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Gefährliche WahrheitSo spannend ist die ZDFneo-Thrillerserie „The Kollective“

In der Thrillerserie „The Kollective“ begibt sich Joshua (Gregg Sulkin) auf die Suche nach der Wahrheit. (Bild: ZDF und © Submarine)

In der Thrillerserie „The Kollective“ begibt sich Joshua (Gregg Sulkin) auf die Suche nach der Wahrheit. (Bild: ZDF und © Submarine)

Nach einem rätselhaften Flugzeugabsturz ermittelt ein europäisches Recherchekollektiv gegen internationale Verschwörungen, Fake-News und Korruption. Die Spur führt von Kinshasa um die Welt und wird zu einer gefährlich persönlichen Suche nach Wahrheit.

Delia (Céline Buckens) ist Teil eines europäischen Recherchekollektivs. (Bild: ZDF und ©Nicolas Velter – A&ENetworks)

Delia (Céline Buckens) ist Teil eines europäischen Recherchekollektivs. (Bild: ZDF und ©Nicolas Velter – A&ENetworks)

Ein Flugzeug stürzt ab und hinterlässt nicht nur Trümmer und Leichen, sondern auch ein Geflecht aus offenen Fragen und Widersprüchen. Es besteht der leise Verdacht, dass dieser Absturz mehr war als ein tragischer Unfall. Genau hier setzt die sechsteilige, mit Spannung beladene ZDFneo-Thrillerserie „The Kollective“ an, in der ein europäisches Rechercheteam mithilfe modernster Techniken internationalen Verschwörungen, Fake News und Korruption nachgeht. Auch, weil ein britischer Journalist bei dem Unglück ums Leben kommt, nimmt die Gruppe die Ermittlungen auf. Sie folgt einer riskanten Spur, die sie von Kinshasa aus rund um die Welt führt und dabei immer näher an eine Wahrheit heranrückt, die offenbar nicht ans Licht kommen soll.

Etienne (Grégory Montel, von links), Lucas (Gijs Blom), Delia (Céline Buckens), Aaron (Felix Mayr) und Joshua (Gregg Sulkin) bilden das Journalisten-Netzwerk „The Kollective“. (Bild: ZDF und © Submarine)

Etienne (Grégory Montel, von links), Lucas (Gijs Blom), Delia (Céline Buckens), Aaron (Felix Mayr) und Joshua (Gregg Sulkin) bilden das Journalisten-Netzwerk „The Kollective“. (Bild: ZDF und © Submarine)

Zu Beginn der ersten Folge prasseln zahlreiche Eindrücke, Orte und Personen auf die Zusehenden ein, sodass sich das Gesamtbild erst nach und nach erschließt. Je tiefer man jedoch in die Zusammenhänge zwischen den Figuren eintaucht, desto stärker fesselt die Geschichte. Und schon bald fiebert der Zuschauer mit, wenn die Suche nach der Wahrheit gefährlich persönliche Wege nimmt ...

Wer steckt hinter „The Kollective“

Die Taxi-Unternehmerin Claude (Martha Canga Antonio) ist in Kinshasa als politische Aktivistin bekannt. (Bild: ZDF und ©Nicolas Velter – A&ENetworks)

Die Taxi-Unternehmerin Claude (Martha Canga Antonio) ist in Kinshasa als politische Aktivistin bekannt. (Bild: ZDF und ©Nicolas Velter – A&ENetworks)

Journalistin Maya (Natascha McElhone) arbeitet für ein großes Medienunternehmen. (Bild: ZDF und ©Nicolas Velter – A&ENetworks)

Journalistin Maya (Natascha McElhone) arbeitet für ein großes Medienunternehmen. (Bild: ZDF und ©Nicolas Velter – A&ENetworks)

Im Zentrum der Geschehens steht Joshua (Gregg Sulkin), für den die Recherche weit über den aktuellen Fall hinausgeht. Vor mehr als 20 Jahren kam sein Vater, ebenfalls Journalist, unter ähnlichen Umständen ums Leben, weshalb die Suche nach Antworten für Joshua zu einer sehr persönlichen Angelegenheit wird. An seiner Seite steht seine Freundin Delia (Céline Buckens), die ebenfalls Teil von „The Kollective“ ist. Ergänzt wird das Kollektiv durch Etienne (Grégory Montel) aus Nantes, Lucas (Gijs Blom) aus Amsterdam und Aaron (Felix Mayr) aus Berlin, die trotz räumlicher Distanz durch den gemeinsamen Anspruch an unabhängigen Journalismus verbunden sind.

