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Sat.1-„Frühstücksfernsehen“ Alina Merkau kritisiert Social-Media-Trend deutlich: „Absoluter Schwachsinn“

Alina Merkau, hier auf einem Instagram-Selfie vom 21. Januar 2021, ist für jeden Spaß zu haben.

Moderatorin Alina Merkau (hier auf einem Instagram-Selfie vom 21. Januar 2021) zeigt Unverständnis für einen ganzen bestimmten Trend in den sozialen Medien. 

Alina Merkau versorgt ihre Fans fast täglich bei Instagram und Co. mit Eindrücken aus ihrem Leben. Doch bei einem ganz bestimmten Trend in den sozialen Medien versteht die Moderatorin die Welt nicht mehr. 

Fernsehen ist ihr Leben: Bereits im zarten Alter von nur elf Jahren feierte Alina Merkau (36) ihr TV-Debüt – damals aber noch als Schauspielerin. In der ARD-Serie „Dr. Sommerfeld – Neues vom Bülowbogen“ übernahm sie 1997 die Hauptrolle der Nina Sommerfeld. 

Nach sieben Staffeln wurde die Sendung schließlich 2004 eingestellt und Alina Merkau wandte sich einem Studium der Angewandten Medienwissenschaften zu.

Sat.1-„Frühstücksfernsehen“: Das ist Alina Merkau

Nach einem Volontariat bei einem Berliner Radiosender, führte sie ihr Weg 2014 schließlich zurück ins Fernsehen: Seitdem ist sie bei Sat.1 in ihrer Paraderolle als Moderatorin beim Sat.1-„Frühstücksfernsehen“ zu sehen. In diesen 25 Jahren seit ihrem TV-Debüt konnte Alina Merkau eine ganze Menge Fans sammeln.

Alles zum Thema Alina Merkau

Alleine bei Instagram folgen ihr 269.000 Menschen (Stand: 5. August). Die versorgt sie hier fast täglich mit Updates aus ihrem Leben. An sich ist Alina Merkau also offenbar durchaus ein Fan der sozialen Medien – doch einen bestimmten Trend bei Instagram und Co. kritisiert sie nun deutlich. 

In ihrer Instagram-Story meldet sich Alina Merkau am Mittwoch (3. August) bei ihren Fans zu Wort: „Ich sehe so fertig aus heute“, stöhnt die Moderatorin.

Tut sie aber eigentlich gar nicht oder zumindest sieht man es nicht – denn über das Video hat sie einen Bildbearbeitungs-Filter von Instagram gelegt. 

Sat.1-„Frühstücksfernsehen“: Alina Merkau kritisiert bearbeitete Fotos

Und genau um diese Filter geht es Alina Merkau bei ihrer Kritik auch: Es sei „krass“, wie stark man damit das eigene Aussehen auf Videos und Fotos verändern könne.

„Dann glauben die Leute, dass ich wirklich so aussehe: Absoluter Schwachsinn!“, meint Alina Merkau. Insgesamt hält sie die Filter daher für „schrecklich“. 

Expertinnen und Experten äußern sich zun Folgen von Instagram-Filtern

Mit ihrer Kritik an den Filtern steht Alina Merkau nicht alleine da: Expertinnen und Experten kritisieren immer wieder, dass die vielen perfekt bearbeiteten Hochglanz-Bilder auf Instagram Druck auf andere User ausüben. Vor allem auf Kinder und Jugendliche.

Der amerikanische Psychologe Brad Klontz sagt zum Beispiel: „Es führt dazu, sich selbst nicht gut genug zu finden, führt zu Depressionen. Essstörungen. Es wird schlimm, wenn man glaubt, das was man dort sieht, wahr ist.“

In Norwegen ist diesbezüglich am 1. Januar sogar ein Gesetz in Kraft getreten, welches die Veröffentlichung von retuschierten Fotos im Rahmen von bezahlten Werbeanzeigen verbietet – zumindest wenn die nachträgliche Bearbeitung nicht gekennzeichnet wird.

Ziel sei es, weniger idealisierte Körper in der Werbung zu zeigen und damit vor allem Jüngere vor den Folgen des Körperkults zu schützen. Auch in Deutschland wird eine solche Kennzeichnungspflicht regelmäßig von Verbänden und der Politik diskutiert. (tab)

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