Der Dschungelkönig ist gekrönt, doch die Kontroverse über ihn ist wohl noch länger nicht vorbei. Schon bei der Ankunft am Flughafen wurde Gil Ofarim mit Aussagen des Hotelmitarbeiters Markus W. konfrontiert. Der Musiker reagierte wortkarg.
Gil Ofarim wird am Flughafen mit Interview-Aussagen des Hotel-Mitarbeiters konfrontiert

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Gil Ofarim wurde am Frankfurter Flughafen von RTL-Reporterin Sabrina Ilski befragt. (Bild: RTL)
Der „Dschungelkönig“ des Jahres 2026 ist wieder auf deutschem Boden. Am Frankfurter Flughafen wurde Gil Ofarim von RTL-Moderatorin Sabrina Ilski in Empfang genommen. Die hatte in Erfahrung gebracht, dass der 43-Jährige die mediale Berichterstattung rund um seine Show-Teilnahme weitgehend ausblende. Dennoch konfrontierte sie den Musiker mit jener Kontroverse, die mit seinem Überraschungssieg bei „Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!“ ihren bisherigen Höhepunkt erreicht hat.
Ilski sprach Ofarim auf die aktuellen Interview-Aussagen des Hotelmitarbeiters Markus W. an, der 2021 im sogenannten Davidstern-Skandal Opfer von Gil Ofarims Falschbeschuldigung geworden war. W. beklagte in einem Gespräch mit der „Zeit“, Ofarim habe sich im RTL-Dschungelcamp als Opfer inszeniert, „obwohl ich das bin“.
„Deine Reaktion darauf?“, spielte die Moderatorin den Ball weiter. Doch Ofarim reagierte so, wie er es während der zweieinhalb Dschungelcamp-Wochen oft gehalten hatte: „Ich enthalte mich und sage nichts mehr“, gab der Sänger zu verstehen. Und weiter: „Ich würde mir wünschen, dass sowohl er als auch ich, wir alle in Ruhe gelassen werden, das wäre großartig.“
Gil Ofarim über seine Zufunftspläne: „Ich hab' echt nichts zu verkaufen“
Ähnliche Wünsche hatte Markus W. im „Zeit“-Interview selbst geäußert. Allerdings nahm er Anstoß an Ofarims im Dschungelcamp getätigten Andeutungen, im Verleumdungsprozess vor dem Landgericht Leipzig sei es zu fragwürdigen Vorgängen bei der Beweisaufnahme gekommen. Diese Aussagen habe er „fassungslos“ zur Kenntnis genommen: „Das wirkt für mich sehr befremdlich, es ärgert mich massiv, und ich frage mich auch: Ist es denn nie vorbei?“ Auch stritt er Kenntnis einer von Ofarim genannten Verschwiegenheitserklärung ab: „Er kann über die Vorgänge in der Lobby sprechen. Das Einzige, was er nicht wiederholen darf, ist die Unwahrheit über mich.“
Für Gil Ofarim könnte indes der durch den Hotel-Skandal verursachte Karriereknick bald überwunden sein. Wie sein Manager Marcel Pieofke gegenüber der „WAZ“ darlegte, gebe es für seinen Klienten bereits Anfragen von Festivals und TV-Produktionen. Ofarim selbst wollte so weit am Frankfurter Flughafen noch nicht denken. Er „habe Träume und Wünsche“, aber keine „Platte, die morgen rauskommt“, sagte er zu seinen Zukunftsplänen befragt. Sein Dschungelsieg sei „nicht geplant“ gewesen. Ofarim: „Es ist amateurhaft, aber ich hab' echt nichts zu verkaufen, nichts, gar nichts, ich hab' einfach das Ding gemacht.“ (tsch)