In den Coltan-Minen herrschen gefährliche Bedingungen. (Bild: ZDF und ©Nicolas Velter – A&ENetworks)

In den Coltan-Minen herrschen gefährliche Bedingungen. (Bild: ZDF und ©Nicolas Velter – A&ENetworks)

Doch dieser Zusammenhalt gerät ins Wanken, als Joshua die Journalistin Maya (Natasha McElhone) hinzuzieht, die für ein großes Medienunternehmen arbeitet. Innerhalb der Gruppe wächst die Sorge, dass die Unabhängigkeit und Glaubwürdigkeit ihres Netzwerks auf dem Spiel stehen könnten. Als die Spannungen zunehmen, entschließt sich Joshua, allein nach Kinshasa zu reisen, wo er auf die von Maya vermittelte Informantin Claude (Martha Canga Antonio) trifft. Was als Recherche beginnt, entwickelt sich rasch zu einem gefährlichen Katz- und Mausspiel, in dem jede Information zum Risiko und Vertrauen zur knappen Ressource wird.

„Die Wahrheit gehört uns allen“

Joshua (Gregg Sulkin) und Delia (Céline Buckens) sind ein Paar. Gemeinsam kämpfen sie dafür, dass die Wahrheits ans Licht kommt. (Bild: ZDF und ©Nicolas Velter – A&ENetworks)

Joshua (Gregg Sulkin) und Delia (Céline Buckens) sind ein Paar. Gemeinsam kämpfen sie dafür, dass die Wahrheits ans Licht kommt. (Bild: ZDF und ©Nicolas Velter – A&ENetworks)

Moritz Bleibtreu spielt die Rolle des Robert Bertel. Er ist Vater eines Mitglieds von „The Kollective“ und ein renommierter Pianist. (Bild: ZDF und © Submarine)

Moritz Bleibtreu spielt die Rolle des Robert Bertel. Er ist Vater eines Mitglieds von „The Kollective“ und ein renommierter Pianist. (Bild: ZDF und © Submarine)

Regisseurin Randa Chahoud erklärt gegenüber dem ZDF: „Die Hauptfigur Aaron sagt in unserer Serie einen Satz, an den ich zutiefst glaube: 'Die Wahrheit gehört uns allen.' Wir wissen natürlich, dass es schon immer Leute gab, die versucht haben, die Wahrheit zu biegen, das Narrativ zu kontrollieren, um ihre Macht auszuweiten und andere zu unterdrücken.“ Besonders schmerzlich sei für sie, dass Menschen, die solche Lügen entlarven, „häufig nicht im Rampenlicht stehen, manche im Gefängnis sitzen, einige in Anonymität sterben und sogar ihre Familien in Gefahr geraten“.

Als Tochter eines syrischen Oppositionellen, der fliehen musste, um dem Gefängnis zu entkommen, sei es ihr daher ein „ganz persönliches Anliegen und eine Ehre“ gewesen, „eine Serie zu inszenieren, die die Arbeit solcher 'Wahrheitsverschriebenen' in den Fokus rückt und würdigt“, wie sie im Interview verrät.

Die Bewahrung objektiver Wahrheit

Mit „The Kollective“ widmet sich ZDFneo einem hochaktuellen Thema: der Bewahrung objektiver Wahrheit in Medien und Politik. Inspiriert ist die Serie von dem mit einem Emmy ausgezeichneten Dokumentarfilm „Bellingcat: Truth in a post-truth World“. Sowohl der Film als auch die neue Serie wurden von Femke Wolting produziert.

Die Serie, in der auch Moritz Bleibtreu als Vater eines Mitglieds von „The Kollective“ zu sehen ist, startet ab Sonntag, 15. Februar, um 20.15 Uhr auf ZDFneo und läuft sonntags in Doppelfolgen. Ab Freitag, 23. Januar, können alle Folgen in der ZDF-Mediathek gestreamt werden. (tsch)

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