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Eklat abseits der KameraMaschmeyer platzt nach Deal in TV-Show der Kragen – „Noch nie erlebt“

Carsten Maschmeyer sitzt, trägt Jacke und Hemd

Copyright: IMAGO / Sven Simon

Carsten Maschmeyer sitzt, trägt Jacke und Hemd.

Ein Handschlag-Deal vor laufender Kamera. Doch was danach geschah, sorgt für einen Riesen-Krach.

Handschlag vor laufenden Kameras – doch abseits davon kommt es zum Eklat!

Für Carsten Maschmeyer (66) schien die Welt noch in Ordnung, als er in der am Montag (13. April) ausgestrahlten Folge von „Die Höhle der Löwen“ (20.15 Uhr, VOX) einen Deal an Land zog. Dort besiegelte er eine Abmachung mit dem Startup Sun Matters.

Nach der Show: Gründerinnen wollen plötzlich das 28-fache

Während der Aufzeichnung am 1. April 2025 kam es zur Übereinkunft zwischen den Gründerinnen Stella Hinderer und Karla Emcke und dem Geldgeber: 100.000 Euro gegen 20 Prozent der Firmenanteile. Ihr Unternehmen vertreibt eine Sonnencreme, die als mikrobiomfreundlich zertifiziert ist. Die Beteiligung war über Maschmeyers Investmentfirma Seed + speed geplant. Aber im Anschluss an die Sendung wendete sich das Blatt komplett, wie „bild.de“ berichtet.

Ein typischer Deal per Handschlag, der normalerweise als besiegelt gilt. Aber in den Verhandlungen hinter den Kulissen präsentierten Stella und Karla auf einmal ganz andere Konditionen. Statt der vereinbarten 100.000 Euro für einen Anteil von 20 Prozent forderten sie plötzlich eine Wahnsinns-Summe: 750.000 Euro für nur noch fünf Prozent der Anteile.

Carsten Maschmeyer reagiert entsetzt und wird sehr deutlich: „Die Gründerinnen haben den Deal durch maßlose Gier einfach gesprengt. Sie haben die ursprünglich vereinbarten Konditionen nach der Sendung in einer noch nie erlebten Weise für den Investor verschlechtert.“ Er ergänzt: „Eine derart maßlose und egoistische Nachverhandlung hat kein Löwe seit Bestehen der Sendung erlebt.“

Maschmeyer tobt: „Das ist das Frechste, was ich je erlebt habe“

Der Geldgeber, der laut eigener Aussage Anteile an 150 Jungunternehmen hält, ist sichtlich außer sich. „Ich muss es so deutlich sagen: Das ist das Frechste, was ich in meinen langen Jahren als Investor jemals innerhalb oder außerhalb der Höhle der Löwen erlebt habe.“ Es passiere zwar gelegentlich, dass nach der TV-Show „leicht nachverhandelt“ werde, aber „nicht in diesem Ausmaß“.

Sein Team war ebenfalls fassungslos. In einer Mail an die Unternehmerinnen steht klipp und klar: „Eine Nachverhandlung in dieser Dimension – ein 7,5-faches Investment zu einer 28-fachen Bewertung – haben wir bisher noch nicht ansatzweise erlebt und fällt völlig aus dem Rahmen.“ Man sei zwar für gemäßigte Änderungen offen gewesen, aber diese Forderung sei eine „große Überraschung“ gewesen.

Maschmeyers Team unterstrich außerdem, wie wichtig Glaubwürdigkeit und Zuverlässigkeit seien. „Mit deinem letzten Vorschlag hast du jedoch leider genau das Gegenteil signalisiert“, steht in der Nachricht. Man halte sich weiterhin an die ursprüngliche Abmachung, aber das Vertrauen sei wegen der „überzogene Forderung“ massiv beschädigt. Doch am meisten wurmt Maschmeyer ein anderer Punkt: „dass die beiden anderen Start-ups, die tatsächlich seriös nach einem Investor suchen, den kostbaren Sendeplatz weggenommen haben.“ Seine abschließende Spitze: „Die Aufzeichnung war am 1. April. Und ich habe das Gefühl, der ganze Auftritt war tatsächlich ein Aprilscherz.“ (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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