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Freche FragePrinz Harry kontert: „Ich werde immer Teil der königlichen Familie sein“

Prinz Harry nimmt am Sicherheitsforum in der ukrainischen Hauptstadt teil.

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Prinz Harry nimmt am Sicherheitsforum in der ukrainischen Hauptstadt teil.

Aktualisiert:

Harry in der Ukraine: Überraschende Aussage zum Königshaus.

Prinz Harry kämpft in der Ukraine gegen ein tödliches Erbe und tritt in Dianas Fußstapfen. Doch mitten im Einsatz macht er eine Aussage zu seiner Rolle im Königshaus, die alle überrascht.

Ein emotionaler Einsatz für Prinz Harry. Er reiste in die Ukraine, um das Werk seiner verstorbenen Mutter Diana fortzuführen. Sein Ziel: der Kampf gegen Landminen. In Butscha, einem Vorort von Kiew, kam es am Freitag zu einem Treffen mit einem Team der Organisation „Halo Trust“, das dort Minen räumt.

Doch der Besuch hatte auch eine politische Dimension. Während seines Aufenthalts wurde Harry zu seinem Status innerhalb der Monarchie befragt. Ein Reporter wollte wissen, ob die Beschreibung als „kein arbeitendes Mitglied der Royal Family“ zutreffe. Harrys Antwort war ein klares „Nein“. Wie „bild.de“ berichtet, schob er nach: „Ich werde immer Teil der königlichen Familie sein.“

Harrys klares Bekenntnis: „Ich werde immer Teil der königlichen Familie sein“

Zur Erinnerung: Harry hatte 2020 seine offiziellen Pflichten für das Königshaus niedergelegt. Seit diesem Zeitpunkt lebt er mit seiner Frau, Herzogin Meghan, und den beiden Kindern Archie und Lilibet im amerikanischen Kalifornien. Auf seiner Reise in die Ukraine wurde er weder von Meghan noch von den Kindern begleitet.

Prinz Harry geht im November 2019 über ein Minenfeld in Dirico, Angola, daneben ein Archivbild vom 15.01.1997 von seiner Mutter Diana, die während ihrer Afrikareise über ein Minenfeld in Huambo, Angola, geht.

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Prinz Harry geht im November 2019 über ein Minenfeld in Dirico, Angola, daneben ein Archivbild vom 15.01.1997 von seiner Mutter Diana, die während ihrer Afrikareise über ein Minenfeld in Huambo, Angola, geht. (Archivbilder)

Was ihn antreibt, machte er mit deutlichen Worten klar: „Ich bin hier, um zu arbeiten und genau das zu tun, wofür ich geboren wurde“. Der Prinz betonte, wie viel es ihm bedeute, zu helfen und die Aufmerksamkeit auf Krisen zu lenken, die sonst übersehen werden.

Emotionaler Moment: Harry auf Soldatenfriedhof

Prinz Harry legt auf einem Militärfriedhof in der Nähe von Kiew Blumen am Grab eines nicht identifizierten ukrainischen Soldaten nieder, der während des russisch-ukrainischen Krieges im Kampf gefallen ist.

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Prinz Harry legt auf einem Militärfriedhof in der Nähe von Kiew Blumen am Grab eines nicht identifizierten ukrainischen Soldaten nieder, der während des russisch-ukrainischen Krieges im Kampf gefallen ist.

Ein weiterer Programmpunkt seiner Reise war besonders bewegend: der Besuch eines Soldatenfriedhofs nahe Kiew. An seiner Seite war Natalia Kalmykova, die ukrainische Ministerin für Veteranen. In Butscha gedachte Harry zudem der Zivilisten, die bei Kriegsverbrechen getötet wurden.

Prinz Harry (M) und Natalia Kalmykova (r), ukrainische Veteranenministerin, besuchen einen Soldatenfriedhof in der Nähe von Kiew.

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Prinz Harry (M) und Natalia Kalmykova (r), ukrainische Veteranenministerin, besuchen einen Soldatenfriedhof in der Nähe von Kiew.

Harrys Engagement gegen die tückischen Sprengfallen erinnert stark an den Einsatz seiner Mutter. Schon in den 1990ern machte sich Prinzessin Diana leidenschaftlich für dieses Thema stark. Unvergessen bleibt, wie sie im Januar des Jahres 1997 durch ein Minenfeld in Angola schritt und damit weltweit für Aufsehen sorgte.

Die Organisation „Halo Trust“ konnte bereits Erfolge vorweisen: Nach eigenen Angaben ist die Umgebung von Butscha weitgehend von explosiven Überresten des Krieges befreit. Dem Prinzen wurden die neuesten Technologien vorgeführt. Er testete selbst digitale Räumungsmethoden, KI-gestützte Drohnen sowie ferngesteuerte Sprengsätze. (jag)

Dirk Steffens beschäftigt sich nicht nur mit unserer Natur, sondern auch mit der Berichterstattung in den Medien. (Bild: NDR/Oliver Roetz)

Dirk Steffens

„Man darf nicht den Fehler machen, mit jedem Idioten zu reden“