Ganz Norwegen trauert um König Harald. Eine rührende Geste zwischen seinen Enkeln sorgt für Gänsehaut.
Tränen-Drama bei Haralds TrauerfeierIngrid Alexandra tröstet ihren kleinen Bruder

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Die Royals trauen um König Harald.
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Ein Tag der großen Trauer für Norwegen. Die königliche Familie zeigte sich am Mittwoch (9. September 2026) im Dom zu Oslo zutiefst bewegt beim Staatsakt für König Harald V. Der Abschied fiel den Angehörigen sichtlich schwer.
Etwa 1000 geladene Personen, zu denen auch Schwedens König Carl Gustaf mit Familie, der britische Thronfolger Prinz William und der deutsche Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier zählten, gaben dem Verstorbenen das letzte Geleit.
Ein musikalischer Beitrag während der feierlichen Zeremonie wurde zum emotionalen Höhepunkt des Trauergottesdienstes. Die Trauer in der Kathedrale von Oslo wurde fast greifbar, als die Sängerin Hillari zusammen mit einem Gesangsensemble die englische Kirchenhymne „Abide With Me“ vortrug.
Gänsehaut-Moment: Ein Lied bricht alle Dämme
Die Melodie ließ kaum ein Auge trocken. Ministerpräsident Jonas Gahr Støre wischte sich eine Träne von der Wange. Auch Königin Mette-Marit war sichtlich überwältigt und griff in diesem ergreifenden Augenblick immer wieder nach der Hand von ihrem Ehemann Haakon. Schon davor hatten Königin Sonja sowie Prinzessin Märtha Louise bei den rührenden Gedenkreden mit den Tränen zu kämpfen.
In genau diesem Moment überkamen auch Prinz Sverre Magnus die Emotionen und er kämpfte mit den Tränen. Seine große Schwester war sofort für ihn da. Kronprinzessin Ingrid Alexandra nahm Blickkontakt auf, legte ihm beruhigend eine Hand auf die Schulter und gab ihrem kleinen Bruder so stummen Trost.
Die künftige Thronfolgerin wirkte trotz des großen Schmerzes sehr gesammelt, sang den Refrain mit und schenkte den Anwesenden ein leichtes Lächeln, als die machtvollen Stimmen die Kathedrale ausfüllten.

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Die schwedische Kronprinzessin Victoria hält während der Trauerfeier für König Harald V. in der Kathedrale von Oslo eine Fürbitte.
Auch der Beitrag von Schwedens Kronprinzessin Victoria war tief bewegend. Sie sprach im Dom zu Oslo eine Fürbitte für ihren verstorbenen Patenonkel. Dafür hatte sie das Gebet des Franziskus ausgewählt, in dem es unter anderem heißt: „Herr, mach mich zu einem Werkzeug deines Friedens.“ Um an der Trauerfeier teilnehmen zu können, war Victoria nur zwei Tage vorher extra aus Indonesien zurückgekehrt.
Das ganze Land steht still

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Prinz Sverre Magnus, König Haakon VIII., Kronprinzessin Ingrid Alexandra und Prinzessin Märtha Louise von Norwegen treffen während des Trauerzugs mit dem Sarg des verstorbenen Königs Harald V. an der Kathedrale in Oslo ein.
Die große Anteilnahme war nicht nur in der Kathedrale spürbar. Das öffentliche Leben in Norwegens Hauptstadt kam komplett zum Erliegen, als pünktlich um 12.00 Uhr landesweit eine Schweigeminute abgehalten wurde.
Mitten auf den Straßen und Bürgersteigen hielten die Leute inne, der gesamte Verkehr stand still. Fremde nahmen sich weinend in die Arme, um gemeinsam in stillem Gedenken ihrem verstorbenen Monarchen die letzte Ehre zu erweisen.
Vor dem Dom und an anderen Orten mit öffentlichen Übertragungen verfolgten Tausende Menschen die Zeremonie auf Leinwänden und über Lautsprecher. Einem Bericht der ARD zufolge ging ein besonders tiefes und betroffenes Murmeln durch die versammelte Menge, immer wenn die Kameras die Witwe des Königs, Königin Sonja, zeigten. (jag)
