Neue Vorwürfe gegen Herzogin Meghan: Ein Royal-Autor behauptet, ihre Rede bei einer Charity-Konferenz habe fast nur von ihr selbst gehandelt.
„Ich, ich, ich!“Meghan unter Beschuss wegen Ego-Show

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Herzogin Meghan soll Charity-Gipfel zur Selbstinszenierung genutzt haben. (Archivbild)
Wie der „Daily Express“ berichtet, erhebt der britische Royal-Autor Tom Bower in seinem neuen Buch „Betrayal: Power, Deceit and the Fight for the Future of the Royal Family“ schwere Vorwürfe gegen Herzogin Meghan. Darin beschreibt er einen Auftritt der Frau von Prinz Harry beim One Young World Summit in Manchester im September 2022 und behauptet, ihre Rede habe kaum die Charity, sondern vor allem sie selbst in den Mittelpunkt gestellt.
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Laut Bower habe die Rede bereits vor dem Auftritt für Unmut gesorgt. Ella Robertson, Tochter der Mitgründerin der Organisation, habe den Text vorab auf dem Autocue gelesen und frustriert reagiert. „Sie hat es vermasselt“, soll Robertson laut dem Buch gesagt haben, nachdem sie den geplanten Inhalt der Ansprache gesehen hatte.

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Prinz Harry und Meghan bei einem öffentlichen Termin. (Archivbild)
Der Autor behauptet außerdem, Meghan habe sich während der rund zehnminütigen Rede stark auf ihre eigene Geschichte konzentriert. „Anstatt wie vereinbart über die Charity One Young World zu sprechen, war Meghans Rede auf sie selbst fokussiert“, schreibt Bower. In dem vorbereiteten Redetext habe Meghan laut seiner Darstellung zudem „in nur zehn Minuten fast fünfzigmal ‚Ich‘ sagen wollen“.
Harry und Meghan schlagen zurück
Der Auftritt fand im September 2022 in der Bridgewater Hall in Manchester statt. Der One Young World Summit bringt jedes Jahr junge Führungskräfte aus aller Welt zusammen, um über Themen wie Klimawandel, Menschenrechte, sexuelle Gewalt und mentale Gesundheit zu diskutieren.
Das Team von Meghan und Prinz Harry weist die Darstellung des Autors entschieden zurück. Ein Sprecher erklärte am Wochenende ungewöhnlich direkt: „Herr Bowers Kommentare haben längst die Grenze von Kritik zu einer Fixierung überschritten.“ Zudem habe Bower selbst gesagt, „die Monarchie sei darauf angewiesen, die Sussexes aus unserem öffentlichen Leben auszulöschen“. In diesem Zusammenhang spricht das Paar von einer regelrechten Besessenheit des Autors.
Weiter heißt es: „Er hat es sich zur Aufgabe gemacht, immer ausgefeiltere Theorien über Menschen aufzustellen, die er nicht kennt und denen er nie begegnet ist. Wer sich für Fakten interessiert, wird sich anderweitig umsehen; wer nach abwegigen Verschwörungstheorien und Melodramatik sucht, weiß genau, wo er ihn finden kann.“ (jag)

