Im RTL-Interview rechnet Verena nicht nur mit ihrem Ex Gil Ofarim ab, sondern wirbt zugleich für ihre sündhaft teuren Aura-Sprays.
„Ich konnte nicht entfliehen“Verena Ofarims Beichte nach dem Rosenkrieg mit Gil

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Gil Ofarim mit seiner damaligen Ehefrau Verena. (Archivbild)
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Verena Ofarim schlägt nach der Schlammschlacht mit Gil ein neues Kapitel auf. Sie packt über die harte Zeit aus und will mit teuren Aura-Sprays schlechte Schwingungen vertreiben.
Um Verena Ofarim (39) war es lange still geworden, besonders als ihr Ex-Partner Gil die Medien als Gewinner von „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ beherrschte. Nun meldet sich die Frau, deren Ehe mit dem Musiker vier Jahre hielt, zu Wort. Sie öffnet sich und erzählt von einem Lebensabschnitt, der alles verändert hat.
Verena Ofarim über die dunkelste Phase ihres Lebens
Für die Mutter von zwei Kindern begann mit der Trennung 2018 eine echte Leidenszeit. Ein Rosenkrieg, der in aller Öffentlichkeit stattfand, und ein zermürbender Kampf um das Sorgerecht folgten.
In einem Interview mit RTL legt die jetzige Yoga-Lehrerin offen, wie sie sich damals gefangen fühlte. Sie steckte in einer Sackgasse, war unglücklich im Beruf und der enorme Druck von außen machte alles schlimmer. Es brachte sie an einen Punkt, an dem sie das Gefühl hatte, die Herrschaft über ihr Leben zu verlieren. „Ich konnte dem nicht entfliehen“, sagt sie über die damalige Hilflosigkeit.
Neues Geschäft mit teuren Sprays: Gils Ex startet durch
Sie blickt heute ohne Zorn zurück und gibt zu, dass ihr Freundeskreis die Verbindung zu Gil Ofarim von Anfang an kritisch sah. Doch trotz vieler Bedenken von Freunden musste sie diesen Weg selbst gehen, betont sie. Genau diese harte Prüfung habe sie zu der Person geformt, die sie jetzt ist.
Ihre persönliche Krise wurde für Verena Ofarim zum Anstoß für einen beruflichen Neuanfang. Sie arbeitet jetzt als Motivationscoach und hilft Menschen in ähnlichen Notlagen, wobei sie laut RTL ihre eigene Lebensgeschichte als Beispiel nutzt. Um sich vor schlechten Energien zu schützen, greift sie zu einem kontroversen Mittel: Aura-Sprays. Diese sind auf ihrer Homepage für 32 Euro pro 30 ml erhältlich. Das ergibt einen unglaublichen Literpreis von 1.066,67 Euro.
Verbraucherschützer schlagen Alarm: Warnung vor „Wundermitteln“
Ein wissenschaftlicher Nachweis für die Effektivität der Sprays existiert nicht. Für Verena Ofarim persönlich ist das aber zweitrangig. Ihr geht es um das subjektive Gefühl, das ihr helfe, den Alltag zu meistern. Die Verbraucherzentrale NRW äußert sich jedoch kritisch und warnt allgemein vor derartigen „Wundermitteln“. Die Experten machen deutlich: „Werbeaussagen, die eine Wirkung vermitteln, die wissenschaftlich nicht belegt ist, sind irreführend und problematisch.“
Die Beschreibungen auf der Webseite von Ofarim sind sehr ungenau und nutzen vor allem Marketing-Sprache. Es fehlen handfeste, nachprüfbare Informationen zur Wirkungsweise oder einer wissenschaftlichen Basis. Das Ganze wirkt mehr wie eine Botschaft für einen bestimmten Lebensstil oder Glauben und weniger wie eine klare und ehrliche Produktbeschreibung. (jag)
