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„Let's Dance“-ÜberraschungAus und raus – Show-Liebling erwischt es

Schauspieler Simon Gosejohann und Profitänzerin Ekaterina Leonova

Copyright: Rolf Vennenbernd/dpa

Schauspieler Simon Gosejohann und Profitänzerin Ekaterina Leonova

So lief die dritte Show der 19. „Let's Dance“-Staffel. Für ein Paar war am Ende Feierabend.

Tränen, Hüftschwung und ein denkwürdiger Contemporary … Die dritte Show der 19. „Let's Dance“-Staffel hatte emotionale Tiefe, starke Tänze und jede Menge Stimmung zu bieten.

Hier die sieben wichtigsten Momente des Abends.

„Let's Dance“: Llambi zückt tatsächlich die 10

1. Tanz des Abends

Der „Ninja Warrior“-Star Joel Mattli holte an diesem Abend gemeinsam mit Profi-Partnerin Malika Dzumaev nicht nur die erste Samba der gesamten Staffel auf das Parkett – er sorgte auch für die erste 10 von Llambi in Show drei.

Mattli bewies überraschend viel Leichtigkeit und lateinamerikanisches Feeling, was die Jury sichtlich begeisterte. Llambi, sonst für seine harte Kritik bekannt, vergab die Höchstwertung und bescheinigte dem Athleten damit eine außergewöhnliche tänzerische Leistung.

2. Hingucker des Abends

Comedian Simon Gosejohann überraschte das Publikum mit einer energiegeladenen Salsa, die niemand in dieser Qualität erwartet hatte. „Ja, er hat Hüftschwung!“ – so lautete der einhellige Tenor im Studio. Mit seiner Partnerin Ekaterina Leonova verbreitete er gute Stimmung und bewies, dass der Comedian hinter der Comedy-Fassade durchaus das Zeug zum Tänzer hat.

3. Spruch des Abends

Einen der markantesten Kommentare des Abends gab es nach der Salsa von Esther Schweins und Profi Massimo Sinató. Die Jury stellte klar: Esther sei „zu abhängig von ihrem Tanzpartner Massimo“.

Die Aussage traf einen wunden Punkt – denn wer bei „Let's Dance“ zu sehr auf den Profi angewiesen ist, kann auf Dauer nicht überzeugen. Sinató, einer der erfahrensten Profis der Show, nahm die Kritik mit einem Lächeln entgegen – Esther Schweins wirkte hingegen nachdenklich.

4. Gefühlsmoment des Abends

Der emotionale Höhepunkt des Abends gehörte unbestritten Betty Taube. Das Model widmete ihren Contemporary ihrem persönlichen Kampf gegen Depressionen – eine Krankheit, mit der sie selbst lange gerungen hat.

Profitänzer Alexandru Ionel verkörperte dabei die Depressionen als Figur auf der Tanzfläche, während Betty dagegen antanzte. Sie zeigte ihre komplette innere Gefühlswelt – und brachte damit nicht nur das Studio-Publikum, sondern auch die Jury zum Staunen. Eine Performance, die unter die Haut ging und lange in Erinnerung bleiben wird.

5. Pannen- oder Chaosmoment

Willi Banner und seine Profi-Partnerin Patricija Ionel hatten in dieser Woche im Training alles andere als eine reibungslose Vorbereitung.

Laut RTL-Einblicken „klappte bei Patricija und Willi diese Woche wirklich gar nichts“. Umso mehr überraschte es, dass ihr Charleston das Publikum am Ende dennoch faszinierte – wenngleich es auch Kritik gab. Das Paar kämpfte sich durch.

6. Jury-Streitpunkt / Drama-Moment

Willi Banners Charleston spaltete in Show drei die Gemüter. Während ein Teil des Publikums von der Performance fasziniert war, ließ die Jury durchaus auch kritische Töne hören.

Die Diskrepanz zwischen dem begeisterten Publikumsecho und dem nüchterneren Jury-Urteil sorgte für Gesprächsstoff. Ähnliches galt für Esther Schweins, bei der die Jury die fehlende Eigenständigkeit im Tanz anmahnte – und damit eine Debatte darüber anstieß, wie viel Führung durch den Profi erlaubt sein sollte.

7. Abschied des Abends

Am Ende musste ein Tanzpaar wieder die Koffer packen und die Show verlassen. Schon etwas überraschend erwischte es Simon Gosejohann und Show-Liebling Ekaterina Leonova. (mt)

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