„Let's Dance“ 2024Detlef Soost entfacht heftige Diskussion um seine Teilnahme: Kandidat im Vorteil?

„Let's Dance“-Kandidat Detlef Soost sorgt für heftige Diskussionen unter den Fans. Jetzt hat er sich selbst zu Wort gemeldet und wehrt sich!

von Gianluca Reucher (gr)

Hat einer der Promis etwa einen unfairen Vorteil? Diese Meinung vertreten jedenfalls zahlreiche Fans, nachdem die Kandidatinnen und Kandidaten für „Let's Dance“ 2024 bekannt gegeben wurden. Prompt entflammte in den Kommentaren ein regelrechter Shitstorm – da meldete sich der Betroffene umgehend selbst zu Wort.

Endlich stehen sie fest: die Stars, die ab 23. Februar 2024 wieder für „Let's Dance“ das Tanzbein schwingen. Folgende Promis hat RTL offiziell verkündet:

  • Influencerin Ann-Kathrin Bendixen
  • Choreograf Detlef Soost
  • Model Eva Padberg
  • Sänger Gabriel Kelly
  • Sportjournalistin Jana Wosnitza
  • Schauspielerin Lina Larissa Strahl
  • Popsängerin Lulu
  • Comedian-Star Maria Clara Groppler
  • Sänger Mark Keller
  • Parkour- und Freerunning-Athlet Simon Brunner
  • Fitness-Influencerin Sophia Thiel
  • Food-Creator Stefano Zarrella
  • „Höhle der Löwen“-Investor Tillman Schulz
  • Comedian Tony Bauer

Einer der Kandidaten löste sofort heftige Diskussionen aus. Der Grund: Er soll durch seinen Beruf einen unfairen Vorteil haben ...

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„Let's Dance“: Hat Kandidat einen unfairen Vorteil? Schlager-Star wurde aus diesem Grund abgelehnt

Bei „Let's Dance“ wagen sich für gewöhnlich Promis aufs Parkett, die sich mit dem Tanzen erst wenige Wochen vor Show-Start intensiv beschäftigen. Kandidat Detlef D. Soost (53) ist allerdings professioneller Tänzer und Choreograf. Viele Fans äußern daher ihr Unverständnis über die Teilnahme – zumal schon der ein oder andere Star aufgrund seiner Tänzer-Vergangenheit abgelehnt wurde ...

So verriet Schlager-Sänger Eloy de Jong (50) vor einigen Jahren gegenüber EXPRESS, dass es mal Gespräche über seine Teilnahme bei „Let's Dance“ gegeben habe, er aber schließlich nicht mitmachen durfte. Da der Musiker einst niederländischer Jugendmeister im Standard-Tanz war, „wäre es den anderen gegenüber wohl einfach nicht fair gewesen. Auch, wenn das schon ein paar Jahre her ist“, so Eloy de Jong. Warum darf also Detlef Soost dabei sein?

Stimme hier bei unserer EXPRESS.de-Umfrage ab:

„Detlef ist doch Tänzer, oder? Das ist ja ein bisschen unfair, oder?“, lautet der Top-Kommentar unter dem Instagram-Beitrag, der die neuen Kandidatinnen und Kandidaten für „Let's Dance“ 2024 vorstellt. Schnell kommt es zu heftigen Diskussionen.

„Der ist Choreograf und verbringt sein ganzes Leben mit Tanzen, er wird sich sicher unheimlich schwertun mit dem Tanzen“, stimmt ein User sarkastisch mit einem Augenrollen-Emoji zu und auch eine andere Followerin meint: „Er kann Choreografien, hat Rhythmusgefühl, weiß, was es bedeutet auf dem Parkett zu stehen. Er hat schon Vorteile.“ Es gibt aber auch Gegenstimmen.

Hier den Beitrag zu den „Let's Dance“-Stars 2024 auf Instagram sehen:

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„Latein und Standard ist eine ganz andere Bewegung als Hip-Hop und Streetdance. Es wird eine große Herausforderung für ihn, seinen Habitus an diesen Tanzstil anzupassen“, widerspricht ein Fan. Ein weiterer sieht es ähnlich: „Denke, dass Standard und Latein was ganz anderes ist. Der einzige Vorteil, den er hat, ist, dass er Rhythmus und Taktgefühl hat.“

Am 8. Januar setzte sich dann Detlef Soost in einem Instagram-Video zur Wehr. „Ich bin extrem aufgeregt“, so der 53-Jährige über seine Teilnahme bei „Let's Dance“. „Gerade, weil der ein oder andere denkt, der ist doch Hip-Hop-Tänzer schon seit zig Jahren. Insgesamt seit 42 Jahren, das stimmt“, geht er auf die vielen Kommentare ein und ergänzt: „Aber Hip-Hop ist halt was ganz anderes als Standard-Tanz.“

Hier das Instagram-Video von Detlef Soost ansehen:

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„Ich vergleiche das immer damit, dass ich sage, stell dir vor, du hast immer dein Leben lang mit der rechten Hand geschrieben und jetzt musst du plötzlich mit der linken schreiben“, erklärt der Choreograf weiter, warum er seiner Ansicht nach keinen unfairen Vorteil habe. Soost: „Das wird eine interessante Herausforderung. Ich glaube, gerade die Technik wird für mich die Herausforderung sein, auf die wahrscheinlich Joachim Llambi ganz besonders schauen wird.“

„Let's Dance“: Jurorin Motsi Mabuse schießt gegen Fans zurück

Auch abgesehen von Detlef Soost sind viele Fans allerdings unzufrieden mit den angekündigten Stars. „Ich kenne fast keinen“, „OMG, noch schlechter geht’s wohl nicht… da ist keiner dabei, auf den ich mich freue“ und „Ich bin auch raus. Hat schon deutlich bekanntere Promis gegeben“ lauten einige Kommentare. Da sieht sich sogar Jurorin Motsi Mabuse gezwungen, einzuschreiten.

Auf die negativen Reaktionen hat die Profi-Tänzerin eine eindeutige Antwort. „Und ich liebe ,Ich bin raus‘-Menschen“, schreibt sie sarkastisch und ergänzt ein klares Versprechen für „Let's Dance“ 2024: „Nach Show 1 wieder kommentieren. Es wird bombastisch. Wir lernen neue Menschen kennen. Be positiv guys.“ (gr)