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Felix Neureuther hätte sich Olympische Spiele mit einer „würdigeren Stimmung“ gewünscht

In seiner ARD-Doku „Olympia im Wandel?“ (abrufbar in der ARD-Mediathek) beschäftigte sich Felix Neureuther schon vor dem Start kritisch mit den Winterspielen. (Bild: BR / Dr. Georg Bayerle)

Copyright: BR / Dr. Georg Bayerle

In seiner ARD-Doku „Olympia im Wandel?“ (abrufbar in der ARD-Mediathek) beschäftigte sich Felix Neureuther schon vor dem Start kritisch mit den Winterspielen. (Bild: BR / Dr. Georg Bayerle)

Sportlich gab es mitreißende Dramen, doch es sei „nicht die Olympia-Stimmung aufgekommen, die sich viele erhofft hatten“. So bilanziert Felix Neureuther die Spiele von Mailand und Cortina. Die deutsche Bilanz nennt der ARD-Experte „noch ganz gut“, gemessen an den Rahmenbedingungen.

Am Sonntag gehen die Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina d'Ampezzo zu Ende. Schon jetzt wagte Ex-Skirennläufer und ARD-Experte Felix Neureuther ein Fazit - in sportlicher Hinsicht, aber auch bezogen auf die Stimmung rund um die Wettkampfstätten.

„Es waren die Spiele der ganz großen Dramaturgie, man sieht auch an den Einschaltquoten, dass das in den Menschen ganz viel ausgelöst hat“, sagte der zweimalige Olympia-Teilnehmer im Interview mit der „Süddeutschen Zeitung“. Dabei habe jedoch immer der Sport im Fokus gestanden. Er selbst habe als ARD-Mitarbeiter die ganze Zeit über in Bormio verbracht und sich dort „sehr separiert“ gefühlt. Es sei „nicht die Olympia-Stimmung aufgekommen, die sich viele erhofft hatten“.

Neureuthers kritische Rückschau: „Ob das die Zukunft für die Olympischen Spiele ist, mit den weiten Wegen und den verteilten Sportstätten, ist für mich daher schon fraglich. Wir sollten die Spiele an Orte vergeben, wo sie nicht nur dezentral durchführbar sind.“ Er selbst habe in der Abgeschiedenheit „viele ehemalige Athleten und Freunde getroffen“ und „in Ruhe mit denen Zeit verbringen“ können. „Aber das war wirklich nur für mich persönlich sehr angenehm - ich hätte darauf sehr gerne verzichtet, wenn dafür die Athleten bessere Spiele vorgefunden hätten, mit einer würdigeren Stimmung.“

Felix Neureuther verteidigt deutsche Olympia-Bilanz: „Schlagen uns noch ganz gut“

Zur durchwachsenen Bilanz der deutschen Winter-Olympioniken befand der 41-Jährige, man müsse „der Realität in die Augen schauen und die Einzelleistungen analysieren.“ Deutschland habe im Moment „nicht die Qualität, um in jeder Disziplin um Medaillen fahren zu können“. Bezogen auf den Skiverband liege das unter anderem auch an einem Standortnachteil: „Wir haben nicht in ganz Deutschland Berge vor der Haustüre.“

Hinzu kommen, dass Schweizer und Österreicher ein höheres Budget hätten. Italiener, Norweger und Franzosen könnten hingegen auf eine „bessere Logistik“ zurückgreifen. Neureuther: „Gemessen daran, was uns zur Verfügung steht, schlagen wir uns in Deutschland ohnehin noch ganz gut.“

Mit Stand Freitagmittag liegt Deutschland auf Rang acht im Medaillenspiegel. Fünfmal gab es Gold, achtmal jeweils Silber und Bronze. Ganz vorne liegt Norwegen mit 16 olympischen Gold-Medaillen. (tsch)

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