Radiofrequenz-Needling und Kryolipolyse! In ihrem Podcast hat Moderatorin Marlene Lufen schönheitskosmetische Eingriffe enthüllt. Bei vielen der angebotenen Verfahren bleibt sie aber skeptisch.
Jetzt kommt’s rausMarlene Lufen enthüllt Schönheits-Eingriffe

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Marlene Lufen sprach in ihrem Podcast über das Thema Älterwerden und auch über Beauty-Behandlungen.
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„Wer bin ich, wenn ich älter werde?“ Dieser Frage geht Marlene Lufen (55) in der aktuellen Folge ihres Podcasts „M wie Marlene – Wie gelingt das Leben?“ auf den Grund. Und weil es für sie ein ganz persönliches Thema ist, verzichtete sie auch auf die sonst üblichen Gesprächsgäste. In der Solo-Folge teilte sie ihre persönlichen Gedanken mit ihren Fans – und machte ein Geständnis: Sie hat sich bereits zweimal schönheitskosmetischen Eingriffen unterzogen.
Das Älterwerden bringt es mit sich: Die „Schönheit geht flöten“, die „Jugendlichkeit geht weg“, formuliert es die „SAT.1-Frühstücksfernsehen“- und „Promi Big Brother“-Moderatorin. Und viele, da erwähnt Lufen auch den eigenen Freundeskreis, begegneten dem unausweichlichen Phänomen der Vergänglichkeit auch mit Beauty-Eingriffen.
Marlene Lufen beichtet Schönheits‑Eingriffe
Lufen sagt im Podcast: „Ich bin nicht frei davon, dass ich nicht auch ein bisschen nachhelfe“ und gesteht, dass sie zweimal „was machen“ ließ. Zum einen unterzog sie sich einem Radiofrequenz-Needling, einem minimalinvasiven Verfahren zur Hautverjüngung. Dabei dringen feine Nadeln in die Haut ein und geben Wärmeimpulse ab, die Kollagen- und Elastinbildung anregen, was zu einer effektiven Straffung, Narbenreduktion und Hautbildverbesserung führen soll. Darüber hatte sie zuvor bereits gesprochen.
Neu ist: Sie hat sich einmal einer Kryolipolyse unterzogen und sich „den Bauch ein bisschen wegeisen lassen“. Dabei wird gezielt Kälte eingesetzt, um Fettzellen an bestimmten Körperstellen zu reduzieren, ohne die Haut oder das umliegende Gewebe zu schädigen.
Die Moderatorin ist offenbar froh, dass es raus ist: „So, jetzt wisst ihr, was ich habe machen lassen!“
Marlene Lufen: „Ich hatte da unter der Taille diese Spreckwölbung“
Lufen erläuterte auch, warum sie sich zu dem Schritt entschloss. „Ich hatte da unter der Taille diese Speckwölbung. Da konnte ich Sport machen, wie ich wollte, die war immer da und hat mich richtig genervt. Wenn ich nen Bikini anhatte, hatte ich da immer so ne kleene Speckwanne da unten.“
Der Eingriff selbst habe 20 Minuten gedauert und sich für sie als „ne ganz coole Sache“ erwiesen, denn: „Das hat bei mir gut funktioniert.“ Heißt: „Nach vier Wochen schmilzt ein bisschen Fett weg.“
Generell habe sich ihre Einstellung zu Beauty-Eingriffen geändert. „Früher habe ich, bei Botox oder so, innerlich geschmunzelt“, also ablehnend reagiert. „Aber das ist nicht cool, wenn man sich über andere erhebt. Ich weiß nicht, was für Probleme andere Menschen haben“, erklärte sie ihren Sinneswandel und die Erkenntnis: „Es muss jeder für sich selbst entscheiden.“
Auch für sich selbst würde sie nie mehr sagen, dass sie nie mehr etwas machen lassen wolle. Sie hoffe aber, dass sie nie etwas machen lasse, was sie später bereuen müsse. Und ein aufwendiger Eingriff im Gesicht käme auch nicht infrage: Davor habe sie zu viel Angst. Prinzipiell sei ihre Meinung: „Oft ist es eine gute Entscheidung, etwas nicht zu machen.“ Sie sei vor allem froh, „dass ich Dinge nicht gemacht habe, die mir schon vor 15 Jahren empfohlen wurden.“ (tsch)
