Viele Menschen verzichten im Januar auf Alkohol. Judith Rakers erschließt sich der Sinn des sogenannten Dry January hingegen nicht. In ihrem Podcast verrät die ehemalige „Tagesschau“-Sprecherin, welche Neujahrsvorsätze sie stattdessen gefasst hat.
Judith Rakers hält wenig vom Dry January„Mir ist das fremd“

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Alkoholverzicht im Januar? Das kann Judith Rakers nicht nachvollziehen. (Bild: 2024 Getty Images/Andreas Rentz)
Eine bewusste Pause vom Alkohol braucht Judith Rakers nicht. In der aktuellen Ausgabe ihres Podcast „Baborie & Rakers - Was war los gewesen?“ versucht die Moderatorin nachzuvollziehen, weshalb so viele Menschen zu Beginn des Jahres - im Rahmen des Dry January - keinen Alkohol konsumieren.
„Es ist für viele auch ein Monat, in dem sie sehr zu sich kommen, in dem sie sich besser fühlen, in dem sie sich vorbereiten. Wie so eine Art Reset aufs nächste Jahr, also was ganz positiv Konnotiertes“, stellt Rakers fest. Ihre Podcast-Partnerin Ariana Baborie fragt sich jedoch: „Wenn man da so zu sich kommt und es einem so guttut - warum sich nicht das ganze Jahr über gut fühlen? Dann kann man das doch das ganze Jahr vielleicht ein bisschen reduzieren.“
Dem stimmt Rakers zu. Die Ex-“Tagesschau“-Sprecherin erklärt: „Mir ist das fremd. Wenn ich weiß, etwa ist nicht gut für mich, dann lasse ich das eigentlich oder versuche, es zu reduzieren. Das hat bei mir auch nichts mit Januar zu tun.“ Weiter verrät sie: „Ich trinke sehr wenig Alkohol, esse wenig Fleisch, weil ich merke, es geht mir besser damit und deswegen mache ich das dann immer so.“
Judith Rakers stimmt Bill Kaulitz zu
Sie blicke ähnlich auf den Dry January wie Bill Kaulitz, der jüngst ebenfalls in seinem Podcast sein Unverständnis für den einmonatigen Alkoholverzicht (“Was soll das denn?!“) kundgetan hatte. „Letztlich hat er natürlich recht damit“, findet Rakers. „Man muss sich ja jetzt nicht kasteien, wenn es einem so wahnsinnig schwerfällt.“ Nichtsdestotrotz sei die Entscheidung aber „jedem selbst überlassen“.
Neujahrsvorsätze hat Rakers dennoch gefasst. „Ich will zum Beispiel jetzt immer Yoga machen jeden Morgen“, offenbart sie und verkündet stolz, dies bislang erfolgreich „durchgezogen“ zu haben. Zudem wolle die 50-Jährige „jetzt eigentlich auch ein bisschen regelmäßiger Sport machen“. Dies habe sie sich schon seit geraumer Zeit vorgenommen: „In diesem Jahr will ich es gerne umsetzen - aber nicht nur im Januar, sondern im ganzen Jahr.“ (tsch)
