Im Internet ist Alina Merkau üblen Angriffen ausgesetzt. Jetzt platzt ihrem „Frühstücksfernsehen“-Partner Matthias Killing der Geduldsfaden!
„Werde alle wegbeißen"Nach Kritik an Alina Merkau

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Alina Merkau und Matthias Killing, Moderatoren des SAT.1-Frühstücksfernsehen
Alina Merkau und Matthias Killing bilden seit mehr als zwölf Jahren ein vertrautes Duo vor der Kamera für das „SAT.1-Frühstücksfernsehen“. Ihren Einstand bei der Show am Morgen hatte Merkau im Oktober 2014 und steht seither überwiegend mit Killing gemeinsam vor der Kamera. Aber diese Bekanntheit hat auch ihre Schattenseiten, denn gerade online muss die TV-Frau immer wieder gehässige Attacken über sich ergehen lassen.
Die Äußerungen sind häufig persönlich und kränkend. Ein Nutzer erklärt beispielsweise, die Show meiden zu wollen, da er „Kopfschmerzen bei der Dame“ bekäme, während ein anderer sie nur als „unangenehm“ bezeichnet. Zahlreiche Posts sind jedoch weitaus drastischer und enthalten üble Beschimpfungen sowie sexistische Anmerkungen, was mit einer fairen Auseinandersetzung nichts gemein hat. Das berichtet „Joyn“.
Killing zieht eine Grenze: „Wie ein Papa-Löwe“
Für seinen Co-Moderator Matthias Killing ist hier eine Grenze klar überschritten. Durch die jahrelange Kooperation ist eine tiefe Freundschaft entstanden, und er will nicht mehr tatenlos mitansehen, wie seine TV-Partnerin angegriffen wird. Er stellt klar, dass er sie als eine vertraute Freundin ansieht, auf die er in seinem Leben nicht mehr verzichten will.
Gegenüber der „Abendzeitung“ wählt der SAT.1-Moderator aus diesem Grund unmissverständliche Worte und richtet eine klare Botschaft an alle Hetzer. „Ich werde immer wie ein Papa-Löwe vor ihr stehen und alle wegbeißen, die ihr was wollen“, erklärt er. Diese außergewöhnlich direkte Wortwahl macht deutlich: Hierbei geht es um mehr als nur beruflichen Zusammenhalt, es ist ein Versprechen, sie zu verteidigen.
TV-Star hat einen Weg gefunden, mit Kritik zu leben
Auch Killing ist mit negativen Rückmeldungen zu seinem Job vertraut, hat jedoch im Laufe der Zeit eine Methode entwickelt, damit klarzukommen. Das Ensemble der Show bezeichnet er als eine Art Familie, die auch abseits des Studios zusammenhält, gemeinsam Geburtstage feiert und sich für die Triumphe der anderen freut. Missgunst spiele dort keine Rolle.
Seine eigene Einstellung zu Anfeindungen bringt er mit einem einfachen Leitsatz auf den Punkt: „Was A. über B. sagt, sagt mehr über A. als über B. aus.“ Er hat inzwischen akzeptiert, dass es unmöglich ist, es allen recht zu machen, und er diesen Anspruch auch nicht hat.
Verletzende Äußerungen belasten ihn heutzutage spürbar weniger als in der Vergangenheit. Seine Motivation ist eine andere geworden, wie er der „Abendzeitung“ offenbart: „Ich möchte, dass Menschen eine gute Zeit haben“. Im Zentrum seiner Arbeit steht das Wohlbefinden des Publikums – und nicht eine vereinzelte kritische Meinung. (red)
