Nach der 7:1-Gala läuft ein KI-Schlager heiß. Statt Sané, Schlotterbeck und Woltemade beim Kicken anzufeuern, heißt es „Jetzt wird ge****!“
„Jetzt wird gef****“Vulgärer KI-Schlager über Nationalspieler macht Helene Fischer Konkurrenz

Copyright: Benjamin Gronau
Konkurrenz für Helene Fischers „Heute Nacht“? Margot Huber ist eine KI-Schlagersängerin, die mit „Jetzt wird gef****“ zum WM-Hit avanciert.

Was für ein WM-Auftakt! Seit Donnerstag rollt bei der WM 2026 endlich der Ball, und am Sonntag fegte die deutsche Nationalmannschaft Curaçao mit einem fulminanten 7:1-Sieg vom Platz. Während ganz Deutschland im Party-Modus ist und zu Helene Fischers Nummer-eins-Hit „Heute Nacht“ feiert, sorgt ein ganz bestimmter Track für massives Entsetzen und gleichzeitig für Hunderttausende Klicks im Netz. Eine hübsche Dame namens Margot Huber singt passend zu den Toren:
Das Kuriose: Die Sängerin existiert überhaupt nicht. Sie ist Deutschlands erster komplett künstlich erschaffener KI-Schlagerstar.
Nach der Tor-Gala: Sané und Schlotterbeck im Visier
Hinter dem Projekt steckt laut einem Bericht von „20 Minuten“ der Musikproduzent Benjamin Gronau. Er füttert die Künstliche Intelligenz mit Texten und Melodien, am Ende spuckt die Maschine die Reime und die Stimme aus. Und die haben es pünktlich zur laufenden WM absolut in sich.
Der Text verzichtet komplett auf die typische Fußball-Romantik oder Nationalstolz. Stattdessen werden deutsche Nationalspieler in teils extrem obszönen, teils völlig absurden Reimen besungen.
Ob Leroy Sané, Torschütze Nico Schlotterbeck oder Jungstar Nick Woltemade – vor Margot Hubers vulgären Zeilen ist kein DFB-Kicker sicher. Auf Social-Media-Plattformen wie TikTok und Instagram laufen die Party-Ausschnitte nach dem 7:1-Erfolg bereits rauf und runter. Pünktlich vor dem Deutschland-Spiel ist jetzt sogar ein KI-Musikvideo erschienen, in dem KI-Margot mit den Kickern um die Wette tanzt.
Mallorca-Verbot? Die entschärfte Version für den Bierkönig
Dass der Song in dieser Form nicht im Radio oder beim familienfreundlichen Public Viewing nach den Toren laufen kann, war den Machern schnell klar. Zu vulgär, zu viel Sex-Sprech.
Deshalb haben die Produzenten bereits wenige nach dem Vulgär-Release nachgelegt. Für die breite Masse gibt es ab sofort auch eine jugendfreie Radio-Version. Der Titel: „Jetzt wird gekickt!“
Ob der Song nach diesem Traumstart am Ballermann auf Mallorca oder in den Fanzonen in Köln, Berlin und München zum endgültigen Party-Hit des Sommers wird, bleibt abzuwarten.
Die Klicks auf Plattformen wie Spotify und YouTube gehen jedenfalls steil durch die Decke. Beim Streaming-Riesen wurden bereits über 700.000 Streams generiert. Auf YouTube sammeln sich bereits zahlreiche begeisterte Kommentare, die von „Ist ein Banger“ bis zu „Der mit Abstand beste WM-Song“ reichen.
Wer glaubt, „Jetzt wird gef****“ sei nur ein einmaliger WM-Gag, der irrt gewaltig. Margot Huber ist längst eine waschechte Hit-Maschine! Hinter dem Projekt steckt ein riesiges, durchgestyltes Musik-Imperium mit bereits über 70 Songs.
„Heute werd ich weggeflankt!“
Das optische Konzept setzt voll auf den nostalgischen Charme alter Vinyl-Platten: Die Cover-Artworks sind ästhetisch im farbenfrohen Retro-Look der 60er- und 70er-Jahre gestaltet. Auf den Bildern strahlt dem Hörer das KI-generierte Gesicht einer jungen, bildhübschen Frau mit perfekt gestylter Retro-Frisur entgegen. Doch die unschuldige Optik täuscht gewaltig!
Hinter harmlos klingenden Titeln wie „Es ist Sommer“ oder „Als ich klein war“ versteckt sich regelmäßig brutal versauter Party-Schlager. Bestes Beispiel für die aktuelle WM-Saison: Der Track „Mein 12. Mann“. Darin trällert die junge, süße Stimme schamlos Zeilen wie: „Heute werd ich weggeflankt!“
