In „Eternity“ auf Apple TV+ steht ein junges Paar posthum vor einer schwierigen Entscheidung, während der forensische Psychologe Alex Cross (Aldis Hodge) in der zweiten Staffel „Alex Cross“ bei Prime Video wieder einen Mörder sucht. Welche Streaming-Highlights die kommende Woche noch bereithält, verrät die Übersicht.
Ein kompliziertes Liebesdreieck im JenseitsDas sind die Streaming-Tipps der Woche

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Als Joan (Elizabeth Olsen) in „Eternity“ im Jenseits landet, wird sie mit einer schwierigen Entscheidung konfrontiert: Nicht nur Larry (Miles Teller, Mitte), mit dem sie ihr Leben verbracht hat, erwartet sie dort. Es kommt auch zum Wiedersehen mit Luke (Callum Turner), ihrer ersten große Liebe, die jung starb. (Bild: Apple)
Mit wem man sein Leben verbringen will, „bis dass der Tod uns scheidet“, das muss man sich gut überlegen. Aber noch intensiver sollte man zu gegebener Zeit wohl darüber nachdenken, mit wem man die Zeit danach verbringen möchte, also die Ewigkeit. Klingt vielleicht etwas schräg in der Theorie, aber wer an ein Weiterleben nach dem Tod glaubt, für den muss das Gedankenspiel hinter „Eternity“ doch recht interessant sein. Apple TV+ nimmt den Film rund zwei Monate nach seinem Kino-Start ins Streaming-Programm auf. Was die Streamer in den nächsten Tagen noch zu bieten haben, erfahren Sie in der Übersicht.
„Eternity“ - Apple TV+

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Titelheld Alex Cross (Aldis Hodge, links) und sein Kumpel John (Isaiah Mustafa) suchen einen Serienmörder (Bild: Amazon Content Services LLC)
Selbst wenn man an nichts glaubt, so darf man sich bei „Eternity“ (ab Freitag, 13. Februar, bei Apple TV+) zumindest auf eine originelle und prominent besetzte Rom-Com-Produktion freuen. Die Eheleute Larry (Miles Teller) und Joan (Elizabeth Olsen) sterben kurz nacheinander und landen erst einmal als junge, schöne Versionen ihrer selbst in einer skurrilen Zwischenwelt. Überall hängen Werbeplakate, beide werden von persönlichen „Jenseits-Koordinatoren“ (Da'Vine Joy Randolph, John Early) in Empfang genommen, die Larry und Joan etwas verkaufen wollen: die perfekte Ewigkeit. So dürfen beide entscheiden, wie und vor allem mit wem sie die Unendlichkeit nach dem Tod verbringen.
Für Larry ist die Sache klar: „Es ist mir egal, wo wir landen. Hauptsache wir sind zusammen.“ Und Joan? Für die ist das leider nicht so klar. Denn neben ihrem Larry ist da in der Zwischenwelt auch noch ihr erster, jung verstorbener Ehemann Luke (Callum Turner). 67 Jahre hat er auf Joan gewartet. Larry oder Luke, wie wird Joan sich entscheiden? Ein kompliziertes Liebesdreieck, eingebettet in eine Feelgood-Komödie mit durchaus spannenden Was-wäre-wenn-Fragen. Regie führte David Freyne, der gemeinsam mit Pat Cunnane auch das Drehbuch zu „Eternity“ schrieb.
„Alex Cross“, Staffel zwei - Amazon Prime Video

