Abo

+++ EILMELDUNG +++ Heftige Störung in Köln Bahn-Info klingt übel: „Aktuell liegen keine Konzepte vor“

+++ EILMELDUNG +++ Heftige Störung in Köln Bahn-Info klingt übel: „Aktuell liegen keine Konzepte vor“

„Halte mich an die Regel“ARD-Moderatorin hadert mit Verbot des Senders

Jessy Wellmer, hier beim OMR Festival 2025 in den Messehallen Hamburg, hadert mit einem Verbot des Senders.

Copyright: IMAGO/Future Image

Jessy Wellmer, hier beim OMR Festival 2025 in den Messehallen Hamburg, hadert mit einem Verbot des Senders.

„Tagesthemen“-Moderatorin Jessy Wellmer würde ihren Alltag im Newsroom gerne mit jemand ganz besonderem teilen, scheitert aber an Sendervorgaben.

Jessy Wellmer (46) pendelt für ihren Job als Moderatorin der „Tagesthemen“ regelmäßig zwischen ihrem Wohnort Berlin und Hamburg.

Ihrem Berufsalltag im Newsroom würde Wellmer gerne mit ihrem Labradoodle „Juni“ teilen, scheitert aber an Sendervorgaben: „Ich würde den Hund sehr gerne mit zur Arbeit nehmen, aber beim NDR sind Hunde verboten“, sagte Wellmer der Neuen Osnabrücker Zeitung (noz). „Und ich halte mich an die Regel.“

Jessy Wellmer blickt wehmütig auf tierfreundliche Zeiten zurück

Die 46-Jährige blickte wehmütig auf tierfreundliche Zeiten zurück, in denen ihr Sender noch mit einem Walross warb: „Zu der Zeit gab es auch noch Bürohunde beim NDR. Wahrscheinlich hörte das mit der Einführung der Großraumbüros auf.“

Zwar gab es laut Wellmer Bestrebungen, die Vierbeiner zurückzuholen, doch sie sieht die praktische Umsetzung skeptisch: „Es gab zuletzt mal eine Petition, die Haustiere zurück an den Arbeitsplatz holen wollte. Aber die Vorstellung von drei, vier Hunden im Großraumbüro von ARD aktuell, die dann regelmäßig durch die ‚Tagesschau‘ toben, finde sogar ich schwierig. Es würde mir die Sendewoche trotzdem sehr versüßen.“

Ihr Hund „Juni“, ein Labradoodle, spielt für die Moderatorin auch als Gesprächspartner eine Rolle: „Der Hund bekommt mein tägliches Seufzen ab. Normalerweise spreche ich nicht mit mir selbst. Das käme mir komisch vor. Wenn der Hund auf dem Sofa liegt, habe ich das Problem nicht. Dann ist jemand da. Was man spricht, geht nicht ins Leere. Der Hund atmet, er reagiert auf meine Stimme, es gibt eine Resonanz.“

Besonders in den Arbeitsphasen, für die sie aus Berlin nach Norddeutschland wechselt, spüre sie das Fehlen des Tieres deutlich: „Und ich merke den Unterschied: Jede zweite Woche bin ich ohne Hund in Hamburg. Da mache ich das nicht.“

Hunde im Büro? Wie steht ihr zu den vierbeinigen Arbeitskollegen? Schreibt uns hier!

Hau raus!

Werde Leserreporter/in

Auch über prominente Kontakte ihres Hundes gab Wellmer Auskunft: „Kim Fisher wohnt in der Nachbarschaft. Die hat einen Dackel. Ab und an kommt es zu einem Treffen. Das dürfte ruhig häufiger sein. Ich muss mir wohl einfach mehr Zeit nehmen.“

Die Entscheidung für den ersten Hund ihres Lebens fiel erst nach einer Beobachtung in den USA, da ihre Familie eigentlich unter Allergien leidet: „Aber als wir mal in New York waren und gesehen haben, dass all diese hyperallergischen Stadtneurotiker auch Hunde haben, hat mein Mann gesagt: Wenn die das können, können wir das auch. Im Central Park trifft man auch sehr viele Pudel-Mischungen. Die sind antiallergen.“ (dpa)

Gina-Lisa (Mitte) und Cecilia (r.) geraten lautstark aneinander. Arielle (l.) schaut weg.

„Reality Queens“

Gina-Lisa eskaliert wegen Suff-Vorwürfen