Zwar wurden wir beim ESC-Finale ganz hinten eingereiht, doch bei den Zuschauerquoten sahnte die ARD mächtig ab.
Mega-Quoten für die ARDSarah Engels wollten alle sehen!

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Sarah Engels wurde beim Eurovision Song Contest nur 23. Die Zuschauerquoten waren trotzdem prima.
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Trotz der deutschen ESC-Pleite flogen in der ARD die Sektkorken. Der Grund: Die TV-Zuschauer rannten dem Sender am Samstagabend regelrecht die Bude ein. Ein Marktanteil von über 40 Prozent spricht Bände. Im Schnitt schalteten 8.935 Millionen Menschen das Finale im Ersten und bei ONE ein. Das macht einen gemeinsamen Marktanteil von satten 46.8 Prozent.
Besonders die Jungen feierten die Musik-Sause im TV. Bei den 14- bis 49-Jährigen sorgten 3.360 Millionen Fans für fette 64.6 Prozent Marktanteil. In der Altersgruppe der 14- bis 29-Jährigen schoss der Wert sogar auf astronomische 78.3 Prozent (1.086 Millionen Zuschauer). Im Netz ging die Party direkt weiter: Die offiziellen Social-Media-Kanäle des ESC Deutschland meldeten über 6 Millionen Videoabrufe am Abend.
Schöneberger-Shows räumen komplett ab
Der Hype startete schon lange vor dem ersten Ton in der Wiener Stadthalle. Den Countdown im Ersten wollten bereits 5.11 Millionen Menschen sehen. Sogar das anschließende „Wort zum Sonntag“ mutierte zum Quoten-Hit und lockte 6.06 Millionen vor die Bildschirme (26.1 Prozent Marktanteil beim Gesamtpublikum).
Auch nach der Entscheidung blieb die Republik hellwach. Die Aftershow-Partys mit Barbara Schöneberger lieferten Traumwerte. „ESC - der Countdown“ sahen im Schnitt 5.373 Millionen Menschen (24.8 Prozent Marktanteil), bei „ESC - die Aftershow“ blieben danach noch 3.025 Millionen dran (44.2 Prozent Marktanteil).
Die Konkurrenz gnadenlos rasiert
Auch im Netz brummte es: Die Event-Livestreams in den Mediatheken und auf eurovision.de holten 2.8 Millionen Abrufe – eine halbe Million mehr als im Vorjahr.
Gegen diese ESC-Macht hatte die Konkurrenz nicht den Hauch einer Chance. Die ARD putzte die Konkurrenz regelrecht von der Platte. RTL ging als härtester Verfolger mit mickrigen 5.1 Prozent baden. Sat.1 holte mit „Ratatouille“ bloß 4.2 Prozent in der Zielgruppe, während ProSieben mit „Das A-Team“ bei mageren 3.5 Prozent hängen blieb. Ein Abend der absoluten TV-Dominanz!
Deutschland landete beim Eurovision Song Contest 2026 in Wien auf dem 23. und damit drittletzten Platz. Sängerin Sarah Engels konnte mit ihrem Lied „Fire“ insgesamt nur zwölf Punkte erzielen. Während einige internationale Jurys noch spärliche Punkte vergaben, ging der deutsche Beitrag beim weltweiten Publikumsvoting komplett leer aus. (jag)