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Saoirse (Roisin Gallagher, links), Dara (Caoilfhionn Dunne, Mitte) und Robyn (Sinead Keenan) trauern um ihre gute Freundin. (Bild: Netflix / Christopher Barr)
Es sind unbequeme Fragen nach Schuld und Gerechtigkeit: Die zweite Staffel der Amazon-Serie „Alex Cross“ taucht ab Mittwoch, 11. Februar, in die dunklen Abgründe von Macht, Moral und Selbstjustiz ein. Basierend auf den Alex-Cross-Bestsellern von James Patterson entwickelt sich in acht Episoden eine düstere und leicht verworrene Geschichte, die mehr sein will als klassische Krimikost.
Im Mittelpunkt steht Alex Cross (Aldis Hodge): ein forensischer Psychologe, der seinen Kollegen stets einen Schritt voraus ist. Nicht zuletzt wegen eines privaten Traumas gerät der Witwer mit zwei Kindern aber immer wieder in moralische Konflikte. Zusammen mit seinem Freund John (Isaiah Mustafa) und der zwielichtigen FBI-Kollegin Kayla (Alona Tal) sucht Cross einen Serienmörder, der korrupte Milliardäre ins Visier nimmt: Sie haben sich schrecklicher Gräueltaten schuldig gemacht, die gerächt werden sollen. Die Verweise auf den Epstein-Komplex sind unübersehbar. Interessanter als der solide Plot und die offensichtliche Gesellschaftskritik sind freilich die privaten Bruchstellen der Protagonisten.
„How To Get To Heaven From Belfast“ - Netflix

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Carolyn Bessette (Sarah Pidgeon) und John F. Kennedy Jr. (Paul Anthony Kelly) lieben sich. (Bild: Disney/2025, FX.)
Die clevere, chaotische Fernsehautorin Saoirse (Roisin Gallagher), die zuverlässige, zurückhaltende Pflegerin Dara (Caoilfhionn Dunne) und die glamouröse, aber gestresste Dreifachmutter Robyn (Sinead Keenan) sind auch mit Ende 30 noch dick befreundet. Weniger gut erging es der einstigen Vierten im Bunde der einstigen Klassenkameradinnen. Deren Tod katapultiert die drei Frauen in der schwarzhumorigen Netflix-Serie „How To Get To Heaven From Belfast“ (ab Donnerstag, 12. Februar, bei Netflix) mitten hinein in eine düster-komische Odyssee durch Irland.
„How To Get To Heaven From Belfast“ wurde von Lisa McGee geschrieben. Die heute 45-jährige Nordirin hatte bereits die vor allem im englischsprachigen Raum gefeierte Coming-of-Age-Serie „Derry Girls“ erdacht und geschrieben: Von 2018 bis 2022 erzählte die Serie mit „Bridgerton“-Star Nicola Coughlan in drei Staffeln aus dem Alltag einer Teenagergruppe in der nordirischen Grenzstadt Derry/Londonderry zur Zeit des Nordirlandkonflikts. „Derry Girls“-Hauptdarstellerin Saoirse-Monica Jackson ist in „How To Get To Heaven From Belfast“ nun ebenfalls in einer Rolle zu sehen. Der Nordire Michael Lennox führte in beiden Fällen Regie.
Weitere Rollen übernehmen unter anderem „Father Ted“-Star Ardal O'Hanlon und die „Game of Thrones“-Darstellerin Michelle Fairley.
„Love Story: John F. Kennedy Jr. & Carolyn Bessette“ - Disney+
Er war der Sohn des 35. Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika, sie eine glamouröse Presseagentin aus New York: In „Love Story: John F. Kennedy Jr. & Carolyn Bessette“ wird bei Disney+ die medienwirksame Liebesgeschichte eines der berühmtesten Paare des 20. Jahrhunderts nacherzählt.
Basierend auf dem Buch „Once Upon a Time: The Captivating Life of Carolyn Bessette-Kennedy“ erforscht die neunteilige Serie das Leben und die Beziehung der beiden A-Promis, von ihrer ersten Annäherung über ihre Hochzeit 1996 bis hin zu ihrer vielbeachteten Ehe, die nur drei Jahre später mit einem tödlichen Flugzeugabsturz tragisch endete. Die ersten drei Episoden werden am Freitag, 13. Februar, veröffentlicht, sechs weitere folgen im wöchentlichen Rhythmus.
Entwickelt wurde die Serie von Connor Hines, als Produzent fungiert unter anderem der „American Horror Story“-Schöpfer Ryan Murphy. In den Hauptrollen sind Paul Anthony Kelly als John F. Kennedy Jr. und Sarah Pidgeon (“Ich weiß, was du letzten Sommer getan hast“, 2025) als Carolyn Bessette zu sehen. Weitere Follen übernehmen unter anderem Meryl Streeps Tochter Grace Gummer und Naomi Watts. (tsch)

