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Nach erneutem Wirr-AuftrittGottschalk: „Will auf keine Bühne mehr“

Thomas Gottschalk (r), hier mit Regisseur und Laudator Otto Retzer, hält seine „Romy“ in der Hand.

Thomas Gottschalk (r), hier mit Regisseur und Laudator Otto Retzer, hält seine „Romy“ in der Hand.

Thomas Gottschalk hat sich nach seinem Auftritt bei der Preisverleihung „Romy“ zu Wort gemeldet. Die Moderatoren-Ikone wirkte erneut etwas überfordert. Er selbst fand sich „wie üblich“.

Die Zeit der lockeren Sprüche scheint bei Thomas Gottschalk (75) endgültig vorbei zu sein. Bei seinem Auftritt anlässlich der Preisverleihung der „Romy“ wirkte Gottschalk erneut etwas überfordert.

Er selbst empfindet das wohl nicht so: „Ich war gar nicht so schlecht, war wie üblich und habe niemanden beleidigt“, sagte der 75-Jährige der „Bild“. „Ich habe mich nur etwas bei den Österreichern rangewanzt, weil ich ihren Humor gelobt habe. Ansonsten fand ich gar nicht so schlecht, was ich abgeliefert habe.“

Thomas Gottschalk: „Ich will auf keine Bühne mehr“

Gottschalk war am Freitagabend in Kitzbühel mit dem österreichischen TV-Preis Diamant-Romy für seine TV-Leistungen geehrt worden.

Ein Problem sei gewesen, dass er erst um 23 Uhr auf die Bühne gekommen sei - zu spät für ihn, sagte er. „Ich hatte keine Lust mehr.“ Generell habe er die Nase voll. „Ich will auf keine Bühne mehr.“

Der Fernsehmoderator hatte im Mai sein Show-Aus angekündigt. Am kommenden Samstag, dem 6. Dezember, moderiert er zum letzten Mal bei RTL die Show „Denn sie wissen nicht, was passiert“ mit Barbara Schöneberger (51) und Günther Jauch (69).

Eigentlich habe er schon im April aufhören wollen, sagte Gottschalk der „Bild“. „Aber ich habe mich irgendwie in diese Abschiedssendung am 6. Dezember reinquatschen lassen.“

Schon bei der Bambi-Gala vor zwei Wochen hatte Gottschalk teils desorientiert gewirkt und sich verhaspelt. Ausgebuht wurde er, als er US-Popstar Cher mit dem Satz ankündigte: „Hier ist sie, die einzige Frau, die ich in meinem Leben ernst genommen habe.“

Tags darauf entschuldigte er sich. „Das Zitat in Bezug auf „Frauen ernst nehmen“ nehme ich hiermit ausdrücklich zurück und entschuldige mich dafür. Ich nehme Frauen sehr ernst. Niemand weiß das besser als meine“, sagte Gottschalk dem „Spiegel“. (dpa)