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„Kannst du einstampfen“Pocher geht auf Moderatoren von ARD und ZDF los

Comedian Oliver Pocher stand bei der Aufzeichnung des «Quatsch Comedy Clubs» auf der Bühne

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Oliver Pocher sprach mit deutlichen Worten über zwei öffentlich-rechtliche Moderatoren.

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Erneute Pocher-Provokation oder Klartext vom Kölner Comedian? Oliver Pocher findet deutliche Worte zu ARD, ZDF und dem TV-Personal der Sender.

Harte Worte von Oliver Pocher: In einem Podcast rechnet der Kölner Comedian, der einst selbst bei der ARD gemeinsam mit Harald Schmidt moderierte, mit dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk ab.

Besonders deutlich wurde er in der Kritik an gleich zwei Moderatoren der Sender ARD und ZDF, die ihre Sendungen auch in Köln aufzeichnen.

„Längst einstampfen“: Oliver Pocher mit harter Kritik an ARD und ZDF

Im „Tomorrow Business Podcast“ kritisiert Pocher vor allem das „Framing“ in öffentlich-rechtlichen Fernsehsendern scharf. ARD, ZDF und die dritten Sender könne man „schon längst einstampfen“. Genauso wenig brauche man die ganzen Radiosender, all das ließe sich längst mit künstlicher Intelligenz programmieren, so seine These.

Es sei nämlich „irgendwie überall dasselbe“. Gerade ARD und ZDF ließen sich in seinen Augen zusammenlegen. „Und mittelfristig wird irgendwann auch der politische Druck so hoch werden, dass auch da an die Gebühren rangegangen wird“, meint Pocher.

„Ich sehe ja nichts Unabhängiges, ich sehe nur eine Richtung“, attestiert der Comedian dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Dabei müsse man die Menschen ernst nehmen und auch sehen.

TV-Moderator für „Hart aber fair“: Das kann Pocher nicht verstehen!

„Schwierig“ findet Pocher auch, dass der Moderator Louis Klamroth „Hart aber fair“ und andere Sendungen zur Primetime moderiert, wie er erklärt.

Denn seine Partnerin sei immerhin Luisa Neubauer, die deutschlandweit bekannte Klimaaktivistin, die zudem noch Mitglied bei Bündnis 90/Die Grünen ist.

„Kann normalerweise auch nicht funktionieren, und ein bisschen Neutralität musst du schon haben“, so Pochers deutliches Fazit. Trotzdem ginge das offenbar. Wäre es anders und Klamroth mit AfD-Chefin Alice Weidel zusammen, sei das aber sicherlich nicht so, meint Pocher.

Oliver Pocher rechnet mit Jan Böhmermann ab: „Überfällig“

Noch deutlicher rechnet Pocher mit Böhmermann ab. Seine Sendung habe vor vielen Jahren zwar gut angefangen, dann aber eine ganz falsche Richtung genommen. Das kürzlich verkündete Ende sei jetzt „überfällig“ und schon länger „klar, dass es irgendwann knallt“.

„Der hat ja Qualitäten, aber irgendwann ging’s nur noch darum, wirklich Leute fertigzumachen und plattzumachen“, findet Pocher. Vieles davon sei schließlich unberechtigt gewesen, weil „man die doof fand“ oder die „Nazi-Keule“ schwingen wollte.

Für ihn ist klar, dass das ZDF nun einfach seine Ruhe von Böhmermann haben wollte. „Das Pendel ist einfach in die andere Richtung gekippt, und dann war’s eine Frage der Zeit“, meint der Comedian. (red)