Nach der Lungentransplantation von Mette-Marit spricht Kronprinz Haakon erstmals über den Zustand seiner Frau und ihren langen Weg zurück.
Erstes Update nach OPKronprinz Haakon verrät, wie es Mette-Marit wirklich geht

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Mette-Marit und Kronprinz Haakon
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Nach ihrer schweren Operation am 17. Juni 2026 setzt Kronprinzessin Mette-Marit ihre Genesung zu Hause fort. Die 52-Jährige, bei der 2018 eine chronische Lungenfibrose diagnostiziert worden war, konnte das Osloer Rikshospitalet nach knapp vier Wochen verlassen. Zuvor war sie auf ein mobiles Sauerstoffgerät angewiesen. Nach einer Lungentransplantation steht üblicherweise eine längere Rehabilitationsphase bevor, in der Patienten engmaschig medizinisch begleitet werden.
Kronprinz Haakon spricht über Mette-Marits langen Weg zurück
Am Rande eines Termins im brandgeschädigten Krokstadelva nahe Drammen äußerte sich Kronprinz Haakon am Sonntag, den 19. Juli 2026, erstmals öffentlich zum Zustand seiner Ehefrau – einen Tag vor seinem 53. Geburtstag. Wie die niederländische Zeitung „De Telegraaf“ berichtet, zeigte sich der Thronfolger erleichtert, betonte jedoch den langwierigen Charakter des Heilungsprozesses.
„Es geht glücklicherweise besser, danke. Aber es ist der Anfang eines ziemlich langen Weges, um wieder ganz die Alte zu werden“, erklärte Haakon. Mette-Marit war erst kurz vor dem Eingriff, am 5. Juni 2026, auf die norwegische Organwarteliste aufgenommen worden.
Medizinische Experten dämpfen unterdessen zu hohe Erwartungen an eine vollständige Wiederherstellung des früheren Zustands. Jesper Magnusson ist Oberarzt und medizinischer Leiter für Lungentransplantationen am schwedischen Sahlgrenska-Universitätskrankenhaus in Göteborg.
Der Experte, der nicht an Mette-Marits Behandlung beteiligt ist, erklärte gegenüber dem Sender „TV 2“: „Das Ziel ist, dass die Patienten ein viel besseres Leben haben als zu der Zeit, als sie an der Lungenkrankheit litten, aber das Leben wird nie wieder so sein wie vor der Krankheit.“
Marius Borg Høiby bleibt unter elektronischer Überwachung
Zeitgleich sorgte auch eine Entscheidung im Verfahren gegen Mette-Marits ältesten Sohn Marius Borg Høiby für Aufmerksamkeit. Der 29-Jährige wurde nach mehr als fünf Monaten aus der Untersuchungshaft entlassen.
Er war in erster Instanz wegen Vergewaltigung und weiterer Delikte zu einer Freiheitsstrafe von vier Jahren verurteilt worden. Das Urteil ist jedoch noch nicht rechtskräftig, da Høiby Berufung eingelegt hat.
Die für weitere vier Wochen angeordnete Untersuchungshaft verbringt Høiby nun unter elektronischer Überwachung mit einer Fußfessel in seiner Wohnung auf dem königlichen Anwesen Skaugum. Dabei handelt es sich nicht um den Antritt der Freiheitsstrafe, sondern weiterhin um eine Maßnahme im laufenden Verfahren. (jag)
