzlich die Rechte an den Namen „Schillerstrasse“, „Schillerstraße“ und auch an „Schillerstrasse Reloaded“ sowie „Schillerstraße Reloaded“ gesichert.

Am Namen wird es also definitiv nicht hapern. Fans von spontaner Comedy können sich also schon mal vorsichtig freuen, auch wenn noch völlig offen ist, welcher Sender oder Streaming-Anbieter das Rennen macht und welche Stars mit von der Partie sein werden.

Die Show, eine Idee von Maike Tatzig und umgesetzt von Hurricane Fernsehproduktion, startete im Dezember 2004 und schaffte es auf stolze 150 Ausgaben bei Sat.1, nur unterbrochen von einer Schaffenspause zwischen April 2007 und Januar 2009.

Die Idee dahinter war genial einfach: Berühmte Persönlichkeiten improvisieren vor Live-Zuschauern und bekommen dabei über einen Knopf im Ohr Regieanweisungen, die nur sie selbst und das Publikum mitbekommen.

Auch Dirk Bach (†) spielte damals mit

Als Schauplatz diente am Anfang die ausgedachte Wohnung von Cordula Stratmann, die später von Jürgen Vogel als Hauptmieter abgelöst wurde.

Die Anweisungen kamen in den ersten Sendungen von Georg Uecker, bis die Erfinderin Maike Tatzig selbst diesen Job übernahm. Zum festen Ensemble zählten damals Größen wie Annette Frier, Martin Schneider, Michael Kessler, Ralf Schmitz, Dirk Bach, Bernhard Hoecker und Oliver Pocher.

Die Sendung war auch im Ausland ein Hit und lief zum Beispiel in Italien, Russland, Frankreich und Finnland. Nach dem Ende 2011 scheiterten in Deutschland mehrere Anläufe, das Konzept neu aufzulegen – keiner kam an das Original heran. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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