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„Goodbye Deutschland“-Star zieht blankNicole Töpperwien zeigt sich im „Playboy“

„Goodbye Deutschland"-Star posiert für den Playboy und verrät, warum sie im TV meist einen Schritt zurückgetreten ist

Sie ist aus der Kult-Doku „Goodbye Deutschland! Die Auswanderer“ bekannt, lebt mit ihrem Mann Chris den amerikanischen Traum in Los Angeles – und jetzt wagt Nicole Töpperwien (35) einen ganz besonderen Schritt: Die Auswanderin posiert in der Mai-Ausgabe des „Playboy“ und gibt dabei auch persönliche Einblicke in ihr Leben, ihre Ehe und ihren Alltag als Bäckereibesitzerin in der Stadt der Engel.

Wer „Goodbye Deutschland“ kennt, weiß: Chris Töpperwien ist meist derjenige, der im Rampenlicht steht. Seine Frau Nicole hielt sich dagegen oft im Hintergrund. Zufall? Keineswegs – das war eine bewusste Entscheidung, wie sie jetzt verrät.

„Ich selbst stehe eigentlich gar nicht so gerne im Mittelpunkt“

„Im Großen und Ganzen war das die meiste Zeit okay für mich, weil ich selbst eigentlich gar nicht so gerne im Mittelpunkt stehe. Chris dagegen mag das und ist richtig gut darin – ich habe ihn schon so kennengelernt“, sagt Nicole Töpperwien in der deutschen Ausgabe des „Playboy“.

Und fügt ehrlich hinzu: „Aber klar gab es manchmal Themen, bei denen ich eine andere Meinung hatte und gerne etwas dazu gesagt hätte. Stattdessen bin ich aber einen Schritt zurückgetreten und habe mir gedacht: Das ist in zwei Wochen auch wieder vergessen.“

„In Amerika ist das Thema ,Body Positivity' generell viel größer als in Europa“, sagt Nicole Töpperwien.

Copyright: Sacha Höchstetter für PLAYBOY Deutschland Mai 2026

„In Amerika ist das Thema ,Body Positivity' generell viel größer als in Europa“, sagt Nicole Töpperwien.

Ein Statement, das viele Fans überraschen dürfte – und das zeigt, wie reflektiert die Wahlamerikanerin mit der Rolle umgeht, die ihr das Fernsehen zugeschrieben hat.

Body Positivity auf amerikanisch

Dass die 35-Jährige sich nun für den „Playboy“ ausgezogen hat, passt zu einer Philosophie, die sie in den USA verinnerlicht hat. Denn drüben im Land der unbegrenzten Möglichkeiten ticken die Uhren in Sachen Körperbewusstsein offenbar anders.

Kriegt auch ohne ihren Mann viel gebacken: Nicole Töpperwien

Copyright: Sacha Höchstetter für PLAYBOY Deutschland Mai 2026

Kriegt auch ohne ihren Mann viel gebacken: Nicole Töpperwien

„In Amerika ist das Thema ,Body Positivity' generell viel größer als in Europa: Egal, wie viel du wiegst oder was du trägst, es kommt darauf an, dass es dir selbst gefällt“, erklärt sie in dem Interview. „Und wenn du die Leute überzeugen kannst, dass du magst, was du machst, dann unterstützen sie dich dabei: Eben auch, wenn du dich ausziehst und dich wohl dabei fühlst.“

Familien fahren zwei Stunden durch den Stau – für Nicole und Chris

Neben dem TV-Ruhm betreiben die Töpperwiens in Los Angeles ihre eigene Bäckerei: „Schatzi's Bakery & Café“. Und die ist längst zu einer echten Pilgerstätte für deutsche Auswanderer-Fans geworden.

Nicole Töpperwien ist auf dem aktuellen „Playboy“-Cover zu sehen.

Copyright: Sacha Höchstetter für PLAYBOY Deutschland Mai 2026

Nicole Töpperwien ist auf dem aktuellen „Playboy“-Cover zu sehen.

„Oh ja, das passiert wirklich häufig, vor allem zu Ferienzeiten. Da kommen manchmal 10 bis 15 Familien am Tag vorbei, die dann von ihrer Unterkunft am Strand oft noch mal extra zwei Stunden durch den dichten Verkehr zu uns fahren, bei uns einkaufen und Fotos mit uns machen wollen“, verrät Nicole Töpperwien im „Playboy“. Ein Ansturm, der zeigt, wie tief die Verbindung zwischen den Auswanderern und ihren deutschen Fans ist.

Mila Kunis und Ashton Kutcher – wenn Nicole nicht da ist

Auch Hollywood-Prominenz verirrt sich offenbar regelmäßig in die deutsche Bäckerei. Der Haken: Nicole ist dann ausgerechnet nie vor Ort. „Meistens ausgerechnet dann, wenn ich ausnahmsweise nicht im Laden bin!“, lacht sie.


Die Mai-Ausgabe des PLAYBOY mit Nicole Töpperwien erscheint am 9. April 2026. Weitere Motive exklusiv unter: Playboy.de.


Besonders schmerze sie ein prominentes Pärchen, das sie bislang stets verpasst hat: „Am meisten habe ich mich darüber geärgert, dass ich jetzt schon mehrmals Mila Kunis und Ashton Kutcher verpasst habe. Da denke ich mir immer: ,Das kann doch nicht sein!', wenn meine Mitarbeiter anrufen und mir das erzählen.“

Bald läuft die letzte Folge „Goodbye Deutschland!“ mit den Töpperwiens – und Nicole blickt darauf mit, wie sie selbst sagt, „sehr gemischten Gefühlen“. Dabei war die TV-Welt für sie anfangs alles andere als ein Wunschtraum: „Eigentlich war das etwas, das ich nie wirklich machen wollte. Die ersten Folgen, in denen ständig eine Kamera auf mich gerichtet war, waren richtig schlimm für mich“, gesteht sie.

Doch mit der Zeit wuchs die Lust am Fernsehen: „Ich habe mich daran gewöhnt, dieses immer gleiche TV-Team, das uns in L. A. begleitet hat, wurde wie eine kleine Familie, die dabei war, als wir geheiratet haben, als wir die Bäckerei aufgemacht haben und als ich schwanger wurde. Das war schön, und es ist auch etwas, das nicht jeder von sich sagen kann: ,Ich war in einer Fernsehshow, die mein Leben begleitet hat, und das kam gut an.'“

Der Abschied falle ihr deshalb nicht leicht – aber die Vorfreude auf das, was danach kommt, sei groß: „Ein bisschen traurig ist der Abschied also schon. Gleichzeitig freue ich mich, dass alles, was von jetzt an kommt, privat bleibt und dass ich mir nicht mehr den Kopf darüber zerbrechen muss, was ich in der Öffentlichkeit von mir zeige.“

Die aktuelle Folge von „Goodbye Deutschland! Die Auswanderer“ mit Nicole und Chris ist bereits jetzt bei RTL+ abrufbar und läuft am 10. April bei VOX. (mg)

Aus Mangel an „Ästhetik, Balance und Genuss“ vergibt Stasya (r.) nur fünf Punkte.
 (Bild: RTL)

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