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Bitteres Aus besiegeltARD-Sender wirft DIESE Kult-Show raus!

Tino Böttcher und Mariama Jamanka posieren.

Copyright: MDR/Hagen Wolf

Aus Kostengründen vor dem Aus: Der MDR will die Federführung beim „ARD-Mittagsmagazin“ (mit den Moderatoren Tino Böttcher und Mariama Jamanka) schon bald wieder abgeben.

Aktualisiert:

Drei Jahre lang produzierte der MDR das „Mittagsmagazin“. Nun soll das Format an eine andere ARD-Anstalt abgegeben werden.

In der ARD-Familie herrscht derzeit gewaltige Unruhe und das nächste prominente Opfer der harten Sparrunden steht bereits fest. Erst Anfang 2024 hatte der Mitteldeutsche Rundfunk mit großem Elan die Produktion des „Mittagsmagazin“ übernommen, doch schon 2027 soll in Leipzig wieder Schluss sein.

Wie der Sender nun bestätigte, zwingen die fehlenden Einnahmen durch die bisher nicht umgesetzte Erhöhung des Rundfunkbeitrags die Verantwortlichen zu drastischen Schritten. Sendersprecher Michael Naumann betonte, dass die aktuelle finanzielle Situation strategische Entscheidungen unumgänglich mache, die sich nun massiv auf das Programm auswirken.

NDR soll als Retter einspringen

Damit wird die traditionsreiche Sendung innerhalb kürzester Zeit zum Wanderpokal der ARD. Erst vor zwei Jahren war das Format vom RBB in Berlin aus Kostengründen nach Sachsen gewandert, nun droht der nächste Umzug.

Als wahrscheinlicher Nachfolger steht bereits der Norddeutsche Rundfunk bereit, der derzeit verschiedene Szenarien prüft, um die Gesamtverantwortung für die ARD-Wochen des Magazins zu übernehmen.

Während beim ZDF im Berliner Hauptstadtstudio alles beim Alten bleibt, müssen sich die Zuschauer im Osten auf weitere Einschnitte gefasst machen. Auch die regionale Sendung „MDR um 2“ wird ab 2027 als klassisches Fernsehformat gestrichen und soll künftig nur noch als Streamingvariante im Internet zu sehen sein.

Harte Einschnitte wegen Gebühren-Zoff

Hinter den Kulissen tobt derweil weiter der Streit um die Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. Da die Bundesländer die empfohlene Beitragserhöhung auf 18.94 Euro vorerst gestoppt haben, sitzt der Rotstift beim MDR besonders locker.

Insgesamt 160 Millionen Euro müssen eingespart werden, was nun vor allem die Produktionen in den Landesfunkhäusern trifft. Ob der NDR das „Mittagsmagazin“ langfristig retten kann oder ob das Format in einigen Jahren erneut vor dem Aus steht, bleibt abzuwarten. Für die Mitarbeiter in Magdeburg und Leipzig ist die Nachricht jedenfalls ein schwerer Schlag zur Mittagszeit. (jag)

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