Sein DSDS-Sieg war der große Traum, doch dann folgte der tiefe Fall. Menowin Fröhlich packt aus – und es ist bitter!
DSDS-Traum geplatztMenowin Fröhlich rechnet knallhart mit Plattenfirma ab

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Menowin Fröhlich teilt kräftig aus
Der DSDS-Titel sollte für Menowin Fröhlich (39) das Ticket nach ganz oben sein. Endlich ankommen im deutschen Showgeschäft, eine riesige Karriere starten. Aber die Realität nach seinem Sieg im Mai sah anders aus: Statt Applaus und Charterfolgen herrschte Funkstille. Mit dem Berliner Plattenlabel „Embassy of Music“ brachte er seinen Gewinnersong „Mercy On Me“ heraus, doch der landete nicht mal in den Top 100 der Single-Charts.
Beim Musiker staut sich der Frust. „Ganz ehrlich: Ich hätte mir nach meinem DSDS-Sieg wesentlich mehr vorgestellt“, gibt Menowin zu. Zu Pop-Titan Dieter Bohlen (72) riss der Draht nach der Show komplett ab. Mittlerweile ist auch die Kooperation mit „Embassy of Music“ Geschichte; beide Parteien haben den Vertrag aufgelöst. Das berichtet „bild.de“.
Sänger klagt an: Nur leere Versprechen?
Menowin teilt kräftig aus: Er habe alles gegeben, um als Schlager-Act groß rauszukommen. Eigene Lieder, neue Looks, die Performance auf der Bühne – er habe an allem gefeilt. Für ihn sei es deshalb ein Rätsel, wieso am Ende nichts dabei herumkam. Nach der Castingshow habe es „keinen einzigen musikalischen Auftritt“ gegeben.
Es mangelte ihm an einem „professionelle Umfeld“, um seine Visionen Realität werden zu lassen. „Am Ende hat es teilweise nicht einmal dafür gereicht, eine vernünftige Management-Struktur um mich herum aufzubauen.“ Die Anschuldigung, er trage selbst die Verantwortung, kontert er scharf: „Ich lasse mir nicht erzählen, dass ich einfach dagestanden und nichts gemacht hätte.“ Von der Plattenfirma kam zur Trennung nur ein kurzes Statement, man sei „einvernehmlich“ auseinandergegangen. Zu mehr Details wird geschwiegen.
Überraschungs-Comeback mit Rap-Star Sido
Menowin möchte nun auf eigenen Beinen stehen. Wovon er momentan lebt, ob das Preisgeld von 100.000 Euro noch reicht, bleibt sein Geheimnis. Aber es gibt konkrete Vorhaben: Für Dezember sind 20 Auftritte im Erfurter Weihnachtszirkus geplant. Und dann die Hammer-Nachricht: Er macht gemeinsame Sache mit Sido (45), seinem Großcousin.
Lange herrschte Eiszeit, doch nun soll ein Duett der beiden kommen. Auf Sidos neuem Album, welches am 27. November herauskommt, ist Menowin mit dabei. „Dass wir unsere Verbindung und unsere jeweiligen Wege miteinander in Einklang bringen konnten, bedeutet mir sehr viel“, sagt Menowin dazu. Die familiäre Bande und das gegenseitige Vertrauen seien ihm wichtiger als der Track an sich.
Anschließend plant der Musiker seine Rückkehr zum Schlager, den er mit Gospel-Einflüssen mischen will. Von dem Dämpfer lässt er sich nicht unterkriegen, sein Selbstvertrauen ist intakt. Seine unmissverständliche Ansage: „Ich weiß, dass ich einer der Besten in Deutschland bin.“ (red)
