Ein gewaltsamer Angriff erschüttert die Hauptstadt, und Uwe Ochsenknecht als Müllwerker ist mittendrin.
Ochsenknecht als Müll-Held in BerlinBrutaler Überfall auf Jugendclub – jetzt greift er durch

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In der ARD-Reihe «Die drei von der Müllabfuhr» geht es diesmal um ein linkes Kulturzentrum. (Handout)
In der Hauptstadt spielt sich ein Drama ab, und er ist mittendrin: In einem aktuellen Teil der ARD-Produktion „Die drei von der Müllabfuhr“ engagiert sich Uwe Ochsenknecht als Müllwerker Werner Träsch für ein alternatives Kulturzentrum. Ein regelrechter „Kulturkampf“ für „Käpt'n Träsch“.
Während ihrer Arbeitsrunde durch Berlin beobachten Werner und seine Kollegen, wie eine Gruppe von Schlägern den alternativen Jugendtreff Venceremos attackiert. Die Männer von der Müllabfuhr zögern nicht, schreiten ein und eilen Jelena (Hannah Schiller) zu Hilfe, die während der Auseinandersetzung mitsamt ihrem Rollstuhl umgestoßen wird. Ein couragierter Einsatz mit bitteren Konsequenzen.
Konflikt im Herzen von Kreuzberg
Der Hammer folgt prompt: Gegen Jelena und Werner wird Anzeige wegen Körperverletzung erstattet. Laut Informationen der dpa steckt ein gewissenloser Jurist dahinter, der seinen eigenen Sohn Florian zu der Attacke angestiftet haben soll. Finanzkräftige Investoren versuchen, die Betreiber mit unlauteren Mitteln zu vertreiben, um das Grundstück in einer Top-Lage in Kreuzberg in die Hände zu bekommen.
Aber ist der 17-Jährige tatsächlich der brutale Angreifer? Werner will gemeinsam mit seinem Kollegen Tarik (Aram Arami) und dem früheren Geistlichen Motte (Marc Oliver Schulze) die Wahrheit ans Licht bringen. Sie wollen das Komplott der wohlhabenden Unternehmer aufdecken.

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Uwe Ochsenknecht wird wieder zu «Käpt'n Träsch». (Archivbild)
Ein Film für einen entspannten Abend?
Wer für etwa 90 Minuten kurzweilige Zerstreuung und eine Pause vom Alltag möchte, liegt mit diesem Film goldrichtig. Das Trio Ochsenknecht, Arami und Schulze harmoniert perfekt und hat offensichtlich Spaß bei den Dreharbeiten. Es macht einfach Laune, ihnen bei ihrem Zusammenspiel zuzuschauen.
Die Produktion beleuchtet jedoch auch ernste Themen. Behandelt werden die Vereinsamung im Alter, Auseinandersetzungen innerhalb der Familie sowie tiefsitzende Vorurteile und ebenso die Konsequenzen von rücksichtslosem Ehrgeiz.
Kritikpunkt: Die üblichen Stereotypen
Ein Kritikpunkt ist jedoch, dass die Handlung einige bekannte Klischees bedient. Da ist zum einen der karriereorientierte Jurist, der seinen Aufstieg durch Gnadenlosigkeit erreicht hat und eine ähnliche Haltung von seinem Sohnemann fordert. Dem gegenüber steht die gutmütige Wärme der Menschen, die in der sozialen Hierarchie weiter unten angesiedelt sind.
Die Geschichte entwirft eine sehr behagliche Atmosphäre. Sämtliche Charaktere werden als hilfsbereit, warmherzig und frei von Voreingenommenheit dargestellt. Das mag utopisch wirken, bildet aber zugleich einen wohltuenden Kontrast zu einer Realität, die oft von Feindseligkeit und Spaltung geprägt ist.
Zu sehen ist die Komödie mit dem Titel „Hand in Hand“ am Freitag (20. März) um 20.15 Uhr im Ersten. Wer nicht so lange warten will, kann den Film schon ab Mittwoch (18. März) in der Mediathek der ARD streamen. Die klare Botschaft des Films fasst Träschs Vorgesetzter mit einem markigen Satz zusammen: „Seit wann ist es denn ein Verbrechen geworden, Antifaschist zu sein? Jeder anständige Mensch sollte das sein.“ (red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

