Zoff bei der TV-Gala in Köln? Als Rivale Stefan Raab einen Preis gewinnt, ist Sebastian Pufpaffs Stuhl plötzlich leer.
Dicke Luft beim Fernsehpreis?Als Raab geehrt wird, ist Pufpaffs Stuhl plötzlich leer

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Barbara Schöneberger und Stefan Raab („Wer weiß wie wann was war?“) freuen sich bei der Verleihung des Deutschen Fernsehpreises im Confex über die Auszeichnung in der Kategorie „Beste Unterhaltungs-Show“.
In Köln kam es beim Deutschen Fernsehpreis zu einer bemerkenswerten Szene zwischen zwei bekannten TV-Gesichtern. Die Zeitung „Bild“ berichtet, dass Stefan Raab (59) und Sebastian Pufpaff (49) sich bei dem Event im Coloneum konsequent aus dem Weg gingen. Einst arbeiteten sie zusammen, heute gelten sie als Rivalen.
Raab, dessen Name auf keiner offiziellen Gästeliste stand, hatte sich unbemerkt von den Fotografen im Saal niedergelassen – in großer Entfernung zu Pufpaff.
Moderatorin Barbara Schöneberger (52) sprach die Situation direkt am Anfang der Show an: „Der Weltfrieden ist in greifbare Nähe gerückt. Heute Abend befinden sich in einem Raum: Stefan Raab und Sebastian Pufpaff. Der Friedensnobelpreis ist nur noch eine Formsache!“
Schöneberger witzelt über „Weltfrieden“
Der Grund für die frostige Stimmung liegt in der gemeinsamen Vergangenheit: Pufpaff übernahm 2021 die ProSieben-Show „TV total“, die von Raab entwickelt und lange Zeit selbst moderiert wurde.
Raab war damals hinter den Kulissen tätig, doch unterschiedliche Auffassungen führten laut Pufpaff zu Reibereien. Mit Raabs Rückkehr auf den Bildschirm bei RTL im Jahr 2024 wurden die beiden Entertainer schließlich zu direkten Konkurrenten.
Diese Rivalität zeigte sich auch, als der Abend fortschritt. Während Pufpaff mit „TV total“ in der Sparte „Beste Comedy“ gegen die ZDF-„heute-show“ den Kürzeren zog, wurde Raabs RTL-Format „Wer weiß wie wann was war?“ als beste Unterhaltungsshow prämiert.
Pufpaffs Platz bleibt bei Raabs Sieg leer
Laut Informationen der „Bild“ war Pufpaffs Sitz in der vordersten Reihe ausgerechnet während Raabs Auszeichnung und seiner Dankesrede für etwa 25 Minuten verwaist. Hinter der Bühne sollen sich die beiden kurz über den Weg gelaufen sein, als Raab mit Markus Lanz sprach und Pufpaff zurück ins Studio ging. Eine Gratulation oder ein Gespräch fand dabei aber nicht statt.
Dem Bericht zufolge verließ Raab die Veranstaltung schon gegen 21.37 Uhr durch einen Hinterausgang und gab keine Interviews. Pufpaff hingegen kehrte für den Rest der Gala auf seinen Platz zurück, spendete Ehrenpreisträger Peter Kloeppel stehenden Applaus und feierte im Anschluss auf der Aftershow-Party. (jag)
