14

Mega-Zoff um die Kinder!Fällt Harrys England-Reise doch ins Wasser?

Herzogin Meghan und Prinz Harry wollen im Juli nach Großbritannien reisen.

Copyright: AFP

Herzogin Meghan und Prinz Harry wollen im Juli nach Großbritannien reisen. (Archivbild)

Aktualisiert:

Die geplante England-Reise von Harry und Meghan droht zu platzen. Der Grund: Zoff um die Sicherheit der Kinder.

Wie das amerikanische Magazin „People“ berichtet, schienen die Pläne schon in trockenen Tüchern zu sein. Im Juli 2026 wollten Prinz Harry und seine Frau Meghan zusammen mit ihren beiden Kindern, Prinz Archie und Prinzessin Lilibet, die Reise nach London antreten. Für die komplette Familie wäre es die erste Heimkehr ins Vereinigte Königreich nach einer vierjährigen Abwesenheit. Der Grund für den Besuch: der Start des einjährigen Countdowns zu den Invictus Games 2027, die in Birmingham ausgetragen werden.

Aber diese geplante Sommerreise der Sussexes scheint jetzt ernsthaft gefährdet zu sein. Der Auslöser ist eine frische Auseinandersetzung bezüglich des Polizeischutzes vonseiten der britischen Regierung, was die gesamten Pläne kurz vor knapp zunichtemachen könnte.

Für Prinz Harry und Herzogin Meghan waren diverse öffentliche Termine und Wohltätigkeitsveranstaltungen geplant, beispielsweise im Royal Hospital Chelsea. Im Gegensatz dazu waren für den sieben Jahre alten Archie und die fünf Jahre alte Lilibet ausschließlich private Treffen angedacht. Ganz oben auf der Liste stand dabei ein Treffen mit ihrem Opa, König Charles III.

Harry und Meghan in Sorge: Kein staatlicher Schutz für die Kinder?

Die Aussicht auf ein royales Familientreffen bekam am Wochenende aber einen herben Rückschlag. Einem Bericht des britischen „Guardian“ zufolge, der sich auf eine Quelle aus Harrys Umfeld beruft, wurden den Sussexes ihre Vorhaben quasi im letzten Moment zunichtegemacht. Die Ursache dafür: Eine Ablehnung von Harrys Gesuch für offiziellen, vom Steuerzahler finanzierten Polizeischutz jenseits der königlichen Anwesen durch die Regierung in London.

Zwar hat König Charles seinem Sohn und den Enkelkindern eine Bleibe auf einem königlichen Grundstück offeriert, doch für den Prinzen ist das nicht genug. Dem „Guardian“ nach bereitet Harry die Verfolgung durch Paparazzi die allergrößten Bauchschmerzen. Er möchte seine Kinder unter gar keinen Umständen einem solchen Risiko ausliefern. Ein Treffen mit dem Opa sei zwar weiterhin erwünscht, aber Harry will die Sicherheit seiner Familie dafür nicht aufs Spiel setzen.

Der „Telegraph“ meldete ebenfalls am Samstag, dass der 41 Jahre alte Prinz den gesamten Trip neu bewertet, seit er von der negativen Antwort der Behörden gehört hat. Vom Buckingham Palace gab es zu diesen Meldungen keinen Kommentar.

Muss König Charles vergeblich warten? Darum steht der Besuch auf der Kippe

Diese Auseinandersetzung brodelt bereits seit Längerem. Harry hatte letztes Jahr bereits einen Rechtsstreit verloren, bei dem es um die Aufhebung seines automatischen Polizeischutzes ging. Danach äußerte er sich in einem BBC-Gespräch schon sehr skeptisch.

Prinz Harry spricht in ein Mikro.

Copyright: Jonathan Brady/Pool PA/AP/dpa

Prinz Harry hat mehrfach öffentlich und in verschiedenen Formaten deutlich gemacht, dass er die Sicherheitslage für seine Familie – einschließlich seiner Kinder Prinz Archie und Prinzessin Lilibet – im Vereinigten Königreich als problematisch einschätzt. (Archivbild)

Er fände es bedauerlich, seinen Kindern ihr Herkunftsland nicht präsentieren zu können. Unter den gegebenen Bedingungen könne er sich aber nicht vorstellen, mit seiner Familie dorthin zurückzukehren.

Eine Stornierung der Reise wäre für König Charles III. eine große persönliche Enttäuschung. Zwar begegnete er seinem Sohn Harry im vergangenen September in London, doch seine Enkelin Lilibet hat er in ihrem ganzen Leben nur ein einziges Mal zu Gesicht bekommen – das war im Juni 2022. 

Ob der König seine Enkel im Juli tatsächlich herzen darf, ist damit völlig ungewiss. Alles steht und fällt damit, ob Harry noch kurzfristig eine private Sicherheitsfirma auftut, die seinen hohen Anforderungen gerecht wird. (red)

Patricia Kelly hat im Podcast „Glow Up Your Life“ über den Verlust ihrer Mutter gesprochen. (Bild: FLOW Media Company)
„Ich durfte beim Sterben dabei sein“
Patricia Kelly spricht über den frühen Tod ihrer Mutter