Obwohl Nadia Farès als sichere Schwimmerin bekannt war, verschwand die Schauspielerin plötzlich unter der Wasseroberfläche.
Schwimmbad-DramaSchauspielerin Nadia Farès tot – sie versank geräuschlos

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Nadia Farès wurde an der Seite von Jean Reno und Vincent Cassel mit dem Thriller „Die purpurnen Flüsse“ auch in Deutschland bekannt.
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Ein Schicksal, das an ein Drehbuch erinnert. Die Schauspielerin Nadia Farès kam bei einem furchtbaren Zwischenfall in einer Badeanstalt ums Leben. Sie wurde nur 57 Jahre alt.
Obwohl Farès als geübte Schwimmerin galt und oft im Wasser trainierte, endete ihre Leidenschaft in einer Katastrophe.
Nadia Farès: Was geschah in den letzten Momenten?
Wie ihre beiden Töchter Cylia und Shana Chasman jetzt in einer Mitteilung an die Nachrichtenagentur AFP öffentlich machten, starb Nadia Farès in einer Klinik. „Mit tiefer Trauer geben wir den Tod von Nadia Farès am vergangenen Freitag bekannt“, steht in der Erklärung. „Frankreich hat eine große Künstlerin verloren, doch für uns ist es vor allem der Verlust unserer Mutter.“ In ihrer schweren Zeit bat die Familie um Achtung der Privatsphäre.
Farès war am Sonntag in die Pariser Klinik La Pitié-Salpêtrière gebracht worden und starb dort. Das berichtet „rtl.de“.
Um den exakten Hergang des tragischen Vorfalls aufzuklären, haben die französischen Ermittler ihre Arbeit begonnen. Die zentrale Frage: Was spielte sich in dem Pool des privaten Clubs ab? Videoaufzeichnungen der Sicherheitskameras sollen jetzt bei der Klärung helfen. Bislang ist sicher: Farès nutzte ein Schwimmbrett sowie Flossen im Becken.
Nadia Farès versank plötzlich geräuschlos
Beobachter schilderten, dass die Darstellerin mit einem Mal ihre Schwimmbewegungen einstellte und geräuschlos versank. Schätzungen zufolge befand sie sich für drei bis vier Minuten unter der Wasseroberfläche, ehe die lebensbedrohliche Lage von zwei anderen Schwimmern bemerkt wurde. Sie schritten sofort zur Rettung und holten Farès an die Wasseroberfläche.
Unmittelbar danach leiteten die Helfer eine Reanimation ein, wobei auch ein Defibrillator zum Einsatz kam. Anschließend wurde Farès in eine Klinik transportiert, wo man sie in ein künstliches Koma versetzte. Die Bemühungen der Mediziner, ihr Leben zu retten, blieben letztlich ohne Erfolg.
Ob ein gesundheitlicher Notfall im Wasser der Auslöser war? Das ist bislang ungeklärt. Es ist aber bekannt, dass Farès eine ernste medizinische Vorgeschichte aufwies. Gegenüber dem Magazin „Gala“ sprach sie im Januar über einen Gehirneingriff im Jahr 2007 aufgrund eines Aneurysmas. Sie bezeichnete es als eine „tickende Zeitbombe, die dringend behandelt werden musste“. Außerdem unterzog sie sich in einem Zeitraum von vier Jahren drei Operationen am Herzen.
Ihren weltweiten Durchbruch hatte Nadia Farès im Jahr 2000 neben Jean Reno und Vincent Cassel mit dem Thriller „Die purpurnen Flüsse“. Anschließend zog sie sich zeitweise aus der Filmbranche zurück. Sie wohnte mit dem Produzenten Steve Chasman in den Vereinigten Staaten, dort kamen auch ihre beiden Töchter (geboren 2002 und 2005) auf die Welt. Im Jahr 2016 feierte sie ihre große Rückkehr in der Netflix-Produktion „Marseille“. Seit ihrer Trennung von Chasman vor vier Jahren lebte sie wieder in ihrem Heimatland Frankreich. (red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.
