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„Kitchen Impossible“Roland Trettl denkt über Abbruch nach: „Keinen Bock“

Auf Lamm und Fermentiertes hat Roland Trettl gar keine Lust. (Bild: RTL / Endemol Shine / Jana Rüben)

Copyright: RTL / Endemol Shine / Jana Rüben

Auf Lamm und Fermentiertes hat Roland Trettl gar keine Lust. (Bild: RTL / Endemol Shine / Jana Rüben)

Aktualisiert:

Umgeben von purer Natur, viel Grün und Wasser, die absolute Ruhe - wer hat in der Idylle schon Lust, eine „Kitchen Impossible“-Challenge anzutreten, die puren Stress mit sich bringt? Roland Trettl jedenfalls nicht ...

Eigentlich sind Roland Trettl und Martin Klein ein Herz und eine Seele, doch nicht beim „Kitchen Impossible“-Duell.

„Mein Gegner ist mein ehemaliger Chef, natürlich gibt es jetzt einen gewissen Druck“, flattern bei Martin Klein, dem ehemaligen Küchenchef des Ikarus im Hangar 7, ein wenig die Nerven. Trettl entgegnet: „Ich wäre enttäuscht, wenn Herr Klein nicht gewinnt. Aber ich werde alles dafür tun, dass er das nicht macht.“ Da weiß er jedoch noch nicht, wohin ihn sein Kumpel schicken wird: ins Nirgendwo auf die Färöer-Inseln.

In Amsterdam wartet ein Sepia-Spitzkohl-Gochujang darauf, von Roland Trettl nachgekocht zu werden. (Bild: RTL / Endemol Shine / Jana Rüben)

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In Amsterdam wartet ein Sepia-Spitzkohl-Gochujang darauf, von Roland Trettl nachgekocht zu werden. (Bild: RTL / Endemol Shine / Jana Rüben)

„Ich wollte Menschen haben, die keine Sympathien für dich haben“, erklärt Klein sein abgelegenes Reiseziel. „Höhen und Tiefen, wie die Insel sie hat, so hat auch meine Laune Höhen und Tiefen gehabt“, blickt Trettl auf die Challenge zurück.

Dabei fängt alles so idyllisch an. Trettl wandert durch die wunderbare Natur und sinniert: „Ich sollte doch lieber eine Reise-Doku machen als eine Kochsendung. Ich hab so überhaupt keinen Bock.“ Die Vielfalt an Zutaten beschränkt sich auf Lamm und Fermentiertes, einkaufen wird schwierig. „Die Insel, so unglaublich schön, dass ich echt keinen Bock habe zu kochen“, zieht Trettl am Strand die Socken aus und stapft ins Meer. „Ich habe keinen Bock auf Hektik.“

„Kitchen Impossible“: Gericht sagt Trettl geschmacklich nicht zu

Die gute Laune sinkt mit dem Öffnen der schwarzen Box. „Was für ein Sch....“, flucht Trettl. „Ich kann noch nicht einmal sagen, was es ist“, macht er sich widerwillig an die Analyse des fermentierten Gerichts mit zerzupftem Lammfleisch und schwarz-roter Pasta von Originalkoch Sebastián Jiménez Garcia. „Ich hab nicht einmal Lust, es zu probieren.“ Er schimpft: „Kein Mensch kocht so einen Blödsinn zu Hause.“ Martin Klein zieht ihn auf: „Da meckert ja fast der Mälzer weniger.“

Der Gin Basil Smash bringt Martin Klein ins Schwitzen. (Bild: RTL / Endemol Shine / Alina Hildebrandt)

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Der Gin Basil Smash bringt Martin Klein ins Schwitzen. (Bild: RTL / Endemol Shine / Alina Hildebrandt)

Doch Trettl grummelt weiter: „Wenn dir ein Gericht geschmacklich nicht zusagt, dann gehst du mit einer Haltung ran, die einfach nicht cool ist.“ Auf dem Weg zur Originalküche hält er sich eine Option offen: „Ich kann es mir immer noch überlegen, ob ich die null Punkte wegtrage.“ Doch aus Wertschätzung dem Lamm gegenüber ändert er seine Meinung: „Sobald ich in der Küche stand, hatte ich eigentlich Bock.“ Zumindest gibt er sich Mühe.

Die Jury bewertet streng und vergibt mehrfach nur 2 Punkte. Die 3,9 Punkte reichen nicht, um Martin Klein zu schlagen. „Was für eine Sch...“, flucht sich Trettl nochmal den Frust von der Seele. Denn bei seiner ersten Challenge in Amsterdam konnte er nur 6,5 Punkte mit dem Sepia-Spitzkohl-Gochujang von Originalkoch Joris Bijdendijk erkochen.

Martin Klein kommt beim Mixen ins Schwitzen

Martin Klein schlägt sich hingegen in Köln tapfer mit einer mediterranen Oktopus-Pita und einem Gin Basil Smash von Konstantin Tzikas. Dass der Drink auf einem Sorbet basiert, findet er nicht heraus. „Barkeeper ist ein Handwerk. Ich habe sowas noch nie gemacht“, mischt Klein einfach ein paar Basilikumblätter mit Limettensaft und Zucker. „Er ist ziemlich ins Schwitzen gekommen, um diese Farbe annähernd herzustellen“, beobachtet der Originalkoch. „Bist du deppert, war das jetzt anstrengend“, schnauft Klein. Außerdem übersieht er eine wichtige Zutat in der Pita. „Komplett ohne Fischrogen fehlt am Ende natürlich der Fischgeschmack“, sieht der Originalkoch einen groben Fehler. Die 5,6 Punkte liegen unter Kleins Erwartung: „Über einen Durchschnitt von 7 hätte ich mich gefreut.“

Den kann er dafür in Helsinki toppen. Der unübersichtlich angerichtete Teller überrascht Aufgabensteller Trettl: „Haben sie das Bild gemacht, wo du schon probiert hast?“ Klein verneint: „Die haben glaube ich einen Autounfall gehabt oder sind irgendwie mit den Pflastersteinen nicht zurechtgekommen.“ Originalkoch Ari Ruoho verwendet Produkte aus der finnischen Natur, vor allem Rentier. „Wenn ich die Blutwurst selber machen müsste, das wäre eine Herausforderung. Das habe ich noch nie gemacht“, sinkt Kleins Stimmung. Was sogar den Originalkoch überrascht: Kleins Blutwurst schmeckt ähnlich. Auch die Jury ist sich einig und vergibt sogar 7,8 Punkte: Martin Klein hat das finnische Gericht ganz gut umgesetzt. (tsch)

Schauspielerin Charlize Theron.

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