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Schwelbrand im ganzen Haus„Serienkiller“: Als Promis Teil eines Verbrechens wurden

Zur feierlichen Premiere der „Serienkiller“-Ausstellung sind einige Prominente nach Köln gekommen. Sie entpuppten sich als echte True-Crime-Fans und berichteten von eigenen Erlebnissen.  

Amira Aly konnte es kaum erwarten, endlich durch den ersten Vorhang zu gehen, um die True-Crime-Ausstellung „Serienkiller“ zu erleben. Die Moderatorin ist fasziniert von der Gedankenwelt einiger der berüchtigtsten Serienmörder der Geschichte.

„Ich habe wahrscheinlich schon alles gesehen, kenne mich aus, bin bestens informiert und total im Thema drin“, sagte sie am Donnerstagabend (7. Mai 2026) bei der feierlichen Premiere der Schau in Ehrenfeld zu EXPRESS.de.

True-Crime-Ausstellung „Serienkiller“ läuft bis zum 25. Oktober in Köln

Schon als Kind habe sie die böse Seite der Psyche interessiert, sagte die 33‑Jährige. „Meine Mutter hat nachts immer ‚Medical Detectives‘ geschaut. Ich habe so getan, als würde ich auf die Toilette gehen. Statt zurück ins Zimmer zu gehen, saß ich auf dem Flur und hab heimlich mitgeschaut.“ Sie liebt auch den Quotendauerbrenner „Aktenzeichen XY …ungelöst“. „Das ist mir aber nicht brutal genug. Ich möchte mich richtig gruseln.“

Als im Januar 2022 in das Haus von ihr und Ex-Mann Oliver Pocher in Köln eingebrochen wurde, während die Familie zu Hause war, war sie selbst mitten in einem Kriminalfall. „Die Spurensicherung war da. Da hatte ich Angst, obwohl ich nicht so ängstlich bin. Ich würde gerne mal einen Mord lösen. Denn ich wäre sicher eine gute Profilerin.“

An ein Verbrechen denkt auch Moderatorin Aleksandra Bechtel (53) immer noch mit Schrecken zurück. „Als ich noch ein Kind war, wurde bei uns eingebrochen, während wir im Urlaub waren. Die Täter haben das Heizungsöl aus dem Keller überall im Haus verteilt und einen Schwelbrand entzündet. Den Geruch habe ich heute noch in der Nase. Wir mussten alle meine Spielsachen wegschmeißen. Das war schrecklich und wurde nie aufgeklärt.“

Aleksandra Bechtel bei der Premiere der „Serienkiller“-Ausstellung.

Copyright: IMAGO/Future Image

Aleksandra Bechtel tauchte direkt in die Kulissen der „Serienkiller“-Ausstellung ein.

Beim früheren Tagesschau-Moderator Jan Hofer wurde ebenfalls bereits eingebrochen, während er und seine Familie im Obergeschoss noch schliefen. Der 76-Jährige hört sich gerne True-Crime-Podcasts an und verfolgt aktuelle Fälle. „Den Vermisstenfall Rebecca Reusch finde ich spannend. Unglaublich, dass es nicht möglich ist, den Schwager als Täter zu überführen. Auch der Fall Fabian ist solch eine irre Nummer.“

Joachim Llambi und Jan Hofer bei der Premiere der „Serienkiller“-Ausstellung.

Copyright: IMAGO/Future Image

Joachim Llambi (l.) und Jan Hofer tauschten sich intensiv über Kriminalfälle aus.

Let’s Dance-Juror Joachim Llambi (61) schaute sich die Serienkiller-Ausstellung ebenfalls interessiert an. „Das Spannende ist, dass es sich um wahre Gegebenheiten handelt. Das ist das Faszinierende, dass Menschen, Maschinen, Killer oder wie man sie nennen will, dazu fähig waren“, sagte er zu EXPRESS.de.

„In unserer Show könnte man auch mal auf Gedanken kommen. Bin ich bisher zum Glück aber noch nie“, fügte er lachend an. Die Ausstellung im ehemaligen Autohaus an der Oskar-Jäger-Straße ist bis zum 25. Oktober zu erleben.

Eine Boeing 737 der türkischen Fluggesellschaft Sunexpress in Köln (Archivbild).

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