In einem Podcast plaudert Boris Becker über seine Erlebnisse mit dem umstrittenen Rapper Sean „Diddy“ Combs.
Krasse Party-ExzesseBoris Becker packt über seine Zeit mit P. Diddy aus

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Boris Becker, hier mit seinen Söhnen Elias und Noah, war bei einigen wilden Partys von P. Diddy dabei. (Archivbild)
Boris Becker hat sich mit dem amerikanischen Journalisten Louis Theroux unterhalten und dabei über sein früheres Leben geredet. Er lieferte detaillierte Schilderungen aus der Feier-Szene in Miami. Besonders im Fokus: seine Begegnungen mit Musikmogul Sean „Diddy“ Combs.
Die Tennis-Legende lebte lange Zeit in Florida und war deshalb häufiger Gast auf den skandalumwitterten Feten des Musikers. Aus diesem Grund wunderten ihn die späteren Vorwürfe gegen Combs auch keineswegs.
Aktuell sitzt Sean Combs eine Gefängnisstrafe ab. Verurteilt wurde er beispielsweise wegen organisierter Prostitution und auch Menschenhandel. Die Atmosphäre bei diesen Veranstaltungen bezeichnete Becker als wirklich heftig.
Becker über Feten, die völlig aus dem Ruder liefen
Er offenbarte: „Niemand hat wirklich im Detail darüber gesprochen, was dort passierte, aber diese Partys gingen über Stunden. Manchmal dauerten sie ein oder zwei Tage am Stück.“
Der heute 58-Jährige ergänzte, dass er persönlich nie etwas mit derartigen Ausschweifungen anfangen konnte, da ihm der Zweck dahinter fehlte. Diese Informationen meldet „ntv.de“.
Besonders die körperliche Belastung der anderen Besucher brachte den ehemaligen Tennis-Profi zum Grübeln. Es war ihm ein Rätsel, wie man so eine lange Zeit durchfeiern konnte.
Becker beschrieb es so: „Wenn du jemanden am Samstagnachmittag triffst und dann am Dienstag wieder mit ihm sprichst und er sagt: ‚Verdammt, ich bin gerade erst da rausgekommen‘ - natürlich sagt niemand, was er in diesen 48 Stunden genau getan hat“.
Private Beichte: Becker stellt alte Spekulationen klar
In dem Gespräch ging es aber nicht allein um die Feiern, denn Becker machte auch reinen Tisch bezüglich einer alten Spekulation aus seinem Privatleben. Es wurde jahrelang angenommen, er sei seiner damaligen Frau Barbara fremdgegangen, während sie im Hospital lag, um Sohn Elias auf die Welt zu bringen.
Der dreifache Sieger von Wimbledon stellte dazu richtig: „Es gab keine Wehen“. Er erläuterte, dass Barbara sich zwar in der Klinik aufhielt, die Geburt aber noch nicht unmittelbar bevorstand.
Tennis-Legende streitet Seitensprünge ab
Allerdings gab er ohne Umschweife zu: „Ich habe sie betrogen, daran gibt es keinen Zweifel.“ Diese Affäre führte schließlich zur Trennung.
Im Podcast unterstrich Becker, dass Barbara eine „wunderbare Mutter“ für die zwei gemeinsamen älteren Söhne ist. Ihre Beziehung zueinander sei heute von Achtung gekennzeichnet. (jag)

