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Insolvenz! Düsseldorfer Bordell-König Bert Wollersheim (65) ist jetzt offiziell pleite

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Bert Wollersheim mit seiner Ehefrau Sophia. Der einstige Düsseldorfer Puff-König ist pleite.

Düsseldorf – Gemunkelt wurde es schon länger, jetzt ist es offiziell. Der Düsseldorfer Puff-König Bert Wollersheim (65) ist pleite. Sein Anwalt hat ein Insolvensverfahren eingeleitet.

Kein Einkommen und Vermögen

„Herr Wollersheim verfügt weder über erwähnenswertes Einkommen noch über Vermögen“, teilte sein Bonner Anwalt Markus Lehmkühler mit.

Wollersheim könne seine Verbindlichkeiten nicht einmal mehr ansatzweise bedienen. Der Anwalt beginnt nun damit, alle Gläubiger anzuschreiben.

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Einigung angestrebt

„Wir werden versuchen, uns außergerichtlich zu einigen“, sagte Lehmkühler dem EXPRESS. Hoffnungen auf große Beträge sollten sich die Gläubiger von Wollersheim aber nicht machen.

„Wenn überhaupt, dann können wir den Gläubigern nur eine geringe Zahlung anbieten“, sagte der Anwalt. Wie hoch Wolletrsheims Schulden sind, wollte der Anwalt nicht verraten.

Noch kein Insolvenzantrag

Scheitert der außergerichtliche Regulierungsversuch, will Wollersheim einen Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens nebst Restschuldbefreiung stellen.

Ganz überraschend kommt das Pleite-Geständnis nicht. Sein Puff-Betrieb in der Rethelstraße ist schon seit 2014 dicht, soll jetzt sogar abgerissen werden.

Sophias Vermögen nicht berührt

Das Vermögen von Sophia Wollersheim, darunter ihre Gage vom RTL-Dschungelcamp, ist von der Insolvenz ihres Mannes übrigens nicht betroffen.

„Der Vorfall betrifft einzig und allein das Vermögen von Bert Wollersheim“, bestätigt Anwalt Markus Lehmkühler.

Das sagt Bert Wollersheim zu der Pleite

„Der Betrieb an der Rethelstraße, bei dem ich 27 Jahre tätig war, musste schließen.

Es war mir leider nicht mehr möglich, die Betriebe wirtschaftlich zu führen. Ich musste die Geschäfte wegen widriger Umstände schließen.

Der Schritt Insolvenz anzumelden fällt mir schwer, weil ich das Geschäft mein halbes Leben lang mit viel Herzblut geführt habe.

Aber als Visionär und Geschäftsmann muss man immer neue Wege gehen und Konsequenzen ziehen, wenn es erforderlich ist.

Ich denke betrübt an meine Mitarbeiter und ihre Familien, die mich mit vollem Einsatz immer treu unterstützt haben.

Ich hoffe, ich kann jedem von ihnen bald wieder eine neue Perspektive bieten. Ich bin bereits als Berater in der Flaßhofstraße in Oberhausen wieder im Einsatz und stelle mich neu auf.

Es ist keine schöne Situation, aber mit meiner lieben Frau werde ich sie mit Würde und Anstand meistern.

Ich danke ihr von Herzen, dass sie mir mit Liebe, Verständnis und voller Tatenkraft immer zur Seite stand und steht.“

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